Archive für März 2009

30% Falle



Uups.

Habe doch gerade schon eine 30% Falle entdeckt. Ich erzähle den Teilnehmer, dass Kartoffeln erst ab 400g als Sattmacher zu essen sind (für 4 Points®)  und 200g dann eben 2 Points® haben.

Nach dem Essen habe ich gerade  meine 200g Kartoffeln (vorher genau abgewogen) in den Online-Assistent eingegeben. Uuuups, nicht 2 Points® sondern 2,5.   So steht`s jetzt auch im Tagebuch, also ganz genau. :-)

Sogar der Karamellsirup von Monin hat Points, sagt der Assistent. Ich dachte bisher: gönn dir ne Tasse leckeren Karamell-Macciato vor dem Treffen,so als Vor-Belohnung für die Arbeit.  1 Eßl Sirup haben schon 0,5 Ps, und die 60g Milch (4,5% Fett von glücklichen Kühen) zählt der Assistent mit 1 Ps dazu. Au weia.  Ja, so kommen die Ps. zusammen. Man wundert sich.

Da kann ich heute im Treffen gar nicht mehr viel von den Pesto-Toasts naschen, denn 2,5 Psbrauch ich noch für den Feierabend.  wenn ich heim komme, wartet Erdbeer-Joghurt-Quark für 2 Ps auf mich. 

Und danach putz ich mir schnell die Zähne, denn dann gibts nix mehr :-) 

 

RitaN

Sommerzeit


Die Sonne scheint, das Aufstehen ist mir heute Morgen doch ziemlich  schwer gefallen. Aber wenn die Kinder raus müssen, dann kann ich nicht liegen bleiben.

Die Krankengymnastik habe ich schon hinter mir, heute waren Bodenübungen dran, ich glaube, die Therapeutin weiß nicht, dass ich diese Art von Übungen gar nicht mag. Aber sie sollen helfen, meinen Rücken wieder stabil zu machen. Also bin ich brav und halte mich an den Plan. Im Wohnzimmer liegt auch schon die Isomatte und wenn ich 10 Minuten „Leerlauf“ habe, nutze ich diese und ziehe meine Übungen durch.

Ganz nach dem Thema:  Schritt für Schritt – Frühlingsfit

Heute morgen habe ich auch das Startgewicht in den WW-Assistent eingegeben (wenn man den MonatsPass nutzt, kann man das ganz praktisch machen)  und die 5 Points® fürs Frühstück habe ich eingegeben: 3 Scheiben Toast (Vollkornbrot war noch gefroren), 14 g rohen Schinken, 18g Käse 17%, 15g Frischkäseaufstrich (selbstgemacht) und 2 TL Marmelade. Dazu 3 Tassen Kaffee (mit irgendetwas muss man ja wach werden), jetzt esse ich einen Apfel und habe ein großes Glas Wasser neben mir stehen.

Meine Kollegin hörte auf einem Seminar, dass wir 30% zu viel essen würden, d.h. 30% von dem, was wir essen, steht nicht im Tagebuch. Naja, das teste ich jetzt mal und ich glaube, der Satz ist wahr. Gestern habe ich fast unbewusst  Leckeres  genossen (nach dem Blogeintrag gestern waren wir noch auf einem Geburtstag eingeladen und da gab es zu Gutes und davon zu viel)  Wie gut, dass meine Woche heute anfängt.

Mit PointsWaage, Tagebuch und Online-Assistent kann der April kommen und ich versuche, unter den 30% zu bleiben.

 

RitaN

wen interessierts?


Eine Woche ohne Blog-Eintrag liegt hinter mir. Das ist schon ungewöhnlich, aber ich dachte immer: was soll ich denn schreiben.

Mein Erlebtes war eher unspektakulär,  darüber braucht man nicht zu schreiben.

