Archive für 2.2.2008

Tarek und Cola

Tarek und Cola gehören auch zu unserer Familie. Es sind unsre Hofhunde. Beides Appenzeller Sennenhunde, Vater und Tochter. Eine Klingel brauchen wir nicht, die beiden passen sehr gut auf, wer auf den Hof kommt. Und rufen wir: Wo sind die Kühe? Laufen sie los und halten die Kühe um, wenn diese mal ausgebüchst sind. Beides sehr treue, liebe Hunde.

Als ich am Mittwoch Mittag aus dem Treffen nach Hause kam, lag Cola leblos in der Garage. Ganz schwach hat sie nur noch geatmet. Die Augen waren ganz verdreht. Peter hat gleich mal nachgeschaut, keine Verletzungen zu erkennen. Komisch, was war mit ihr passiert? Sie reagierte auf gar nichts mehr. Hätten wir sie zum Tierarzt, er hätte sie sicher eingeschläfert. Mh, was tun? Wir haben sie erstmal in die Waschküche auf dicke Decken gebettet. Ob sie dich Nacht überlebt? Wir hatten die Hoffnung aufgegeben. Am Donnerstag morgen war ihr Zustand noch schlechter. Schwaches atmen, keine Reaktion. Ich hatte gehofft, dass ihr Leiden am Abend, wenn ich Donnerstags vom Treffen heimkomme, ein Ende gehabt hätte. Am Abend, nichts, sie atmete noch….. Am Freitag hatte ich dann meinen Zahnarzt Termin in Siegen. Ich fuhr morgens schon los und bat Peter, doch etwas mit dem Hund zu machen, Tierarzt? Irgend etwas, nur sollte Cola nicht mehr leiden. Abends kam ich heim, mein erster Blick auf Cola, sie hob den Kopf!!! Sarah hatte eine Schüssel mit Haferflockensuppe hingestellt. Die hielt ich ihr hin. Mit großem Appetit hat sie diese leer geschleckt. Noch sehr schwach, aber lebendig.

Als ich heute morgen nach ihr schaute, saß sie da, kam auf mich zu und gab mir “Pfötchen”. Ein Wunder !!!! Jetzt liegt sie draußen in der Sonne, wir haben ihr “Kraftnahrung” gegeben und sie hat großen Appetit. Logisch, hat sie doch 3 Tage nichts gefressen. Sie lag, wie im Koma. Keine Ahnung, was sie hatte. Hatte sie eine Vergiftung, ist sie in ein Auto gelaufen?? Keine Ahnung.

Wir sind uns sicher, man hätte sie in diesem Zustand eingeschläfert. Wir können es nicht fassen - es ist ein Geschenk, ein Wunder, dass sie leben darf. Gott sei dank - wem denn sonst!

Ich darf heute ruhen, mein Zahnarzt hat das angeordnet. Finde das auch ganz gut, dann darf ich einfach mal sitzen und mir ein Buch zur Hand nehmen. Und das ganz offiziell :-))

RitaN

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