Archive für Februar 2009

wach auf, Prinzessin


Gestern bekam ich ein Päckchen.  Mh, was hab ich denn wieder bestellt?  Kann mich nicht erinnern.

Naja, ich pack es auf und zum Vorschein kommt ein Buch:  wach auf, Prinzessin.   Ich bin verwundert: nein, DAS habe ich nicht bestellt.

Ich denke nach und dann fällt es mir ein: das hat sicher einer unserer Bekannten bestellt, die öfters unsere Adresse nutzen, weil deutsche Post nach Luxemburg teurer ist und viiiiiiel zu lange untewegs ist.  Dann telefoniere ich und frage nach:  “Hast du ein Buch bestellt?”  “Nein, habe ich nicht”

Komisch ?!  Dann rufe ich eben direkt bei dem Verlag an, die Sache wird sich sicher klären. Es wird ein Versehen sein und ich werde das Buch zurück schicken

Mit dem Anruf hat sich die Sache doch tatsächlich aufgeklärt. :-)

So was habe ich noch nie erlebt und ich bin wirklich sehr erfreut:  Ich wurde von diesem Verlag auserwählt, dieses Buch zu lesen, und wenn ich möchte und es mir gefällt, kann ich es weiter empfehlen. Es ist ein Geschenk.

Und als dieses werde ich es lesen und freue mich, dass es für mich ist und natürlich bin ich auch gespannt, was es mir zu sagen hat :-)

RitaN

ohne Worte

heute, 24.Februar, 12.00 Uhr, in unserem Vorgarten    :-)

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RitaN

Leben im Wandel

Das ist diese Woche Thema der WW-Treffen.   Und ich sitze gerade über der Erarbeitung und sinne darüber nach, WAS sich doch alles verändert hat.

Es ist schon wahnsinn - was wir heute für selbstverständlich halten, war noch vor 20-30-40 Jahren undenkbar.

Alleine, wenn ich die blogs meiner Kolleginnen lese, deren Jungs eine LAN-Party machen (meiner übrigens auch).  Davon wussten wir in dem Alter doch noch gar nichts.  Und zum Telefoieren musste man zum Telefon laufen und auch dort stehen bleiben. Heute muss ich das Telefon erst einmal suchen gehen, weil ich es nur Klingeln höre und es sicher in einem der Zimmer der Kids liegt.

Infos aus dem Internet?   Nein, es gab nur Zeitung und die Nachrichten aus dem Fernsehen auf dein 1., 2. und 3. Programm.  Die ersten Computer waren so groß wie ein ganzes Zimmer, heute hat man ein Notebook, dass in die Tasche past oder ein iPhone (ich wünsche es mir immer noch), das sogar in die Hosentasche passt. Samstags hatten wir Schule und Endstation für den Bus aus Bitburg war Irrel. Da mussten wir immer noch 5 km bis nach Hause ZU FUSS gehen, keiner kam uns abholen. :-(

Heute wird fast schon gemeckert, wenn ein Meter zu viel gegangen werden muss.

 Ach ja, und früher habe ich kompliziert Kalorien gezählt und verzählt, heute lege ich eine Scheibe Käse oder was anderes auf meine Waage, drücke auf die grüne POINTS® Taste und weiß genau, wieviel Points® ich da genieße (oder nicht) :-)

…. und wenn ich so sitze, kommen mir viele Dinge und Erlebnisse in den Sinn.

Ja, es war nicht alles schlecht, was wir hatten und taten, aber es ist auch nicht alles gut, was wir heute haben und tun :-)

Was sich aber nicht geändert hat und auch dem Wandel der Zeit stand gehalten hat, ist Gottes Wort. Das ist so aktuell wie  immer, die Geschichten, die in der Bibel stehen, sind nicht anders als das, was es heute gibt und sie passen in unseren Alltag. Und Gott hat  sich auch nicht geändet. Er ist der selbe, gesten heute und in Ewigkeit.

Auf die Treffen bin ich diese Woche echt gespannt, was wir aus diesem Wandel Gutes für die Abnahme ziehen können.

RitaN

der Frühling kann kommen

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Ich bin jetzt ganz auf Frühling eingestellt. 

Salz brauche ich nicht mehr am Auto, Schnee und Eis brauch ich auch nicht, kalte Füße will ich nicht mehr und dicke Jacken mag ich jetzt auch nicht mehr tragen.