Ich gehe wieder arbeiten, langsam, ohne schwer zu heben und es geht mir immer besser. Das taube Gefühl im Bein ist noch da, aber seit der Arzt zu mir gesagt hat, dass es Wochen oder Monate dauern kann, weil der Nerv noch nicht wieder richtig gesund ist, kann ich besser damit umgehen und ich vergesse manchmal, dass mich die Gefühllosigkeit eigentlich nervt. Zwischen meiner Arbeit habe ich Krankengymnastik und so vergeht die Zeit ziemlich schnell.

Soll ich darüber schreiben, dass Sebastian jetzt schon seine 1. Praktikumswoche hinter sich hat und ihm das arbeiten richtig Spaß macht. Er arbeitet in einer Werkstatt für Landmaschinen und ist wirklich begeistert. Kommt Mittags mit ölverschmieren Händen und dem Geruch von Hydrauliköl nach Hause zum Mittagessen. (Ganz anders, als wenn Sarah vom Krankenhaus heim kommt und nach Desinfektionsmittel riecht)
Außerdem waren wir als Eltern mit ihm diese Woche auf der Kreisverwaltung. Wir mussten unterschreiben für den Führerschein mit 17, den er jetzt auch noch macht.  Durch einen schwierigen Sommer und die Arbeit auf dem Hof (er war unser Betriebshelfer, als Peter letztes Jahr für 6 Monate ausgefallen ist) lag sein Führerschein auf Halde und im Winter war die Motivation dazu dann weg.  Jetzt macht er A1, T und B und hofft, dass er bis zum 17. Geburtstag (im Mai) schon einiges erreicht hat.

Oder soll ich schreiben, dass Jana gestern in Heidelberg zu „Körperwelten“ und bei IKEA war?
Dass sie anrief: „ Mama, soll ich was mitbringen“ Und ich gleich an der Satz der Woche dachte: 
Vor dem Einkaufen sollte man sich zuhause umsehen, was man schon alles hat, das man gar nicht braucht.  Meine Antwort darauf:  „ Mmh, eigentlich brauchen wir nix, das ist jetzt sehr spontan, aber bring Nachtischschälchen und schöner Servietten mit, das können wir immer gebrauchen“

Interessiert es, dass Sarah und ich uns überlegen, eine PowerPlate zu kaufen? Meine Schwester war gestern da und hat von ihrer nur so vorgeschwärmt. Außerdem sieht man es ihr an, daß das Gerät richtig gut ist. Gerade für meinen Rücken wäre das sicher eine gute Anschaffung. Sarah wäre sogar bereit, die Hälfte mit zu bezahlen. Da müssen wir jetzt mal noch darüber nachdenken und sicher einige Nächte drüber schlafen.

Sollte ich darüber schreiben, dass meine andere Schwester letzte Woche aus Israel zurück kam? Sie war mit ihrer Gemeinde für 10 Tage dort und macht jetzt sehr viel Reklame. Das erste, was sie zu mir am Telefon sagte: Rita, warte nicht bis zur Silberhochzeit - fahrt so schnell wie möglich dort hin. Dieses Jahr feiern wir unseren 22.Hochzeitstag. Sollten wir wirklich früher fahren? 22 wäre ja auch eine Gelegenheit.  Meine Schwester sagt: wenn man in Israel ist, versteht man auf einmal die Bibel. Altes und Neues Testament, die einzelnen Geschichten der Bibel, sie verschmelzen in Eins und man versteht. Es wird dort alles lebendig.  Ich freu mich auf die Fotos, die wir sicher bald anschauen werden.    Sehnsucht nach Israel haben wir schon – ich bin gespannt, wann uns der Weg dort hin führt.

