Archive für April 2008

jetzt bin ich …

Leiterin von 6 WeightWatchers Treffen. Gestern war es so weit und es war “Treffenübergabe”. Den ganzen Tag habe ich an meine Kollegin Martina denken müssen, es fällt Ihr nicht leicht. Ich habe den Teilnehmern gestern gesagt: “Für uns als Leiterin sind die Leute, die jede Woche auf die Waage kommen, nicht einfach Leute, sondern meine/unsre Teilnehmer. Sie wachsen einem ans Herz. Jeder auf seine Art. Wenn ich zuhause bin, dann nenn ich meine Teilnehmer auch liebevoll: meine WW´s. Und so fällt es wirklich schwer, sie einfach “abzugeben”. Ein treuer Teilnehmer hat Martina zum Abschied eine riesen Obstschale überreicht: Gewicht der Schale+Inhalt: Martinas Abnahme: 17,5 kg  Das war rührend. Ja, und dann haben wir alles eingepackt. Martinas Sachen in ihr Auto und meine Sachen aus meinem Auto in “meinen neuen Treffenraum”. Wir haben alle Produkte gezählt und uns dann verabschiedet. Seit 5 Jahren kennen wir uns, haben uns im Treffen in Bitburg während unserer Teilnahme kennengelernt. Martina ist seit 4 Jahren WW-Leiterin, bei mir werden es im September 4 Jahre. Wir sind immer zu den Arbeitstreffen gemeinsam gefahren, haben uns beim Stammtisch getroffen und ausgetauscht….. aber Martina ist ja nicht aus der Welt und wir haben sicher noch oft Gelegenheit, uns zu sehen.Da diese Woche durch den Feiertag ja auch noch ziemlich kurz ist, stehe ich etwas unter Strom. Ab Mittwoch abend fahren wir bis Donnerstag weg, ein “freies Wochenende”, denn wir fahren ohne Kinder. Am Samstag ist dann Abschluss in Mannheim von meiner Ausbildung. Das wird sehr aufregend werden, denn jeder muss 2 Reden vor über 100 Gästen halten, darunter die ganze Geschäftsleitung von WeightWatchers. Ich bin jetzt schon soooo aufgeregt und hoffe, dass ich überhaupt etwas rausbekomme.Und nächstes Wochenende muss ich diese Woche auch schon planen, denn ich koche über Pfingsten auf einer Kinderfreizeit in Luxemburg von unserer Gemeinde aus. Naja, ich denke öfters an die 2/3 Regel meiner lieben Kolleginnen Beate und Heike, recht haben sie damit, aber manchmal macht man Zusagen, ohne zu wissen, was sonst noch “dazwischen” kommt. Ich werde daran arbeiten…..Bin halt Unternehmerin, - denn ich unternehme ziemlich viel.RitaN 

