auf Wolke 7


Viel habe ich von den letzten Tagen nicht mit bekommen, heute habe ich zum ersten mal wieder Interesse an Internet und das bedeutet was. Seit 4,5 Jahren bin ich WW-Coach und in dieser Zeit ist noch nie ein Treffen ausgefallen, weil ich krank war: Ich stand schon mit frisch gebrochenem Fußvor denTeilnehmern, (ich war mir am 1. Mai beim “Steineraffen” auf dem Maisfeld selber mit dem Hoftrak über den Fuß gefahren-hoffentlich fragt mich keiner mehr, wie ich das geschafft habe - es ist passiert), ich stand mit Stimmbandentzündung vor dem Treffen und auch mit Rückenbeschwerden (keine Wunder, was wir alles in die Treffen “schleppen” müssen)   Naja, das alles habe ich bewältig. Aber diese Woche war es rum. 

Nachdem die Blase und Nieren wieder funktionieren, wie sie sollen kam gleich das Nächste. Da meine Beschwerden nicht besser wurden, wurde ich eben “rumgereicht” Und habe mich  gestern morgen dann mit wahnsinnigen Schmerzen erneut zum Arzt geschleppt. Dachte schon, ich müsste den Krankenwagen rufen, aber Sarah, als angehende Krankenschwester hat den “Krankentransport” übernommen. Wie schön, wenn man so große Kinder hat.  Der Arzt hat mich dann gleich in die Röhre geschickt und da hat man mein Leiden festgestellt: Die Bandscheiben drücken auf einen Nerv, der mir Gefühllosikeit und wahnsinnige Nervenschmerzen bereitet hat. Dann bekam ich auch endlich die erlösende Schmerzinfusion und habe mich dann wirklich auf Wolke 7 gefühlt.  Alles wie im Tran, alles egal, echt schlimm. Nachmittags dann wieder in die Röhre-Spritze in den Nerv. Das war der “goldene Schuss”, denn seit heute Nacht habe ich  weniger Schmerzen. 

Die Treffen diese Woche konnte ich so nicht machen. Ich bin so froh, dass eine liebe Kollegin mir 2 Treffen geleitet hat, die andern 4 Treffen haben meine tollen Mitarbeiter  (Sarah, Jana und meine Schwägerin gemacht, waren für die Teilnehmer da, konnten Wiegen und die Leute konnten sich ihren Produktevorrat auffüllen, danach war das “Treffen beendet”.  Besser so, als gar nichts.

Leider muss es nächste Woche auch so laufen. Ich bin zwar nicht krankgeschrieen, denn als selbstständiger WW Coach und Hausfrau kann man keinem eine Krankmeldung vorlegen. Aber ich bin noch nicht arbeitsfähig.

So brauch ich auch nächste Woche Ruhe, Spritzen und Geduld. 

Heute morgen hat mich das Bibelwort getröstet:    Sieht Gott nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte?   Hiob 31,4

Auch wenn ich im Moment nicht sehr viele Schritt machen kann, weil ich fest liege (wenn ich nicht beim Arzt bin), so weiß ich doch, dass Gott mein Leiden und Schmerzen sieht und mir sicher etwas zu sagen hat. Ich muss nicht fragen: Warum läßt Gott das zu - ich darf wissen, dass ER es weiß. Und das schenkt mir Ruhe.

Ich verabschiede mich jetzt wieder auf Wolke 7 und lege den Laptop zur Seite 

Ach ja…… die vielen emails und Genesungswünsche gerade von meinen teilnehmer haben mich sehr gefreut.Das hat wirklich gut getan. Herzlichen Dank :-)

RitaN

 

4 Antworten auf “auf Wolke 7”

  1. Claudia von Holdt sagt:

    Liebe Rita,
    dass tut mir leid zu hören, dass du so Schmerzen hast.
    Ich habe mir schon Sorgen gemacht, da es für dich untypisch ist, so lange nichts in den blog zu schreiben.
    Ich wünsche dir gute Besserung, Geduld es richtig auszukurieren (ist ja nicht so einfach, bei allem was man so zu tun hat)und Gottes reichen Segen

    Viele liebe Grüße
    Claudia

  2. admin sagt:

    Liebe Claudia,
    danke, ja, Geduld ist wirklich wichtig, gerade, wenn man auf “Wolke 7″ schwebt, fühlt man sich gar nicht mehr so krank. Muss mir aber sagen: Rita, mach langsam.

    Und das will/muss ich tun damit ich bald wieder fit bin

    danke für die lieben Grüße, Rita

  3. Beate sagt:

    Rita, mach langsam!

    “Geh du vor, sagt die Seele zum Körper.Auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf dich. Ich werde krank, dann wird er Zeit für dich haben,sagt der Körper.”

    Schön auszuruhen und den Schneeflocken zugucken, ja? Liebe Grüße aus Würzburg im Schnee von Beate

  4. admin sagt:

    Danke, liebe Beate,
    das schreibst du schön.
    So ist es und ich schaue nicht den Schneeflocken nach, sondern geniesse die Sonne, die auf mein Krankenlager scheint und dazu lese ich das Buch: “Weißt du nicht, wie schön du bist” (du hast mich drauf gebracht-danke)

    eine unserer Erfolgsgewohnheiten heißt doch: sich wichtig nehmen - tja, jetzt bin ich wohl dran :-) hoffe aber doch, dass ich bald wieder Einsatz bereit bin - aber eine Woche Ruhe ist noch angeordnet.

    übrigens: gestern gabs bei uns auch Fisch-echt lecker :-)

    Grüße dich ganz lieb, SchwesterKollegin :-)

    Rita

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