Ja, was hätte ich denn sonst noch schreiben sollen?  Dass wir heute wieder Gemeindetag hatten und nach dem Gottesdienst gemeinsames Mittagessen hatten. Würde es jemanden interessieren, was ich mitgebracht habe? Dass ich meine große elektrische Pfanne mitgenommen habe, dazu 3 Pfund Spaghettis gekocht habe und diese mit 3 Tütchen WW-Pesto (das ist am Mittwoch gekommen und sooooo lecker) und Arabiatta-Gewürz abgeschmeckt habe und alles leer wurde?  Dass ich mir von den ganzen leckeren Sachen, die heute wieder da waren, nur meine Nudeln, einen grünen Salat und Möhrensalat genommen habe, dazu ein Suppe vorher. Dass ich auf Lasagne, Kartoffelsalat mit Majonaise und andere “gute” Salate verzichtet habe, außerdem komme ich am Kuchen vorbei, weil ich früher heim gefahren bin (gesparte Points :-)) Ich weiß nicht, ob man sowas in  einen blog schreibt.

Naja, was ich aber schreiben kann, ist, dass ich ab morgen wieder ganz diszipliniert ins Programm gehe, den Assistent mit meinen verbrauchten Points füttere und alles genau aufschreibe. Vor genau 4 Wochen lag ich plötzlich „flach“ und wurde mit Cortison-Spritzen und starken Schmerzmitteln und Antibiotika nur so voll „gepumpt“. Normal vermeide ich so was, aber diesmal ging es nicht anders. Tja, und das hat seine Spuren hinterlassen. Leider – aber der April ist auch ein guter Monat zum Abnehmen – packen wir´s an.

Ja, wenn ich jetzt nur wüsste, was diese Woche spektakulär war, was die blogleser interessieren könnte :-)

RitaN

Balsam für den Gaumen


„Was liegt zur Zeit auf Ihrem Teller?“  

Um diese und andere Fragen ging es in dieser Woche in den Treffen.

Es ist ja schon wirklich schwer, über den Beda-Markt zu gehen, vorbei an Döner, Pommes, Waffeln, Buchweizenknödeln, Eisdiele, an dem Keks-Stand, und anderen Verführungen und dabei standhaft bei dem NEIN zu bleiben.

Wie gut, dass ich nicht alleine war.

Aber gegönnt haben wir uns trotzdem etwas:  Bärlauch-Käse, Bockshornklee-Käse und Schafskäse, alles aus eigener Herstellung. Dann haben wir von den in Schweich berühmten „Fuji-Äpfeln“ genascht. Mmmh, die waren richtig lecker.

Und dann sind wir zum Abschluss noch beim Cafe Prinz eingekehrt und haben uns mit Essig und Öl eingedeckt. Dass man Essig auch über Vanilleeis machen kann, wusste ich bis heute auch noch nicht. Kann es mir aber nach heute sehr gut vorstellen.

Auf dem Heimweg habe ich dann noch Feldsalat und frische Erdbeeren gekauft und zu Hause eine richtige Gaumenfreude zubereitet, mit Balsam für den Gaumen

Zu meinem Abendessen gab es: Feldsalat mit frischen Erdbeeren, 1 Knoblauchzehe, 25g Bärlauch Käse, 25g Schafskäse, 1 TL  Alba-Öl (schmeckt sehr nach Butter, ist ein schwedisches Rapsöl, cholesterinfrei) und 2 Eßl Dattel-Feigen Balsam-Essig.   Mit einem Stück vom selbstgebackenem Baguette wurde der Teller ganz sauber   (da freut sich die Spülmaschnine) 

Mmmmmh, so was feines.

Wie gut, dass ich jetzt weiß, wo es Leckeres für Gesundes gibt.

RitaN

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Rita backt


Nachdem ich gestern den ganzen Tag in einem schönen Hotel in der Pfalz saß, und die Neuigkeiten aus dem WW-Land gehört habe, geniesse ich es heute, nicht zu sitzen.
Sitzen tut mir so gar nicht gut, und fürs Liegen geht es mir aber wieder zu gut.   Also: was tun? 

