viel zu früh
na, sowas….. meinen Wecker hatte ich auf halb 6 gestellt. Leider war die Nacht viel zu kurz und ich stehe auf. Peter dreht sich nochmal um, schaut auf die Uhr und fragt: warum denn sooo früh? ich, na, um 7 Uhr bringst du mich doch auf den Zug. Er: aber wir haben doch erst halb 5. Nein, dass kann doch nicht sein, doch die Küchernuhr bestätigt mir das auch.
Naja, jetzt bin ich schon mal wach, also bügel ich fleißig Hemden und Blusen, packe meinen Koffer und auch den von Peter. Jetzt habe ich immer noch Zeit und werde gleich gemütlich Frühstücken und dann gehts los. Seit langer Zeit mal wieder mit dem Zug. Ich freu mich drauf, denn da kann ich ruhen.
Muss ich denn um Bewahrung beten, wenn ich das Haus verlasse? Selbst, wenn ich einen Weg mit dem Auto fahre, den ich seit 3 ein halb Jahren wöchentlich 2x fahre? Ist es dan nicht selbstverständlich, dass ich hin komme und wieder heim? Nein, ganz und gar nicht. Es ist nichst selbstverständlich und ich stelle mich auch jedes Mal unter Gottes Schutz.
Auch am Mittwoch: ich fahre aus dem WW-Treffen nach Hause, der Sturm Kerstin ist ganz schön heftig. Ich bin auf der Überholspur und vormir setzt ein Auto zum Überholvorgang an: ein vor uns fahrender LKW ist doch zu langsam, Ich beschleunige, da, auf einmal kippt der LKW Anhänger. Alles bremst, ich hoffe, dass wir da alle gut durch kommen. Der LKW kommt noch mal in die gerade Stellung, das Auto vor uns überholt. Ich frage mich: soll ich auch überholen? Langsam fahre ich an diesem wackelig fahrenden LKW vorbei. Schaue in den Rückspiegel. Einweiteres kleines rotes Auto setzt zum Überholen an, da, auf einmal: der LKW kippt in Zeitlupe um, liegt quer auf der Fahrbahn, ich beobachte alles im Rückspiegel. Wahnsinn! Und das rote Auto? Wo ist das rote Auto? Ich kann noch erkennen, wei es mit einem Schlenker auf dem Seitenstreifen zum stehen kommt. Langsam setze ich meine Fahrt fort, weil ich zum Anhalten auch schon zu weit entfernt war.
Ganz deutlich habe ich Gottes Bewahrung erleben dürfen und wieder einmal ist es mir ganz bewusst geworden: es ist nichts selbstverständlich.
RitaN