Am Donnerstag habe ich sie gehört, leider nicht gesehen, weil die Wolken zu dicht waren, aber meine Mutter hat sie heute dafür gesehen - ganze Schwärme - wie sie aus dem Süden kamen, in Trier über die Mosel flogen, auf dem Weg in den Norden. Sie hat sie für mich fotographiert und damit die Gänse jeder sehen kann, stelle ich sie hier in den blog.

Ich liebe diese Geräusche, ich liebe diese Schwärme und ich halte inne, wenn ich sie wahrnehme.

Und weil ich mich so sehr über diese Vögel freue, habe ich sie vor Jahren genäht und zum Frühlingsbeginn zieren sie unseren Flur, ganz lautlos.

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Heute habe ich außerdem den Newsletter verschickt und auch darin steckt jede Menge Frühling.

RitaN

Rita online

Wenn die Kids morgens aus dem Haus sind, Sebastian Richtung Schule, Sarah Richtung Krankenhaus und Jana entweder in der Schule oder Einrichtung ist, richte ich alles für´s Frühsück, wenn Peter  um 8.00 aus dem Stall vom Melken kommt. Die Kaffeemachine wird gestartet, meistens ist die Spülmachine vom Vorabend auszuräumen. Ja, und während ich warte, schalte ich den Laptop ein. Erst mal gehts in die emails, dort erwarten mich als erstes  Gottes-Bibelverse für diesen Tag. Dann schaue ich nach, wer hat heute Geburtstag , ich klicke rüber in meinem Kalender: wichtige Termine heute?  Dann treibt es mich um die “blogs“  (ja, Beate, es ist mein Frühsport :-) ) Ich lese gerne, was es bei meinen Freunden und Kollegen gibt (wie oft der Limettenkuchen gebacken wurde, was aus der Tafelspende geworden ist und was die Kids so machen , was ihr in euren Treffen erlebt und welche Lieder eure Großen finden (das ist übrigens wirklich total schön und der Text einfach nur gut , usw…) Heike und Beate sehe ich nicht sehr oft, ich glaube, wir haben uns erst 2 mal gesehen, gell?!  Wir haben viele Gemeinsamkeiten und sind sozusagen sogar Schwestern. Und das verbindet. Und deshalb ist blog lesen nicht wie Frühsport, auch kein Erstaz dafür, blog lesen ist wie Cappuccino.smilie_trink_164.gif Ach ja, Heike, solltest du es noch nicht wissen: ich habe mir ein Buch bestellt, auf dass ich mich schon sehr freue, es ist leider noch nicht rausgekommen, aber ich warte geduldig und werde sich hier im blog lesen, wenn es endlich erschienen ist.

Ja, und wenn ich dann fertig geblogt habe, dann wandere ich noch rüber in unser WeightWatchers Portal und lese nach, was es in unserer WW Welt neues gibt.

Und dann ist auch schon bald 8.00 Uhr und ich höre erst die Hunde, und dann Peter und dann gibts Kaffee (nicht Cappuccino)und Frühstück zu zweit.

Durch blog Lesen kommt man ganz schön rum :-), man bekommt Ideen und als blog Schreiber ist man immer wieder überrascht, wer alles zu den Mitlesern gehört.

RitaN

15 : 8

Das war ein Staunen gestern.

Ab sofort gibt es für viele Teilnehmer meiner Treffen keine “gefühlten” Points mehr. Heißt auch: Kontrolle behalten, planen und bessere Abnahmen.Im Schätzen sind wir ja ganz gut und doch verschätzen wir uns öfters. 

Wie gut, dass man sich gerade schlank sparen kann. Denn das ist das Thema diese Woche in den Treffen.  Die Waage ist im Angebot und gestern hat auch gleich eine Teilnehmerin eine Tüte Brötchen mitgebracht. Sie wollte gerne wissen, wieviele Points das sind.Nein, die 4 Brötchen (2 davon waren gesunde Körnerbrötchen, 1 Rosinen Brötchen und ein Hefeweck) hatten nicht 8 Points, wie geschätzt.  