7%

Sich auf das Wesentliche beschränken, Interesse beim Zuhörer wecken, interessante u. richtige Gesprächsführung, Rückfragen stellen, den Nutzen für ein Produkt herausstellen. … das und mehr sind wichtig und sollten in Verkaufs-Beratungsgesprächen auf jeden Fall eingesetzt werden. Was dann noch dazu kommt, und das ist ja eigentlich deprimierend: nur 7% von dem Gesagten bleiben beim Gegenüber hängen.
Meinen Nachmittag hätte ich mir ganz anders vorgestellt. Sebastian ist beim Sehtest für den Führerschein durchgefallen. OK, wir also heute Nachmittag beim besten Wetter zum Optiker. Er sollte die neue Sehstärke festellen und dann einfach nur neue Gläser für die Brille bestellen. 90 Minuten hat er uns “unterhalten”, hat was von Seminaren, Karl Zeiss, Untersuchungen, Fehlern der Augenärzte, Erkenntnisse von 1920, die überholte sind, Sehschule, Jugendliche nicht zu nah an den PC, etc…….erzählt. Der arme Sebastian, er saß da echt auf heißen Kohlen. Und das dollste: wir haben jetzt neue Gläser bestellt und es kann trotzdem sein, dass er den Sehtest nicht besteht. Hä??? Versteh das einer. Na, wir hoffen mal, das mit den stärkeren Gläsern der Test auch klappt, denn sonst müssten wir eine Bescheinigung vom Augenarzt haben, die dann nochmal 80€ kostet. Und er empfiehlt sogar noch eine 2. etwas schwächere Brille, die er dann nur am PC anziehen soll. (na, ist das denn nötig?) Und auf gezielte Fragen meinerseits ist er gar nicht eingegangen ….. blablabla.
Ziemlich genervt sind wir dann heimgefahren, obwohl wir noch kaufen wollten. Das wird jetzt auf Montag verschoben.
Der Optiker sollte morgen mit nach Mannheim. Aber: es ist UNSER Seminar, deshalb bleibt er daheim. Er würde dort z.B. lernen, Wichtiges in 90 Sekunden rüber zu bringen und könnte in der übrigen Zeit noch mehr Brillen verkaufen.

Morgen machen wir einen Frauenausflug, denn meine Mädels werden mich begleiten. Zuerst gehen sie für sich shoppen, und wenn bei uns Schluss ist, gehts zu IKEA. Und dann heim.

Jetzt wirds langsam auch Ernst mit meinem 5. und 6. Treffen. Und da brauche ich noch Deko, Körbchen, und so weiter für den Raum. Ich freue mich auf diese neue Herrausforderung. Am Montag werde ich den Leuten im Bollendorfer Treffen vorgestellt, und die Woche drauf stehe ich dann alleine vor meinen “neuen Teilnehmern”.

RitaN

ungeahnte Schätze

Was doch ein neuer Staubsauger so alles ausmacht:
Heute habe ich einen neuen Staubsauger gekauft, nachdem mein alter nur noch Lärm gemacht hatte und den Staub vor sich her geschoben hat - da war leider nix mehr zu machen.

Das schöne Wetter ließ mich heute auch nicht drinnen bleiben, so habe ich das Auto schön in der Sonne geparkt und mal begonnen, alles aus den vielen Fächern, Taschen, Sitzen, Klappen, etc…. rauszulegen, zu sortieren und wegzuschmeißen.
Der Tisch war sooo voll - kaum zu glauben, was man so an unnötigem Ballast durch die Gegend fährt. Ich habe verlorengeglaubte CD´s wiedergefunden, 1€ Münzen für den Einkaufswagen, Haargummis (nicht von mir), Bonbons, Kassenzettel, Taschentücher, uvm. Und dann durfte das kleine blaue Wunder zeigen, was es kann - und - was soll ich sagen? Er saugt wirklich alles weg :-) und mein Auto erstrahlt von innen im neuen Glanz. Am Freitag gehts durch die Waschanlage, damit auch der letzte Krümel Salz weg gespült wird, denn ich denke doch mal, dass wir kein Streusalz mehr sehen, für die nächsten Monate.

Alles hat sich heute draußen getummelt, es war so schön und ich war froh, dass ich heute nachmittag frei hatte.
Unsre Miessi hat sich auf die Lauer nach Hühnern gelegt, doch was sie nicht ahnte: die Hühner haben nachher sie gejagt. Unsre Hunde lagen faul und träge in der Sonne (Hund bei Nafzigers müsste man sein), und unsre Rinder wagten auch einen “Run” über Nachbars Wiese. Das ist für uns dann immer “günstig”, denn das Nachlaufen gibt Aktiv Points.
So waren wir alle in Bewegung und haben das Wetter einfach nur genossen.

RitaN

frausein

Es gibt eine Internetseite, die Frausein heißt. Nach diesem Wochenende kann ich das, was Heike auf ihrer ersten Seite über uns Frauen schreibt, wieder ganz klar unterschreiben. Klar weiß ich, dass ich eine Frau bin und ich geniesse es auch. Aber dieses Frauen-Wochenende in Kirchheim war soooo schön, so wertvoll.

