Archive für Mai 2008

ich hab´s getan

ich sitze hier total aufgeregt vor meinem aufgeräumten Laptop. Samstag ist Putztag, oder? Also: “selbst ist die Frau”.
Ich habe nochmals eine komplette Datensicherung auf die Externe gemacht, dann habe ich mich durch einige Foren gelesen, was man tun muss, um den Laptop “platt” zu machen, und dann hab ich es einfach getan!

Ja, ich habe das Gefühl, es hat das bewirkt, was ich wollte: er arbeitet wieder schneller. Jetzt kann ich nach und nach meine Arbeitsprogramme wieder aufspielen und werde mich daran freuen, wenn alles wieder DA ist.

Wie wunderbar ist es, dass ich genauso auch zu Jesus kommen kann. Er “formatiert” mich einfach neu, wenn ich zu IHM komme. Und das ist wirklich befreiend. Meinen ganzen Ballast kann ich bei IHM lassen. Er “löscht” einfach alles weg. Dinge, die ich getan habe, die vor Ihm nicht richtig sind, räumt er weg, er befreit mich von Sünde und schenkt mir wieder ein reines Herz. Und wenn wieder mal “Müll”, “Vieren”, oder mein Versagen dazu kommen, dann darf ich mich von IHM wieder reinigen lassen. DAS läßt mein Leben leichter werden. Ja, ich hab´s getan, und ich wünsche jedem, der nicht weiß, wohin er mit seinem “Müll und Ballast” soll, die Erfahrung, dass Jesus dein Leben neu formatiert und seine Liebe in dein Herz einlegt.

RitaN

so schön wie Kleopatra

einmal in Milch baden - das war schon als Kind mein Traum. Ich habe mir vorgestellt, so viel Milch in die Badewanne zu kippen, dass ich darin baden kann. Aber wie bekomme ich die Milch dann warm? Das waren Kinderträume, jetzt bin ich erwachsen der Traum ist ausgeträumt, auch wenn es technisch in unserem 10000 Liter Milchtank sehr gut möglich wäre.  

Wir haben ab sofort Milch zu verschenken, wer möchte, meldet sich bei uns :-) Vielleicht tun es ja auch schon 5 oder 10 Liter euterwarme Milch als Badezusatz. :-)  Ab heute sind wir im Streik und wollen einfach mal auf unsre Situation aufmerksam machen. Klar, ich kaufe auch die billigeren Produkte ein, aber so ein wertvolles Produkt wie Milch oder Butter, da kaufe ich nicht die Neuseeländiche ein.

Für einen Liter Sprudel braucht man im Grunde nur die Flasche unter die Quelle zu halten, das ist ein fertiges Produkt und kostet wirklich sien Geld (Gerolsteiner…..) Aber um 1 Liter Milch zu bekommen, ist doch ganz schön Einsatz gefordert. Die Kühe brauchen wertvolles Futter, damit “unten” das “weiße Gold” rauskommt. Und das täglich 2x. Ja, um einfach mal auf diese Preispolitik aufmerksam zu machen, sind wir dabei und werden heute abend den Milchtank einfach leerlaufen lassen. Mal schaun, was passiert :-)

Ich werde jetzt nicht in Milch baden, aber ich gehe eine Kanne Milch holen, mit der ich meinen Kaffee zum Frühstück aufhelle :-)

RitaN

morgen, morgen nur nicht heute…..

nein, ich sag HEUTE !!! Und habe mir zum Frühstück schon mal gleich die Pointswaage und ein Tagebuch hingelegt. 30g Gouda auf einer Scheibe Vollkornbrot ist nicht viel (wenn die Scheibe Käse auch noch dick geschnitten ist). Mein Auge sagt mir: 3,5 Points, doch die Waage weiß es genau: 4,5 Points, dazu noch eine Scheibe Toast mit Johannisbeer Gelee, für 1 Point.
Das Wochenende war schön und lang und zum Feierabend so ein schönes kühles Bier, dazu noch leckeres Abendessen, was eigentlich nicht hätte sein müssen - naja, egal, jetzt wird halt nochmal Tagebuch geschrieben.

