570 km für ein Birscher Müsli
Ein wunderschönes Wochenende liegt hinter mir. Es tut so gut, sich an den gedeckten Tisch zu setzen, sich keine Gedanken darüber zu machen:” was soll ich kochen”. Klar, Nachteil ist: man muss essen, was auf den Tisch kommt. Und das war in der Schweiz sooooo lecker. Ich glaube, die Schweizer kennen keine Points :-) Käsespätzle, Salat in Sahnesoße, Birscher Müsli, Appenzeller, Bärlauchkäse und Olivenbrot. Nur, um einiges zu nennen.
Ich hatte im letzten Blog geschrieben, dass ich es geniessen werde, einfach mal nur als “Rita”, also ganz privat zu reisen. Aber wahrscheinlich habe ich WW irgendwo auf der Stirn geschrieben. Natürlich kennen mich meine lux. Freundinnen aus der Gemeinde und wissen auch über meinen Job bescheid. Aber öfters wurde ich angesprochen und durfte auch dort Mut machen, sich doch auch mal ein Treffen anzuschauen.
Ganz besonders beeindruckt war ich von einer Referentin, die ich letztes Jahr auch schon kennenlernen durfte. Sie habe ich kaum wieder erkannt. Sie hat mit WW im letzten Jahr 31 kg abgenommen, ist Goldmitglied und ist einfach überzeugt von dem Konzept.
Unser Thema war Gebet: Gebet in der Ehe und für die Ehe und Familie, Gebet für Missionare, Gebet für mich persönlich. Mir ist wieder ganz besonders wichtig geworden, wie wichtig es doch ist, in dieser Verbindung zu Gott zu bleiben. Ich brauche es für meinen Alltag. Und ich bin Gott so dankbar, dass meine Gebete nicht an der Zimmerdecke hängen bleiben, sondern ihn erreichen. So kann ich Kraft tanken, um meinen Alltag zu bewältigen, und das Wesentliche dabei nicht aus den Augen zu verlieren.
Als ich gestern spät Abends heim kam, hat mich mein Mann nicht wie sonst an der Haustüre erwartet - obwohl er sich sehr auf mich gefreut hatte, nein: 2 Gehilfen (Krücken sagt man nicht) standen im Flur, und er lag mit Bein hoch im Bett. Nanu? Kann man die Männer nicht ma für 3 Tage alleine lassen? Er dachte, er könnte besser Fußball spielen, als eine Hand voll kleiner Jungs aus dem Dorf. Dabei hat er sich den Minniskus , oder die Bänder im Knie verletzt. Man kann da im Moment nichts tun, da das Knie viel zu dick ist.
Auf dem Heimweg malte ich mir meinen Montag Morgen mit Ausschlafen, gemütlichem Frühstück und anschließend BüroArbeit aus. Doch so war ich heute morgen dann erst mal Kühe melken, dann Frühstück und vor lauter Müdigkeit habe ich noch nicht mit der Arbeit angefangen.
Heute nachmittag helfe ich meiner Freundin beim Kuchen/Torten backen, die sie für die Trauung ihrer Tochter morgen braucht.
Ich sehe: es wurde Zeit, dass ich wieder heim kam. Und ich mag gar nicht daran denken, wenn ich kommenden Sonntag heim komme, denn: ich bin wieder weg: Ich löse mein Weihnachtsgeschenk von meiner Schwester ein: ein weiteres Wochenende für Frauen in Seepark, (Kirchheim/Hessen). Thema der 3 Tage: “Gottes wundervolle Werke” Auch darauf freue ich mich natürlich. />
Gestern durfte ich noch die schneebeckten Berge in der Sonne bewundern, heute schaue ich auf den verregneten Hof.
Ich lasse mich überraschen, was die Woche noch an Vielfalt zu bieten hat.
RitaN