O-Ton der Teilnehmer: “Meine Brötchen haben IMMER 2 Points” 

O-Ton von mir: “na, wenn Sie zufrieden sind und die Abnahme klappt”

Aber letztendlich 15 Points am Tag zu essen (nur an Brötchen ohne Belag) statt der gefühlten/geschätzten 8, das ist schon ein gewaltiger Unterschied und brachte den ein oder anderen schon zum Überlegen.
Einigen wurde auch klar, warum die Abnahme nicht so richtig “rollt”, es sind eben 7 Points mehr verspeist  worden.
Für einige Teilnehmer gehts ab sofort genau - mit der Berechnung. Und einige können jetzt auch endlich ihre tolle Waage benutzen, die schon länger ich der Schublade schlummert, denn wir haben alle geübt :-) Geht doch :-)

RitaN

Veränderungen

„Du hast dich gar nicht verändert“    oder „ Bleib wie du bist“
Diese Sprüche kennen wir und nutzen sie vielleicht selber öfters, gerade, wenn jemand Geburtstag hat, oder man jemanden nach langer Zeit wieder trifft.
Aber was ist der Sinn dahinter?   „Bleib wie du bist“.   „Du hast dich gar nicht verändert“.  

Nein, ich möchte nicht so bleiben wie ich bin, ich möchte mich verändern. Das andere wäre langweilig, Stillstand, oder nicht?!
Für mich persönlich heißt das in meiner Arbeit natürlich auch immer wieder: offen für Veränderungen zu sein. Das durfte ich gerade letztes Jahr erleben, als ich an einem Dale Carnegie Seminar über 4 Monate lang teilnehmen durfte.  Wie oft haben wir dort unsere Komfortzone verlassen und konnten uns so verändern. Das war eine spannende Sache.

Es heißt aber auch, mich korrigieren zu lassen, das haben wir nicht immer gerne, aber auch das ist nötig.
Korrektur für mein persönliches Leben, die finde ich in der Bibel. Auch Gott will mich verändern, dass ich ein Leben führe, wie es Ihm gefällt.

Wir sind doch immer auf der Suche nach Neuem, lernen an Erfahrung und entwickeln uns weiter. Pünktlich zum Wochenende bekamen meine Teilnehmer dieses Mal den Newsletter.

Und während der ein oder andere diesen vielleicht am Samstag vormittag las, traf ich mich mit Kollegen und unseren Mitarbeitern in Trier.  Es war für meine Mitarbeiter ein neues Erlebnis - nicht nur andere Coachs zu sehen, sondern auch unsere Area Managerin, eine Area Managerin aus einem anderen Gebiet kennen zu lernen und einfach mal  “hinter die Kulissen” zu blicken.

Wir haben so einiges gemeinsam erarbeitet und sind jetzt bereit für Veränderungen.  Ich freue mich auf ein weiteres kreatives Zusammenarbeiten mit meinem tollen Mitarbeiter Team, und bin gespannt, ob unseren Teilnehmern etwas auffällt. :-) 

RitaN 

5 Minuten

>Sich wichtig nehmen< ist ja nicht nur eine Erfolgsgewohnheit für die Teilnehmer unserer WW-Treffen, sonder auch für Coachs.  Manchmal ist es schwierig, zwischen den Treffen, dem Haushalt, den Kids und den vielen Verpflichtungen sich wirklich die Zeit  zu nehmen, sich wichtig zu nehmen.

Aber heute war mein Tag:  Erst beim Frisör - mmmh, entspannen - wie gut das tut. Dann nur kurz einige Dinge einkaufen, heim, Mittagessen aufwärmen. Dann habe ich den super leckeren Limetten-Kokoskuchen aus dem neuen Buch: Genussküche gebacken - der ist ja soooooo lecker.

Und mit dem Kuchen bin ich um 15.00 Uhr zu meiner Freundin gefahren, für 5 Minuten. Sie hat früher mal bei uns im Dorf gewohnt, wir haben die Kinder im gleichen Alter. Wenn wir die Kinder zum Kindergartenbus gebracht haben, haben wir immer noch 5 Minuten gequatscht.  Schnell haben unsere Männer gemerkt, dass unsere Zeitrechnung anders ist, als normal.