Diese Woche läuft dann noch mal normales WW-Programm: 6 Treffen. Wir haben auch noch Inventur Woche, d.h. nach jedem Treffen muss ich meine blaue Kiste und alles, was dort an dem Standort steht, zählen, am Freitag dann noch mein Lager daheim und dann alles ordentlich zu Papier bringen. 2x im Jahr dürfen wir diese Arbeit tun - muss eben sein.

Jetzt ist es raus: in 4 Wochen wird Peter am Knie operiert (Kreuzband), bis dahin humpelt er mit seinem “Turbo-Bein” (in Schiene) über den Hof. Somit werde ich auch im Sommer bei WW keinen Urlaub beantragen, das holen wir dann nach, wenn das Bein wieder voll funktioniert.

Sebastian iat auch sehr motiviert, er hat am Mittwoch die erste Theorie-Stunde für seinen Führerschein. In 4 Wochen gibts Sommerferien und dann wäre es schön, wenn er bis Ende der Ferien alles hinter sich hat.

also: nicht warten auf morgen, sondern HEUTE gehts los.

Und jetzt freue ich mich aufs Mittagessen: Kartoffeln, Lachs und Spargel, dazu gibts unsre leckere WW-Hollandaise :-)

RitaN

wehe, wenn sie losgelassen

Gestern war ein großer, besonderer Tag. Es ist dann immer sehr aufregend und jeder weiß, was er zu tun hat. Ruhe und ein wachsames Auge sind dann auch besonders wichtig.

Den ganzen Tag waren Sarah, Jana und Peter beschäftigt, eine ziemlich große Wiese hinter dem Stall einzuzäunen und abends dann, nach dem Melken, da durften die Kühe raus auf die Wiese. Wenn die Kühe so nach einem langen Winter endlich nochmal an der “frische Luft” dürfen, ist das ganz schön aufregend für uns und für die Kühe. Erst habe ich 5 Kühe aus dem Stall geführt, Peter und die Mädels standen an verschiedenen Stellen am Zaun, damit keine Kuh den dünnen Draht durchbricht. Nach 30 Minuten hatten wir dann alle Kühe auf der Wiese. Wir haben uns gleichmäßig um den Zaun verteilt und beobachtet.

Was ist das eine Freude bei den Kühen. Erst steht sie da und dann hüft sie auf einmal auf allen Vieren. Sie rennen drauf los, fressen hier und da frisches grünes Gras, und sind einfach außer sich vor Freude. Wenn sie da loslaufen, einfach so, von einem Ende der Wiese zum anderen. Tja, die Kühe wissen Frisches eben auch zu schätzen. Nach einer Stunde aufpassen von uns aus und fressen von den Kühen, haben wir sie alle wieder rein geführt, auch das ging alles wirklich prima.

Als wir da so saßen, und über 1 Std. die Kühe beobachteten, kam mit der Psalm 23 in den Sinn. Da spricht David davon: “er weidet mich auf einer grünen Aue (nach HfA: er weidet mich auf saftigen Wiesen)” So gut meint es Gott mit uns, dass er uns so gut mit allem versorgt, was wir brauchen, wie die Kühe lässt er uns auf saftigen Wiesen grasen, weiden und satt essen, so, dass ich nur vor Freude springen und hüpfen und IHM danken kann.