Zum Frühstück habe ich erst mal fluffige Frühstücksbrötchen gebacken, dann Milchreis und gedickte Kirschen für den Nachtisch, danach 3 Vollkornbrote auf Vorrat und zum Mittag 3 französische Baguettes.Dazu gibts Sarah´s Lieblings-Party Suppe, die sie immer selber macht.  Ach ja, und meine Gemüsebrühe ist leer geworden, da habe ich mal eben Möhren, Sellerie, Lauch, Gewürze pürriert und mit Meersalz eingekocht. Jetzt kann ich wieder lecker abschmecken.

Das alles wäre aber ohne unsere Küchenhilfe gar nicht möglich. Wie gut, dass der TM uns immer fleißig zur Seite steht und ihm keine Arbeit zu viel ist. Jetzt wird geruht und heute nachmittag gehts mit meiner Freundin auf den Beda Markt - Sonne, Bewegung,Leute und einen Kaffee bei “Cafe Prinz” genießen.

RitaN

 

19. April



Meine erste WW Woche habe ich hinter mir. Ich habe mich gefreut, meine Teilnehmer wieder alle zu sehen, aber auch die vielen Neuen zu begrüßen - es war schön.  Schon ziemlich anstrengend, aber  - ich habe es geschafft. Ich denke, nächste Woche geht es besser. Was mir allerdings sehr schwer fällt, ist das Stehen lassen. Ich darf nichts heben, nichts tragen. Was ist also mit dem Karteikasten? Dem Notebook? Den ganzen Produkten? Wie schön, dass ich so tolle Mitarbeiter habe, die meine Notlage verstehen und mich da wirklich unterstützen und mir helfen, ohne wäre ich aufgeschmissen.

Schön ist es auch, dass ich so tolle Coach-Kolleginnen habe. So wurde ich heute zu unserem Arbeitstreffen chauffiert und brauchte nicht selbst fahren. Das ist Luxus und Genuß. Dazu war das Wetter noch schön, eigentlich zu schön, um den ganzen Tag in einem Seminar Raum zu sitzen, aber : es hat sich gelohnt.

Jeder von uns ist mit einem “Paket voller Neuigkeiten” nach Hause und jeder meiner Teilnehmer, und die, die es noch werden möchten, sollten sich den 19. April vormerken. Das ist der Start für ………. mehr verrate ich nicht :-) Noch nicht.  :-)

Übrigens: in 9 Monaten ist Weihnachten - ich habe ab Montag einige Raritäten im Treffen, die es nicht mehr zu bestellen gibt. Die heiß begehrten Weihnachtsbackbücher und Dinner or One  stehen ab Monatg in der Bücherkiste bei mir im Treffen, ganz nach dem Motto:   wenn weg - dann weg.

RitaN

 

 

 

 

Fit für den Frühling


so lautet nicht nur das Thema der Treffen diese Woche. Das soll wohl auch mein persönliches Motto sein.
Heute starte ich in eine neue Woche, die anders wird, als die letzten beiden.

Um mit meinen Kräften zu haushalten habe ich gerade mal die vielen neuen Produkte, Broschüren, Waage, Bücher, etc…. für die Bollendorfer Treffen zusammen gestellt.

Peter darf mir das nachher ins Auto packen.

Vor dem Mittag bekomme ich die erste Krankengymnastik und bin schon etwas aufgeregt.

Nach dem Mittag ist dann der “Cool-Down” (ruhen) und um 15.00 Uhr gehts dann in die Treffen.

Ich freu mich schon sehr darauf und gemeinsam gehe ich dann mit meinen Teilnehmern das Thema an: Fit für den Frühling.

RitaN

 

Wunder geschehen


In der Bibel liest man immer wieder von Wundern. Das ist schon beeindruckend, wenn man z.B. liest, dass Jesus Kranke heilt, wie er aus Wasser Wein macht. Oder aber, wer die Geschichte von Paulus und Silas kennt, der erkennt auch dort ein Wunder. Beide sitzen im Gefängnis Gott schickt ein Erdbeben, die Gefängnismauern fallen ein, und Paulus und Silas stehen ohne Fesseln da und sind frei.
Kann es das wirklich geben? Soll es so geschehen können?  Vielleicht damals, Ok, aber heute? 