5 Minuten sind in Ließem anders als in anderen Dörfern. Und immer, wenn wir zusammen kommen, werden 5 Minuten daraus.

Tja, und so war ich heute für 5 Minuten bei Angelika, wir haben über die Vergangenheit erzählt, über Linseneintopf und Patchwork, über den Werdegang unserer Großen, die Arbeit, unsere Männer und über die Zukunft.  Und zwischendurch habe ich für ihr Töchterchen die Strickliesel bewegt, bis die Wolleschlange unten rausgeschaut hat.

Um halb 8 war ich dann daheim. Pünktlich also, nach nur 5 wertvollen Minuten.

Und jetzt setze ich mich gemütlich in den Sessel und blättere die “Joyce” durch, die heute neu gekommen ist.

Heute ist also mein Tag :-)

RitaN

Aprilwetter im Februar

Ja, haben wir denn schon April?

Gestern Abend haben sich 12 Leute in das späte Treffen nach Bollendorf getraut: im 2. Gang über festgefahrene Schneedecke. Wahnsinn - das hätte ich mittags auf dem Weg ins Treffen noch nicht gedacht.  Ich war auch erst um 23 Uhr zu Hause, aber glücklich und ohne Rutschen.

Heute morgen dann das andere Extrem: auf dem Weg zum Mittfahrerparkplatz, an dem Jana abgeholt wird, lagen Äste über der Straße, die ziemlich überschwemmt war und ich bin durch viel Schlamm gefahren. Jetzt regnetes wie doll - wie gut, dass ich im Trockenen sitze.

Heute morgen soll dann endlich die Telekom kommen um nach dem Internet zu schauen. Gestern haben die uns anscheinend nicht gefunden. (? wir sind nicht zu übersehen, außerdem kennt jeder jeden, in einem Dorf von nur 100 Einwohnern)

Im Moment haben wir das Internet über unsere Mitwohnung laufen, geht auch, aber überall liegen Kabel. Hoffe,das hat heute ein Ende.

 

Gestern hat mich eine Teilnehmerin von der für mich neuesten Technik begeisert.  Sie hat mir ihr iPhone gezeigt. Das ist ja vielleicht mal ein tolles Teil. Sie stand neben mir und ist damit eben mal ins Internet - auf meine Seite. Und ganz schnell konnte ich ihr zeigen, wo ich die Newsletter abgespeichert habe. Wahnsinn!  Man ist irgendwo und kann mal eben online gehen, natürlich auch telefoniere, sms-en, Musik hören, und sicher noch vieles mehr - jetzt habe ich ein Teil was auf meine Wunschliste kommt. Und mein Handyvertrag läuft Ende des Jahres ab - mal schaun, es wird sicher billiger.

RitaN   

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Ärger mit der Technik

Wie abhängig wir uns von den Bequemlichkeiten des Alltags machen, merkt man erst, wenn etwas nicht mehr funktioniert. Ob das die Heizungsanlage war und das kalte Duschen, gerade, als der Frost am Größten war. Auch einen Stromausfall kann man nicht gebrauchen.  Es gibt keinen Tee, den man sich kochen kann, der Toaster funktioniert nicht, auch unsere elektr. Rollländen bleiben still. Der Radiowecker streikt, und natürlich funktioniert auch kein PC. Wie gut, wenn man dann ein Notebook hat und dort der Akku aufgeladen ist.Seit gestern Abend kommen wir nicht mehr ins Internet. Auch das ist nicht so toll. Wir sind aufgehalten und mittlerweile auch davon abhängig.Das täglich Bibelwort bekomme ich per Mail; heute Morgen konnte ich es online so noch nicht lesen. Wie wird das Wetter? Peter und Sebastian wollen heute ins Holz gehen. Auch das schauen wir online an. Gestern Abend wollten wir Pizza machen. Das Rezept dazu steht auf meiner Homepage, online. Also musste ich dann doch den Rezeptordner wieder raus holen.Heute morgen ist der Newsletter dran, die Homepage muss aktualisiert werden….. alles online.Gestern Abend haben wir die Online-Störungsstelle angerufen. Im Telefonbuch konnten wir die passende Telefonnummer nicht auf Anheb finden. Darunter stand der Hinweis:  www.t-online.de.  Sehr witzig, wie sollen wir denn da hin kommen – ohne Internet. 

So wandere ich heute  mit meinem Laptop durch´s Dorf und nutze die Internetverbindung bei Freunden.

RitaN