RitaN

Stress lass nach

Nach langer Zeit kann ich diesen freien Tag so mitten in der Woche noch einmal richtig geniessen. Einfach frei  :-)

Heute morgen ausschlafen, gemütliches Frühstück und dann habe ich mich dem gewidmet, was mir Spaß macht: Ich war den ganzen Tag draußen, habe das Auto ganz gründlich geputzt (ja, so was mach ich gerne), Peter und ich haben Ölwechsel gemacht und sogar die Bremsen gewechselt, die Werkstatt aufgeräumt, den Hof gekehrt (AktivPoints) und habe nicht einmal auf die Uhr geschaut, habe die Hände ganz schwarz gehabt und bin einfach nur noch reif für die Dusche. Ja, so was hab ich gerne :-)

 Sarah hat Mittag gekocht, so brauchte ich mich heute überhaupt nicht um den Haushalt zu kümmern. Und wenn ich so nachdenke, kommt es mir vor wie Samstag. Aber ich habe morgen noch einen freien Tag vor mir (ich brauche auch nicht mehr nach Mannheim) und dann auch noch den freien Samstag, ach….. das ist soooooo schön.

So kann ich wirklich sagen: der Stress läßt nach und ich kann noch mal in Ruhe atmen :-)

Sich wichtig nehmen und sich selber wahr nehmen, das war diese Woche Thema. Meine Teilnehmer durften aufschreiben, auf was sie stolz sind, was sie an sich schön finden. Ja, das war gar nicht so einfach. Viel mehr würde einem das Negative einfallen, aber das war nicht gefragt. Wir haben viel Gelacht, viel gefeiert, wir haben unsre Schwächen gefunden und dazu Lösungen, die passen.

Eine Teilnehmerin ist da besonders erfolgreich: sie geht mit der Pointswaage zu ihrer Frittenbude und läßt sich ihre Portion Pommes damit pointsgenau auswiegen. Einmal in der Woche geniesst sie diese - das muss sein - das ist eben ihre “Schwäche”, aber die Lösung dazu ist einfach nur klasse. Außerdem hat die Teilnehmerin auch schon so toll abgenommen. Nicht immer muss man auf “Leckereien” verzichten, viel wichtiger ist es, diese in den eigenen Alltag mit einzuplanen.

Eine andere Teilnehmerin wurde Goldmitglied. Sie hat ihr Gewicht halbiert - das ist wahnsinn und sorgt in der Treffen auf jeden Fall für Gänsehaut.

ich habe - ich kann - ich bin…..

und jetzt macht Sebastian meinen Laptop “platt”, ich habe noch schnell was in den blog geschrieben, weil ich nicht weiß, ob……….?! :-) Jetzt wird alles auf die Extrene Festplatte gespeichert und dann wird´s Ernst.

RitaN

Gerstenbrot

schon mal gegessen: Gerstenbrot? ich habe gerade mal gegoogelt und einiges darüber nachgelesen.
Mh, ich liebe Leinsamenbrot, Weizenmischbrot, auch mal Toastbrot oder Roggenvollkornschrot-Brot (als Sattmacher für 4 Points :-) ), aber ich weiß nicht, ob mir Gerstenbrot schmecken würde.
Gerste wird normal nicht zum Backen verwendet (wenigstens nicht bei uns) Ja, wir trinken es als ein erfrischendes Bier, oder es wird eben als Viehfutter verwendet…… Und Gerste juckt ganz schlimm. Wenn man schon mal durchs Gerstenfeld gegegangen ist oder die Körner im Getreidespeicher umschaufeln muss, dann erlebt man das hautnah :-(

Über Gerstenbrot haben wir heute morgen in der Predigt gehört und es hat mich sehr angesprochen:

Aus der Bibel kennen wir die Geschichte von der Speisung der 5000 Menschen.(Johannes 6) Jesus ist am Ufer des Sees Genezareth und eine riesen Menschenmenge ist um ihn versammelt. Jesus ist um das Wohl dieser Menschen besorgt und fragt seine Jünger: “Wo können wir für alle diese Leute Brot kaufen?” Dies scheint fast unmöglich zu sein - alle satt zu bekommen. (wie viel 50 Personen zum Essen brauchen, habe ich letzte Woche auf der Kinderfreizeit erlebt, aber 5000 ??? Was müssen das für Mengen sein?! (wenn man pro Person mit 150g Brot rechnet, das sind ca. 2,5 Scheiben, dann brauchen 5000 Leute ca 750 kg Brot !!!)

