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wehe, wenn sie losgelassen
24.5.2008 von admin.
Gestern war ein großer, besonderer Tag. Es ist dann immer sehr aufregend und jeder weiß, was er zu tun hat. Ruhe und ein wachsames Auge sind dann auch besonders wichtig.
Den ganzen Tag waren Sarah, Jana und Peter beschäftigt, eine ziemlich große Wiese hinter dem Stall einzuzäunen und abends dann, nach dem Melken, da durften die Kühe raus auf die Wiese. Wenn die Kühe so nach einem langen Winter endlich nochmal an der “frische Luft” dürfen, ist das ganz schön aufregend für uns und für die Kühe. Erst habe ich 5 Kühe aus dem Stall geführt, Peter und die Mädels standen an verschiedenen Stellen am Zaun, damit keine Kuh den dünnen Draht durchbricht. Nach 30 Minuten hatten wir dann alle Kühe auf der Wiese. Wir haben uns gleichmäßig um den Zaun verteilt und beobachtet.
Was ist das eine Freude bei den Kühen. Erst steht sie da und dann hüft sie auf einmal auf allen Vieren. Sie rennen drauf los, fressen hier und da frisches grünes Gras, und sind einfach außer sich vor Freude. Wenn sie da loslaufen, einfach so, von einem Ende der Wiese zum anderen. Tja, die Kühe wissen Frisches eben auch zu schätzen. Nach einer Stunde aufpassen von uns aus und fressen von den Kühen, haben wir sie alle wieder rein geführt, auch das ging alles wirklich prima.
Als wir da so saßen, und über 1 Std. die Kühe beobachteten, kam mit der Psalm 23 in den Sinn. Da spricht David davon: “er weidet mich auf einer grünen Aue (nach HfA: er weidet mich auf saftigen Wiesen)” So gut meint es Gott mit uns, dass er uns so gut mit allem versorgt, was wir brauchen, wie die Kühe lässt er uns auf saftigen Wiesen grasen, weiden und satt essen, so, dass ich nur vor Freude springen und hüpfen und IHM danken kann.
RitaN
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