Mh, was macht eine Leiterin ohne Stimme?
Ich war heute beim Arzt und es war nicht so angenehm. Am Liebsten hätte mich der Arzt in Ferien geschickt. Aber das geht nicht, leider. Auf der Internetseite für uns Leiterinnen stehen einige Beiträge von Kolleginnen, was sie machen, in solchen Fällen, wenn die Stimme versagt. Ich habe dort auch meinen “Senf” dazu beigetragen, dachte aber nicht, dass es soooo schlimm wird. Auf jeden Fall hatte ich mir vorher allerhand Lutschpastillen, etc besorgt und dann auch gelutscht. Nichst hat geholfen.
Jetzt habe ich Medikamente und muss meine Stimme schonen. Diagnose: “akute Stimmbandentzündung”. Und jetzt?
Werde mir für meine Treffen etwas überlegen, was meinen Teilnehmern Spaß macht, was interessant wird und wo sie trotzdem motiviert nach Hause gehen können. Manchmal fordert unser Job ziemlich viel Kreativität, aber da sind wir doch Profis, oder?
Außerdem habe ich nur mit lieben, netten und verständnisvollen Teilnehmern zu tun, die werden darauf achten, dass ich nicht zu viel spreche.
Gerade trinke ich heiße Milch mit Honig, vielleicht hilft das ja auch.
Leider fällt mein singen für Karfreitag und Ostern in unserer Gemeinde für mich aus, das ist wirklich schade. Und jetzt bin ich gespannt, was die Woche noch an Überraschungen bereit hält.
RitaN