Unter den 5000 Menschen findet sich ein Kind, ein Junge, der hat 5 Gerstenbrote dabei und 2 Fische.
Was macht Jesus mit dieser kleinen Menge - für diesen “Tropfen auf den heißen Stein”? Er lässt die Leute auf der grünen Wiese Platz nehmen, und betet für diese Speise, er dankt Gott dafür. Und dann lässt er das Brot und die Fische verteilen.
Das Wunder daran ist: alle 5000 Menschen (wahrscheinlich waren es noch mehr, denn in der Bibel wird ja nur von Männern berichtet und die wurden ja sicherlich auch von Frauen und Kindern begleitet) sind satt geworden - es ist sogar noch sehr viel übrig geblieben.

Mir ist heute bei der Predigt wieder ganz neu bewusst geworden, wie gut es Jesus mit mir meint. Aus dem Bischen, dass ich Ihm gebe, dass ich Ihm anbefehle, kann er wirklich Großes entstehen lassen. Stelle ich Jesus meine Zeit zur Verfügung, meine Gaben, mein Leben, dann läßt er Segen fließen.
Jesus hat aus diesem “billigen” Brot soooo vielen Menschen etwas Gutes getan, wieviel mehr hat er mit mir vor :-)

Ich bin Ihm dankbar, dass mir das heute wieder ganz neu bewusst geworden ist.

RitaN

16 Cheeseburger zum Frühstück

An so einem Tag werden Mütter doch immer irgendwie sentimental.

Ich denke darüber nach: wie war es vor 16 Jahren? Ich war kugelrund und “voll schwanger” und der Geburtstermin für unser 3. Kind wurde auf Samstag, den 16.Mai festgelegt. Das konnten wir fast “frei” wählen, weil auch das 3. Kind mit Kaiserschnitt kommen sollte. Morgens haben wir uns noch von den daheim mit Silo machen beschäftigten Männern verabschiedet und sind dann in die Klinik. Dort wurde alles vorbereitet. Das 3. Kind sollte auch die letzte Schwangerschaft sein, so war der “Druck” ziemlich groß. Haben wir uns doch heimlich nach den 2 Mädchen einen Sohn gewünscht. Als er Arzt unser Kind dann in den Händen hielt, sagte er:  Es ist ein Junge :-)  Ich konnte es fast nicht fassen und habe ihn gefragt: Haben sie es auch gesehen? Ich war fast zu schwach, um das richtig zu begreifen, doch es war tatsächlich so: Sebastian hat unsere Familie komplett gemacht.

Und heute ist er größer als ich, er ist ein klasse Sohn und wir sind stolz auf ihn.

Er liebt gutes Essen und gibt sich mit einfach nur Brot und Wurst zum Abendessen nicht zufrieden.

Als ich gestern abend nach meinen Treffen auf dem Heimweg war, überlegte ich mir: womit kann ich einen 16. Jährigen überraschen? Er bekommt dieses Jahr nicht ”das” Geschenk in Geschenkpapier, sondern er darf  den T und A1 (Traktor und 125er Moped) Führerschein machen. Das ist Geschenk genug.

Mir kam die Idee auf dem Heimweg: fahr bei BurgerKing vorbei und kaufe 16 Cheeseburger und die lagen heute morgen um seinen Geburtstagsfrühstückteller UND es ist mir gelungen, 16 jährige Augen zum Strahlen zu bringen, denn er liebt genau diese Cheeseburger.