Fast 300 Frauen haben es sich von Freitag bis Sonntag einfach nur gutgehen lassen. Zu den Mahlzeiten  an den Tisch setzen, bedienen am reichhaltigen Buffet, zwischendurch auch mal einen Spaziergang um den See oder zu dem Ferienhäuschen, in denen wir untergebracht waren. Ich habe es genossen, viel Zeit mit meinen Schwestern zu verbringen, die ich doch eher selten sehe. Auch neue Bekanntschaften habe ich geschlossen.  Samstags wurden Workshops angeboten. Die konnte ich mir nicht entgehen lassen. Die Themen, über die wir dort besprochen und erarbeitet haben, haben mich sehr angesprochen.  Für das Hauptprogramm war eine Sprecherin aus Amerika eingeladen. Sie hat uns über Gottes wundervolle Werke erzählt.

Ich wollte mir ja gar nichts kaufen dort. Aber “leider” gab es einen Büchertisch. Und zum Glück konnte man dort mit Karte bezahlen. So habe ich mir wieder einige gute Bücher gekauft und wünsche mir jetzt die Zeit, diese zu lesen.Ich finde, jede Frau sollte sich solch eine Auszeit gönnen. Man kommt entspannter in den Alltag zurück, was einem wirklich Mut und Kraft für die täglichen Dinge gibt.

Heute morgen habe ich aber auch direkt mein Pointsjournal wieder zur Hand genommen. Habe alles aufgeschrieben, abgekreuzt und sogar den Kilo.Kick Joghurt mit Erdbeeren am Abend genossen. Ich weiß, das klappt wieder und so komme ich wieder ins Programm.

Ach…….. frausein ist soooo schön.

bunter Alltag

Unser Familienleben ist zur Zeit ziemlich bunt, immer was los.

Während meine Kolleginnen heute Ihren Tag auf unserem Arbeitstreffen verbringen, habe ich diesmal frei. Seit ich Leiterin bin, ist es das erste Mal, dass ich nicht daran teilnehme.
So sitze ich noch an meinem Schreibtisch über den Abrechnungen der Treffen dieser Woche. Nachher bringe ich Sarah zur Arbeit, sie hat heute Spätschicht. Und dann fahre ich weiter in mein 2. Frauenwochenende und auch das letzte für dieses Jahr (ich kann ja auch nicht ständig weg :-) )
Peter ist mit seinem Knie nochmal beim Arzt, er hat einen Termin am 28.4. zum CT - na prima!  Es ist nach wie vor geschwollen und er kann sehr schlecht laufen.  So kann er sich von den Kindern versorgen lassen, die über das Wochenende hier sind. Bleibt eigentlich nur Sebastian, denn Sarah arbeitet über das Wochenende, Jana ist im Saarland auf einem 18.Geburtstag (kommt heute auch erst von Klassenfahrt) und Sebastian bringt einen Freund über´s Wochenende mit heim. Zusammen wollen sie meinen Laptop “platt” machen. Ich hoffe nur, dass ich ihn am Montag wieder richtig benutzen kann. Ich will gar nicht dran denken………..

Jetzt packe ich gleich nochmal meinen Koffer und dann treffen ich mich mit meiner Schwester, zusammen fahren wir dann nach Kirchheim/Hessen. Habe meine Inliner und die Walkingstöcke schon im Kofferraum und habe mir vorgenommen, diese auch zu benutzen.

Die Treffen diese Woche waren besonders schön und besonders rührend. Viele Teilnehmer haben ihr Wunschgewicht erreicht und gehen jetzt in die Erhaltungsphase. Es gab so rührende Augenblicke - Glücksmomente.

