Gerstenbrot
schon mal gegessen: Gerstenbrot? ich habe gerade mal gegoogelt und einiges darüber nachgelesen.
Mh, ich liebe Leinsamenbrot, Weizenmischbrot, auch mal Toastbrot oder Roggenvollkornschrot-Brot (als Sattmacher für 4 Points
), aber ich weiß nicht, ob mir Gerstenbrot schmecken würde.
Gerste wird normal nicht zum Backen verwendet (wenigstens nicht bei uns) Ja, wir trinken es als ein erfrischendes Bier, oder es wird eben als Viehfutter verwendet…… Und Gerste juckt ganz schlimm. Wenn man schon mal durchs Gerstenfeld gegegangen ist oder die Körner im Getreidespeicher umschaufeln muss, dann erlebt man das hautnah
Über Gerstenbrot haben wir heute morgen in der Predigt gehört und es hat mich sehr angesprochen:
Aus der Bibel kennen wir die Geschichte von der Speisung der 5000 Menschen.(Johannes 6) Jesus ist am Ufer des Sees Genezareth und eine riesen Menschenmenge ist um ihn versammelt. Jesus ist um das Wohl dieser Menschen besorgt und fragt seine Jünger: “Wo können wir für alle diese Leute Brot kaufen?” Dies scheint fast unmöglich zu sein - alle satt zu bekommen. (wie viel 50 Personen zum Essen brauchen, habe ich letzte Woche auf der Kinderfreizeit erlebt, aber 5000 ??? Was müssen das für Mengen sein?! (wenn man pro Person mit 150g Brot rechnet, das sind ca. 2,5 Scheiben, dann brauchen 5000 Leute ca 750 kg Brot !!!)
Unter den 5000 Menschen findet sich ein Kind, ein Junge, der hat 5 Gerstenbrote dabei und 2 Fische.
Was macht Jesus mit dieser kleinen Menge - für diesen “Tropfen auf den heißen Stein”? Er lässt die Leute auf der grünen Wiese Platz nehmen, und betet für diese Speise, er dankt Gott dafür. Und dann lässt er das Brot und die Fische verteilen.
Das Wunder daran ist: alle 5000 Menschen (wahrscheinlich waren es noch mehr, denn in der Bibel wird ja nur von Männern berichtet und die wurden ja sicherlich auch von Frauen und Kindern begleitet) sind satt geworden - es ist sogar noch sehr viel übrig geblieben.
Mir ist heute bei der Predigt wieder ganz neu bewusst geworden, wie gut es Jesus mit mir meint. Aus dem Bischen, dass ich Ihm gebe, dass ich Ihm anbefehle, kann er wirklich Großes entstehen lassen. Stelle ich Jesus meine Zeit zur Verfügung, meine Gaben, mein Leben, dann läßt er Segen fließen.
Jesus hat aus diesem “billigen” Brot soooo vielen Menschen etwas Gutes getan, wieviel mehr hat er mit mir vor
Ich bin Ihm dankbar, dass mir das heute wieder ganz neu bewusst geworden ist.
RitaN