RitaN

Rhabarberkuchen und Nudelsalat

Die Getränke stehen kalt, ein leckerer Rhabarberkuchen duftet in der Küche, der Nudelsalat ist auch fertig (und ich auch), ich habe Peter heute vormittag noch hier und dorthin fahren müssen, Sarah hat dann doch nicht um 13.00 die Schule aus, sondern um 16.00 Uhr, aber Jana kommt gleich heim (und darf dann diew Hähnchenschenkel machen) und Sebastian hatte heute frei (Studientag) und hilft Peter.

Naja, bloß nicht schlapp machen, Rita :-)  Jetzt noch eine leckere Tasse Kaffee, eine gute erfrischende Dusche und dann lasse ich die Arbeit hier auf dem Hof zurück und widme mich meinen Teilnehmern.

Seit 2 Stunden fahren die Schlepper und in der Ferne höre ich es donnern. Meistens ist es so, dass sich die Gewitter verziehen (Ließem liegt günstig), und vielleicht machen ein paar Regentropfen ja auch gar nix aus……….

Es bleibt eine spannende Sache - das Silomachen, gut, dass wir trotz allem doch Ruhe bewahren.

Der Kaffee ist fertig………

RitaN

Sommer, Sonne, Silo machen

Alle Jahre wieder…… wenn das Wetter spitze ist, wenn das Gras auf den Wiesen hoch genug gewachsen ist, wenn nicht unbedingt der Regen “da hängt”, dann ist es so weit: dann kommen die Maschinen aus der Halle, werden noch einmal abgeschmiert, angehängt und dann gehts los: erst werden alle Wiesen gemäht, dann wird das Gras gewendet, damit es trocknen kann, dann wird es auf Schwaden geschwadet und dann kommt der große Hächsler mit einigen großen schweren Hängern, die von dicken Traktoren gezogen werden. Und dann ist für einige Stunden ziemlich viel Aktion auf dem Hof.

Für mich als Haus- und Bauersfrau (denn ich melke dann auch meistens die Kühe) und ist das immer eine sehr große Herausforderung: “Wie mache ich es mit dem Essen? Wann machen die Männer (meistens 6-8) ihre Pause? Was koche ich? Nehmen sie sich Zeit zum Setzen oder brauchen sie nur was aus der Hand? ….. Und flexibel muss ich bei dem Ganzen auch noch sein: Gestern hieß es: “wir fangen am Donnerstag nachmittag an”, gut so, denn da bin ich selber dann arbeiten, meine Kids haben früher Schule aus und können sich dann um die belegten Brötchen, ausreichend Kaffee, Cola, Sprudel, etc… kümmern, und das Melken muss dann auch einer von den 3en übernehmen.
Heute morgen dann ein Anruf vom Lohnunternehmer: “Wir können direkt starten!!!”. (Schock!) Jetzt muss auch Peter umdisponieren, denn er muss noch zusätzlich Leute organisieren, da er durch dein kaputtes Knie ja leider ausfällt. Und ich habe jetzt dann doch für die Leute schon zum Mittag zu kochen (und um 14.30 muss ich los zu WW).

Das ist eigentlich ein ganz normaler Silotag und alle Jahre wieder deshalb, weil es auch immer so an Sebastians Geburtstag so ist. Morgen wird der “kleine Kerl” (er ist mittlerweile größer als ich) schon 16. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Und schon am Tag seiner Geburt wurde bei uns auf dem Hof Silo gemacht. Da war der Geburtstermin ziemlich ungünstig geplant :-)

