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10.4.2009 von admin.
Bei uns gibt es an Karfreitag schon seit fast 22 Jahren immer das Selbe.
Und Peter isst es schon viel länger, weil er es von daheim aus auch nur so kennt. Und da ich an dieser Tradition auch festhalte, habe ich mich heute Vormittag daran gegeben, Nudelteig zu machen und die Nudelmachine wurde ausgepackt weil es nämlich selbstgemachte Bandnudeln gibt und dazu Dörrobst und braune Butter. Die Kinder lieben es und so werden sie diese Tradition vielleicht auch später in Ihren Familien weiter führen.
Dieses Jahr gab es allerdings sozusagen eine Extra-Wurst für mich. Um die Nudeln habe ich mir keine Gedanken gemacht, die zählen auch selbstgemacht zu den Sattmachern. Aber Obst ist nicht gleich Obst und Dörrobst macht da eine große Ausnahme. Und braune Butter – die mag ich z.Zt nicht in mein Tagebuch reinschreiben, würde sicher das ganze Tagebuch sprengen.
So gab es das erste leckere Gericht aus der Jahreszeitenküche: frisches knackiges Gemüse auf selbstgemachten Bandnudeln (im Rezept ist es mit Reis) Und das war so lecker. Gibt es ganz sicher noch mal, dann aber für alle.
Jetzt sitze ich draußen, in der Sonne, Notebook auf dem Schoß und die Tasse Kaffee und ein Stück frischer Erdbeerkuchen von Sarah gebacken daneben. Mmmmh, so ein schöner Tag.
Ansonsten ruht heute die Arbeit und nur das Nötigste wird erledigt. Heute ist Karfreitag und wir denken gerade heute daran, was wir unverdient bekommen haben. Jesus ist für mich gestorben, einen grausamen Tod hat er erlitten, und das nur, weil er mich so lieb hat. Das muss man sich mal vorstellen: Gott opfert sein Liebstes, seinen Sohn, sein Eigen, weil er mich auch so lieb hat und es sonst keinen Weg gibt, mich zu Ihm zu holen. Ich darf einmal bei IHM sein und darauf freue ich mich. Da darf ich ewig bleiben.
In der Bibel steht der bekannte Vers, den die Kinder in der Sonntagschule auch schon auswendig können: „Denn also hat GOTT die Welt geliebt, dass er seinen eigenen Sohn gab, damit alle, die an IHN glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16)
Und so ist heute nicht einfach nur ein freier Tag, heute ist ein ganz besonderer Tag, an dem wir besonders Dankbar sein dürfen, aber auch nachdenken können, wie dankbar ich Jesus für sein Sterben für mich bin. Heike feiert diese Tage sogar Geburtstag, den Geburtstag von ihrem neuen Leben.
Wann meiner war, kann ich an keinen Termin nicht festmachen, aber als ich 16 Jahre alt war, habe ich Jesus mein Leben gegeben, da habe ich JA zu Ihm gesagt, da wurde er der Herr in meinem Leben.
RitaN
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