RitaN

Mensch auf dem Gewissen

“Sie haben heute einen glücklichen Menschen auf dem Gewissen”, dass habe ich gestern zu einer Fotografin gesagt, bevor ich ihr noch einen wohlverdienten Feierabend gewünscht habe.
Sie hat darauf hin über das ganze Gesicht gestrahlt und ich glaube, ihr Feierabend war dann auch wirklich schön.

Wir haben doch täglich mit Leuten zu tun, sei es mit Frau XY an der Kasse im Supermarkt, mit dem Mann am Postschalter, dem DPD-Lieferant, den Teilnehmern, etc….. es gibt da soooo viele aufzuzählen. Ich habe es mir zu Angewohnheit gemacht, die Leute anzusprechen, und, wenn bekannt, auch ihren Namen zu erwähnen. Es gibt so überraschte Blicke, wenn ich meinen Wocheneinkauf bezahle und dann der Kassierin sage: “einen schönen Tag Frau Schmitt-Müller”. Ich überrasche meine Teilnehmer immer wieder, wenn ich sie mit Ihrem Namen anspreche. Früher dachte ich mir: “das ist doch nie zu behalten”, doch mit Übung und dem Wunsch, dies auch zu tun, ist das zu schaffen. Schließlich ist der eigene Name für jeden der Wichtigste.

In meinen Treffen sage ich immer wieder, wie wichtig es ist, sich selber wichtig zu nehmen, Zeit für sich zu nehmen, und sich was gutes Gönnen. Nicht immer muss das mit Points verbunden sein (ich hatte die letzte Zeit davon genung)
Gestern war MEIN Tag! Morgens Treffen, zum Mittag nur was schnelles (adeliges - von gestern), dann alles stehen und liegen lassen und nach Bitburg. Zuerst zum Frisör, neuer Schnitt, neue Farbe, sitzen und geniessen. Und dann habe ich mir was “verrücktes” gegönnt. Ich bin in eine Parfümerie und habe mich schminken lassen: Tages Makeup. Da konnte ich einige Tipps und neue Farben vom Profi abschauen.
Und anschließend zum Fotograf. “Ich möchte gerne mal ein schönes Foto von mir”. “Tut mir leid, es sind noch Leute vor Ihnen und es ist kurz vor Feierabend”. “Oh, das wäre mir aber wichtig, wissen Sie, ich war extra beim Frisör, etc…. ” Das Geschäft hatte wegen mir nicht pünktlich Feierabend.
Das Ergebnis hat mir sehr gefallen, und das heißt was, denn Fotos sind ja immer so ´ne Sache. Man gefällt sich selten darauf. Und weil ich so gute Laune hatte, bekam ich nur einen Abzug, und 1x auf Digital, und einen Bilderrahmen. So schmückt nach fast 21 Jahren Ehe mein Foto Peters Schreibtisch.

Solche Tage planen wir viel zu selten ein. Warum nur? Sie tun doch sooo guuuut.

RitaN

570 km für ein Birscher Müsli

Ein wunderschönes Wochenende liegt hinter mir. Es tut so gut, sich an den gedeckten Tisch zu setzen, sich keine Gedanken darüber zu machen:” was soll ich kochen”. Klar, Nachteil ist: man muss essen, was auf den Tisch kommt. Und das war in der Schweiz sooooo lecker. Ich glaube, die Schweizer kennen keine Points :-)  Käsespätzle, Salat in Sahnesoße, Birscher Müsli, Appenzeller, Bärlauchkäse und Olivenbrot. Nur, um einiges zu nennen.

Ich hatte im letzten Blog geschrieben, dass ich es geniessen werde, einfach mal nur als “Rita”, also ganz privat zu reisen. Aber wahrscheinlich habe ich WW irgendwo auf der Stirn geschrieben. Natürlich kennen mich meine lux. Freundinnen aus der Gemeinde und wissen auch über meinen Job bescheid. Aber öfters wurde ich angesprochen und durfte auch dort Mut machen, sich doch auch mal ein Treffen anzuschauen.