Wie gut, dass wir bei dem ganzen Stress dann doch noch Ruhe bewahren können. Das liegt einfach an unserer Einstellung, unserem Lebensmittelpunkt: Jesus. Letztes Jahr war ich auf der Frauenkonferenz, auf der auch Beate und Heike waren. Dort hat Christine Caine gesagt: ” Wo Jesus die Radnarbe ist (der Mittelpunkt), und unsere Aktivitäten wie die Speichen in einem Rad darum herum angeordnet sind, hat alles seinen Platz und seine Zeit”. Ja, dann hat der Tag auf einmal 24 Stunden :-) und wir wundern uns, was man da so alles reinpacken kann :-) Schon morgens sagen wir Jesus, was so alles ansteht und befehlen uns so seinem Schutz an. Er schenkt Gelingen, selbst, wenn in unseren Augfen auch mal was schief gelaufen ist, so wissen wir, dass Gott es auch weiß und das gibt uns wirklich die nötige Ruhe.
So machen wir auch heute Silo, gegen alle Vernunft, gegen die Wettervorhersage und gegen das Gerede der Nachbarn. Aber trotzdem nicht blauäugig. Für heute Nachmittag sind Gewitter gemeldet und der Himmel ist auch schon ziemlich bedeckt. Ursprünglich sollten wir erst nach 14 Uhr dran kommen mit hächseln. Wenn wir jetzt um 10.00 Uhr starten, sind wir gegen 16.00 Uhr fertig. Und dann kann das Gewitter kommen. Ja, so gut meint es Gott mit uns :-)
Und jetzt bereite ich das Mittagessen für die hungrigen Männer zu, die wahrscheinlich nicht um 13.00 Uhr essen, sondern evtl. erst um 16.00, wenn alles “unter Dach” ist. Tja, so flexibel muss man eben sein.

Auch ja, und bis 12.00 muss auch meine Produktbestellung bei WW auf dem Tisch liegen, denn wir haben Ende des Monats Inventur, da heißt es: jedes Produkt, jede Broschüre, jedes Bonbon, jede Tüte Chips zählen…. und wir erhalten dann auch erst wieder Ware ab Anfang Juni. Da muss ich jetzt für fast 300 TN und 6 Treffen kalkulieren.

Und heute abend kann ich meinen WW-Teilnehmern etwas von den Erfolgsgewohnheiten erzählen: Im Vorraus planen :-)

RitaN

2x Muttertag

Wenn die Kids unserer Gemeinde eine Freizeit haben, besuchen sie morgens unseren Gottesdienst. So auch am Sonntag. Da habe ich dann Peter nach 24 Std wieder gesehen. Bevor die Predigt beginnt, gibt es die Möglichkeit, etwas weiterzugeben, sei es Gebetsanliegen, Termine, oder sonst etwas. Jeder, der möchte, hat so die Gelegenheit, etwas zu sagen.
Peter steht auf, geht nach vorne….. für mich war das schon eine Überraschung, denn ich wusste ja gar nix davon.  Dann sagt er:” Bei uns in Deutschland ist heute nicht nur Pfingsten, sondern auch Muttertag. Ich möchte etwas vorlesen, speziell für meine Rita, aber auch für alle anderen Frauen und Mütter. Das steht in der Bibel, Sprüche 31 ab Vers 10: …. eine tüchtige Frau-wer findet sie schon? Sie ist wertvoller als viele Juwelen! Ihr Mann kann sich auf sie verlassen, sie bewahrt und vergrößert seinen Besitz. Ihr Leben lang tut sie ihm Gutes, niemals fügt sie ihm Leid zu……..” (lest doch einfach mal, wie es weiter geht :-) )

Das war sooo schön. So wertvoll, viel schöner, als irgend ein gekauftes Geschenk, dass auch noch die Verkäuferin eingepackt hat.

Das war mein Muttertag Nummer 1. Als wir (Jana und ich)  dann gestern abend ziemlich müde und KO um 18.00 Uhr zuhause ankamen, hatte ich dann Muttertag Nummer 2. Ein wunderschöner selbstgepflückter 3 farbiger Fliederstrauß stand auf dem Tisch und ein Kinogutschein für 2 Personen (wen nehm ich wohl mit :-)Damit haben mich meine Kinder überrascht. Und um das Abendessen brauchte ich mich auch nicht zu kümmern.

Mama sein ist schon was schönes.

RitaN