Jesus sagt: „Wenn Ihr Glauben hättet, so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr Berge versetzen.“

Wir als Gemeinde sind diese Woche Zeugen geworden, von einem wunderbaren Wunder. Wie sagt eine Freundin: ich bin so stolz auf meinen Gott, der so Großes bewirkt.

Was war geschehen:
In unsere Gemeinde kommen seit Jahren Flüchtlinge aus Nigeria, die ihr Land verlassen mussten, wegen Verfolgung aus Glaubensgründen. Sie haben keine Aufenthaltsgenehmigung und sind vorerst nur geduldet. Am Samstag bekamen wir einen Anruf: „Sie haben Toni mitgenommen“. Der Schock sitzt tief, denn wie geht es weiter für Toni. Würde er ausgeliefert und zurück geschickt in sein Land, wäre er sehr wahrscheinlich ein toter Mann. Unsere Gemeinde ist tief entsetzt und man trifft sich Samstagabend zum Gebet für diese ganze Situation.

Toni kommt ins Gefängnis und wir hören, dass er sogar schon mit Datum auf der Liste steht, wann die Abschiebung stattfinden soll. 3 Tage später wird  Samson auch noch abgeholt und eingesperrt.

Am Mittwoch während dem Gefängnis Mittagessen kommt ein Wärter zu Toni: „pack deine Sachen, du bist frei“  Und zu Samson das Selbe:  „Pack ein, du darfst gehen, du bist frei“

Beide können es nicht glauben, trauen ihren Ohren nicht und verstehen nicht…. Aber sie sind frei. Auf dem Weg nach „draußen“ wurden sie von anderen Mitgefangenen gefragt, wie das sein kann. Beide sagen nur: es ist unser Gott, es ist ein Wunder. Einige fragen: welcher Gott tut so etwas?  Beide: Unser lebendige Gott, der tut so etwas.

Gestern kamen wir zu einem Dankesgottesdienst zusammen und konnten wirklich nur staunen und danken. Toni und Samson haben über ihre furchtbaren Stunden, Tage, Nächte im Gefängnis berichtet, aber auch darüber, dass sie trotz auswegloser Situation durch das Lesen in der Bibel und Gebet getröstet wurden. Sie wusste, dass Jesus auch jetzt bei Ihnen ist und ihnen nahe ist, egal was passiert.

Wie wir jetzt gehört haben, ist noch NIE jemand aus dem Gefängnis frei gekommen und es wird vom Land aus alles unternommen, um „diese Menschen“ so schnell wie möglich los zu werden.

Es ist für uns alle, für alle Beteiligten unglaublich, unfassbar. Es ist ein Wunder, das dort geschehen ist und jeder, der die Geschichte der beiden gestern und heute im Gottesdienst gehört hat, kann erkennen, dass Gott auch heute noch Gebete erhört und Wunder tut.

Wir dürfen jetzt gespannt sein, wie es weiter geht

RitaN

alles wird gut

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“Geh du vor, sagt die Seele zum Körper. Auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf dich. Ich werde krank, dann wird er Zeit für dich haben, sagt der Körper.”

Das hat Beate zu meinem blog-Eintag von gestern geschrieben. Es ist wohl so.

Die Schmerzen sind erträglich und auch das „arbeiten mit dem Kopf“ klappt wieder. Kann mich konzentrieren und sogar Mails schreiben, Bücher lesen, und ruhen. Das tut schon richtig gut.

Die Sonne scheint auf mein Krankenlager, ich habe das Fenster auf und genieße die frische Luft.

Diese frische Luft war es dann auch, die mich motiviert hat. OK, mein Rücken ist momentan nicht in Ordnung, das linke Bein ist halb taub, aber ich muss auch nicht nur liegen: also: nach dem Teller Linsensuppe die MBT Schuhe und Jacke an und eine Runde raus an die frische Luft. Den Hühnern guten Tag gesagt, die Hunde gelobt und eine Runde um den Hof, ganz langsam und nicht weit.