Ganz besonders beeindruckt war ich von einer Referentin, die ich letztes Jahr auch schon kennenlernen durfte. Sie habe ich kaum wieder erkannt. Sie hat mit WW im letzten Jahr 31 kg abgenommen, ist Goldmitglied und ist einfach überzeugt von dem Konzept.

Unser Thema war Gebet: Gebet in der Ehe und für die Ehe und Familie, Gebet für Missionare, Gebet für mich persönlich. Mir ist wieder ganz besonders wichtig geworden, wie wichtig es doch ist, in dieser Verbindung zu Gott zu bleiben. Ich brauche es für meinen Alltag. Und ich bin Gott so dankbar, dass meine Gebete nicht an der Zimmerdecke hängen bleiben, sondern ihn erreichen. So kann ich Kraft tanken, um meinen Alltag zu bewältigen, und das Wesentliche dabei nicht aus den Augen zu verlieren.

Als ich gestern spät Abends heim kam, hat mich mein Mann nicht wie sonst an der Haustüre erwartet - obwohl er sich sehr auf mich gefreut hatte, nein: 2 Gehilfen (Krücken sagt man nicht) standen im Flur, und er lag mit Bein hoch im Bett. Nanu? Kann man die Männer nicht ma für 3 Tage alleine lassen? Er dachte, er könnte besser Fußball spielen, als eine Hand voll kleiner Jungs aus dem Dorf. Dabei hat er sich den Minniskus , oder die Bänder im Knie verletzt. Man kann da im Moment nichts tun, da das Knie viel zu dick ist.
Auf dem Heimweg malte ich mir meinen Montag Morgen mit Ausschlafen, gemütlichem Frühstück und anschließend BüroArbeit aus. Doch so war ich heute morgen dann erst mal Kühe melken, dann Frühstück und vor lauter Müdigkeit habe ich  noch nicht mit der Arbeit angefangen.
Heute nachmittag helfe ich meiner Freundin beim Kuchen/Torten backen, die sie für die Trauung ihrer Tochter morgen braucht.

Ich sehe: es wurde Zeit, dass ich wieder heim kam. Und ich mag gar nicht daran denken, wenn ich kommenden Sonntag heim komme, denn: ich bin wieder weg: Ich löse mein Weihnachtsgeschenk von meiner Schwester ein: ein weiteres Wochenende für Frauen in Seepark, (Kirchheim/Hessen). Thema der 3 Tage: “Gottes wundervolle Werke” Auch darauf freue ich mich natürlich. />

Gestern durfte ich noch die schneebeckten Berge in der Sonne bewundern, heute schaue ich auf den verregneten Hof.

Ich lasse mich überraschen, was die Woche noch an Vielfalt zu bieten hat.

RitaN

Aprilwetter

Gestern Schneechaos auf den Straßen in unserer Gegend, heute Sonnenschein, so, dass ich bei geöffnetem Fenster sitze und die frische Luft “inhaliere”. Das tut richtig gut.
Der April ist ja bekannt für sein unbeständiges Wetter und wir müssen mit allem rechnen: Schnee - Sonne - Hagel - Sturm - und evtl sogar hochsommerliche Temperaturen (wie letztes Jahr)

Nichts ist berechenbar, und wenn wir vor neue Herrausforderungen gestellt sind, müssen wir handeln.

So abwechslungsreich ist auch der Job als Leiterin für Weight Watchers Treffen. Das ist nicht nur ca. 1 Stunde vor den Leuten stehen und diese vorher zu wiegen. Zu meinem Job gehört, die Themen auszuarbeiten, so, damit für alle etwas dabei ist. Es gehört auch dazu, Tagebücher durchzulesen. Damit beschäftige ich mich immer Dienstags Morgens. Ich finde es wichtig, wenn Teilnehmer diese Heftchen abgeben, denn so geben sie sich und mir die Chance, sie richtig bei der Abnahme zu unterstützen. Und es ist tatsächlich so: die Teilnehmer, deren Heftchen ich regelmäßig bekommen, sind sehr erfolgreich in der Abnahme. Immer wieder biete ich diesen Service für meine Teilnehmer an.
Auch bekomme ich immer wieder sehr viele emails, die ich natürlich beantworte. Ich finde es schön, dass Teilnehmer so offen sind und mir dann auch die Gelegenheit geben, ein paar tröstende, auch motivierende Worte zu schicken.
Emails bekomme ich aber auch von WeightWatchers, die ich beantworten, bewerten und manchmal auch ausarbeiten muss,  dann sind Bestellungen zu machen, damit meine Teilnehmer auch alles immer bekommen, Kisten und Kartons sind auszupacken, einzuräumen, auf die Treffen zu  verteilen.
Es ist aber auch das Austauschen mit Kolleginnen, Ideen finden und umsetzen.
Zu sehr schönen Momenten, die mir auch immer wieder vor Rührung die Gänsehaut kommen lässt ist dann, wenn ich Teilnehmer für Ihre Erfolge auszeichne. Wenn Sie Ihre 10% erreicht haben und in kleinere  Hosen reinpassen, wenn sie sich besser fühlen und endlich das Sodbrennen nach dem Essen aufhört, wenn Teilnehmer mir erzählen, dass sie endlich weniger Insulin brauchen. Momente, wo Teilnehmer ihr Wunschgewicht erreicht haben, oder sogar die 50 Pfund Abnahme-Urkunde bekommen.
Zu schönen Momenten gehört auch, wenn ich einfach nur von persönlichen Erfolgen der Teilnehmer hören, weil sie irgend ein Verhalten verändert haben, z.B. dass sie nicht mehr die Reste von den Kindertellern essen, oder dass sie jetzt einfach mehr Sport in ihren Alltag einplanen.

Ich hätte nie gedacht, dass mir meine Arbeit als Leiterin soooo viel Freude macht, dass mir die Teilnehmer so sehr ans Herz gewachsen sind, dass es “meine” Leute sind. Ich hätte nie gedacht, dass die Zeit so schnell rum geht und ich jetzt schon fast 4 Jahre Leiterin bin. Ich hätte nie gedacht, dass ich durch meine Arbeit selber so viel Neues dazu lerne.

Oft werde ich dann gefragt: Rita, wie schaffst du das alles. Ich bin auch keine Super-Frau. Manchmal sieht es recht chaotisch auch bei mir aus und mein Küchenboden ist nicht sauber, auch träume ich von einem sauberen Bad (Beate, ich beginne auch zu träumen :-)
Wichtig ist mir, dass ich meine Familie habe. Peter unterstützt mich sehr, gibt mir “frei”, wenn ich auch mal einen ganzen Tag unterwegs bin. Und so ist es immer wieder schön, heim zu kommen. Abends steht er an der Haustüre, wenn ich von den Treffen heimkomme und hilft mir beim Ausräumen, das tut sooo gut. Auch auf meine Kinder kann ich mich verlassen, wenn ich sie brauche, dann helfen sie mir. (natürlich gibts auch öfters “Kleinkrieg” bei uns, das Alter zwischen fast 16 und 19 fordert eben auch) Sebastian und Jana werden sogar am Donnerstag ihren freien Nachmittag “opfern” um mir in Schweich zu helfen.
Ganz wichtig ist mir aber auch, dass ich in Gott meine Ruhe und meine Kraft finde. Dort kann ich auftanken, und meinen inneren Frieden finden. In der Bibel steht ein Vers: Psalm 18, 30: mit meinem GOTT kann ich über Mauern springen.
Wichtig ist auch, einfach mal WW auszuklicken und einfach nur Rita zu sein, das geniesse ich am meisten an den Wochenenden. So freue ich mich ganz besonders auf kommendes Wochenende in der Schweiz.