Dabei durfte ich mich an den blühenden Krokussen erfreuen, die mir vorher noch nicht aufgefallen waren, einfach schön, wie gut, dass ich das Handy dabei hatte.

Und so darf ich sogar in meiner Krankheit  genießen.

RitaN

 

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auf Wolke 7


Viel habe ich von den letzten Tagen nicht mit bekommen, heute habe ich zum ersten mal wieder Interesse an Internet und das bedeutet was. Seit 4,5 Jahren bin ich WW-Coach und in dieser Zeit ist noch nie ein Treffen ausgefallen, weil ich krank war: Ich stand schon mit frisch gebrochenem Fußvor denTeilnehmern, (ich war mir am 1. Mai beim “Steineraffen” auf dem Maisfeld selber mit dem Hoftrak über den Fuß gefahren-hoffentlich fragt mich keiner mehr, wie ich das geschafft habe - es ist passiert), ich stand mit Stimmbandentzündung vor dem Treffen und auch mit Rückenbeschwerden (keine Wunder, was wir alles in die Treffen “schleppen” müssen)   Naja, das alles habe ich bewältig. Aber diese Woche war es rum. 

Nachdem die Blase und Nieren wieder funktionieren, wie sie sollen kam gleich das Nächste. Da meine Beschwerden nicht besser wurden, wurde ich eben “rumgereicht” Und habe mich  gestern morgen dann mit wahnsinnigen Schmerzen erneut zum Arzt geschleppt. Dachte schon, ich müsste den Krankenwagen rufen, aber Sarah, als angehende Krankenschwester hat den “Krankentransport” übernommen. Wie schön, wenn man so große Kinder hat.  Der Arzt hat mich dann gleich in die Röhre geschickt und da hat man mein Leiden festgestellt: Die Bandscheiben drücken auf einen Nerv, der mir Gefühllosikeit und wahnsinnige Nervenschmerzen bereitet hat. Dann bekam ich auch endlich die erlösende Schmerzinfusion und habe mich dann wirklich auf Wolke 7 gefühlt.  Alles wie im Tran, alles egal, echt schlimm. Nachmittags dann wieder in die Röhre-Spritze in den Nerv. Das war der “goldene Schuss”, denn seit heute Nacht habe ich  weniger Schmerzen. 

Die Treffen diese Woche konnte ich so nicht machen. Ich bin so froh, dass eine liebe Kollegin mir 2 Treffen geleitet hat, die andern 4 Treffen haben meine tollen Mitarbeiter  (Sarah, Jana und meine Schwägerin gemacht, waren für die Teilnehmer da, konnten Wiegen und die Leute konnten sich ihren Produktevorrat auffüllen, danach war das “Treffen beendet”.  Besser so, als gar nichts.

Leider muss es nächste Woche auch so laufen. Ich bin zwar nicht krankgeschrieen, denn als selbstständiger WW Coach und Hausfrau kann man keinem eine Krankmeldung vorlegen. Aber ich bin noch nicht arbeitsfähig.

So brauch ich auch nächste Woche Ruhe, Spritzen und Geduld. 

Heute morgen hat mich das Bibelwort getröstet:    Sieht Gott nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte?   Hiob 31,4

Auch wenn ich im Moment nicht sehr viele Schritt machen kann, weil ich fest liege (wenn ich nicht beim Arzt bin), so weiß ich doch, dass Gott mein Leiden und Schmerzen sieht und mir sicher etwas zu sagen hat. Ich muss nicht fragen: Warum läßt Gott das zu - ich darf wissen, dass ER es weiß. Und das schenkt mir Ruhe.

Ich verabschiede mich jetzt wieder auf Wolke 7 und lege den Laptop zur Seite 

Ach ja…… die vielen emails und Genesungswünsche gerade von meinen teilnehmer haben mich sehr gefreut.Das hat wirklich gut getan. Herzlichen Dank :-)

RitaN

 

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