Ja, es macht mir Spaß, ich bin gerne Ihre Leiterin.

RitaN

5 Stunden Küche

Jetzt ist mein Backofen aber heiß gelaufen. Nach 5 Stunden hat er jetzt endlich Feierabend und ich auch, zumindest in der Küche. Jetzt gehts an meinem Schreibtisch weiter.

Diese Woche wäre ich auch gerne Teilnehmer, denn es gibt so leckere Sachen und das Thema wird auch richtig gut.
Ich habe aus jedem aktuellen Buch etwas gemacht. Und muss schon fast einen Wachhund vor die Auskühlroste stellen. Jeder, der in die Küche kommt fragt: “Darf ich probieren?” Aber das alles soll ja für meine 4 Treffen sein und da bin ich etwas geizig, was das probieren angeht. So teilen wir je ein Teil durch 2.

Morgen mach ich noch den versprochenen Salat und dann lassen wir es uns ab morgen Abend im Treffen richtig gut gehn.

Ich stelle doch immer wieder fest: wir haben richtig leckere Rezepte in unseren Büchern.

Wir sehn uns, diese Woche in meinen Treffen :-)) Ich freu mich auf euch.

RitaN

Katzenwäsche

Meine letzten Tage waren voll mit 1000 Ideen. Ich bin am Basteln, am Planen, am Backen, am Packen, am Organisieren und am Fahren.

Gestern war ich wieder auf meinem DaleCarnegie Seminar in Viernheim. Zum 5. Mal und ich es macht total viel Spaß, ich lerne sehr viel dazu und es ist auf jeden Fall eine Bereicherung.

Diese Woche sind die Kennenlern-Wochen in meinen Treffen und ich freue mich darauf, meine Teilnehmer und viele Schnupperer zu begrüßen. Alle dürfen sich freuen auf das Thema und die leckeren Sachen, die wir dann probieren können. Und ich bin gespannt, was die Teilnehmer mitbringen. Ich werde was backen und einen Salat machen und ….. ???  Überraschung. Und das für alle 4 Treffen.

Am Donnerstag packe ich dann auch schon gleich meinen Koffer, denn Freitag morgen um 6.00 gehts wieder nach Viernheim, und abends fahre ich weiter in die Schweiz, in die Nähe von St. Gallen. 12 Frauen aus unserer Gemeinde nehmen dort an einem Frauenwochenende teil. Thema: Beten.  Das wird sicherlich gut, denn Beten ist der direkte Draht zu Gott. Im Gebet kann ich ihm alles sagen, ich darf Jesus danken im Gebet für alles, was er an mir Gutes tut, für jede Bewahrung, für jede Idee, dafür, dass ich so viel schönes erlebe. Ich darf ihm aber auch im Gebet meine Sorgen und Nöte mitteilen, ich darf Jesus im Gebet sogar die Nöte und Ängste meiner Freunde weitersagen. Ich darf Jesus meine Kinder anbefehlen und sie unter seinen Segen stellen. Das beruhigt mich, wenn sie alleine mit dem Auto unterwegs sind, weil ich sie wirklich in Gottes Hand geborgen fühlen darf. Und ich weiß, Gott ist dabei. Ja, ich darf und ich soll sogar ohne Unterlass beten. Und dadurch erfahre ich Kraft und Mut für meinen Alltag. Ich freue mich sehr auf ein segensreiches Wochenende. Als krönenden Abschluss für eine lebendige Woche.

Von Zeit zu Zeit muss unsre Miezi unter die Dusche. Gerade haben Jana und Sarah Miezi gewaschen. Das ging nicht ohne Kratzer, wahrscheinlich mag sie das nicht. Jetzt läuft ein zotteliges, nasses Etwas durchs Wohnzimmer, aber es riecht dafür richtig gut.

RitaN