Archive für Juni 2009

Sehnsucht


Eigentlich wollten wir damit bis zu unserer Silberhochzeit in 3 Jahren warten und uns dann unseren Traum erfüllen.

Meine Schwester meinte jedoch, nachdem sie von ihrer Reise im Frühjahr zurück kam: „Wartet nicht so lange – versucht es schon früher möglich zu machen. Es lohnt sich auf jeden Fall“

Nach dem Wochenende und den Vorträgen, zu denen wir gingen, hat sich die Sehnsucht verstärkt und vielleicht erfüllen wir uns noch dieses Jahr den Traum – eine Reise nach Israel.

RitaN

Zeit für uns


Nach der Zeit für mich ist jetzt Zeit für uns.

So kann ews auch mal sein, dass die Kinder arbeiten und die Eltern frei machen: Sarah arbeitet auf Station, Jana den ganzen Tag als Inventurhilfe, Sebastian auf dem Hof.
Und so nehmen Peter und ich uns Zeit  für uns. Wir packen unseren Koffer und fahren übers Wochenende an die Nahe.

Es ist schön, wie sich die Zeiten ändern: früher mussten wir uns um einen Babysitter kümmern, um einen Betriebshelfer und es war immer sehr viel Organisation nötig, wenn wir mal was für uns unternehmen wollten. Deshalb kam das auch sehr selten vor.

Heute reicht es, wenn TK-Pizza, Brötchen, Toast und Geld für McDo. bereit liegen und wir können entspannt eine Auszeit nehmen und ebenso entspannt zurück kommen.

RitaN

Zeit für mich


Wie gut das tut und wie sehr ich diese Zeit genieße smilie_water_001.gif
Seit langer Zeit mal wieder habe ich heute einen Bastelladen betreten. Ich liebe es, den Kopf voll Ideen  auf die Suche nach Passendem zu gehen, und dann natürlich auch fündig zu werden. Heute abend, wenn alle ausgeflogen sind, und ich alleine daheim bin, werde ich alles ausbreiten und loslegen.

Dabei denke ich nicht nur an mich, sondern an Peters und Ottos Einladungskarten, die ich heute basteln werde, aber auch an meine Teilnehmer, für die ich auch etwas ab der nächsten Woche mit in die Treffen bringe.
Dazu lasse ich schöne Musik laufen und freue mich, ungestört und in Ruhe an eine Lieblingsbeschäftigung zu gehen.

Morgen geht’s dann gleich weiter, mit der Zeit für mich (naja, nicht so ganz für mich). Morgen fahre ich nach der Krankengymnastik weiter nach Trier und treffe mich dort mit meiner Lieblings-Coach-Kollegin bei Kaffee und leckerem Obst zum Lernen, denn in 4 Wochen haben wir Prüfung vor der IHK in Düsseldorf. Da sind wir jetzt schon beide sehr aufgeregt. Ob wir uns danach Fachfrau für Ernährungs – und Gewichtsmanagement nennen dürfen?

RitaN

Zeitdiebe


Meine Teilnehmer bekommen  diese Woche die Möglichkeit, Zeitdieben auf die Spur zu kommen und sich Zeit für sich zu nehmen.
Und damit ich weiß, wovon meine Teilnehmer dann berichten, schreibe ich seit gestern auch mein Zeittagebuch, dass jeder bekommt, den ich diese Woche sehe. So viel steht noch nicht drin, da ich ja gestern erst damit angefangen habe, aber ich bin gespannt, wie es bis Montag aussieht.

Hätt ich nicht gedacht: Frauen verbringen im Durchschnitt 6,7 Jahre mit dem Kramen in der Handtasche. Das ist für mich eindeutig ein Zeitdieb und so habe ich direkt mal meine Tasche genommen, und entrümpelt.

Überhaupt, ausmisten und sich von Unnötigem trennen, befreit nicht nur, schafft Platz, sondern spart auch Zeit, von der viele zu wenig haben.

Dabei ist Zeit das, was am gerechtesten verteilt hat, denn jeder Mensch, ob arm-reich-berühmt-dunkel-oder hellhäutig : jeder hat 24 Std Zeit am Tag.

Und mir fallen direkt 2 Stellen ein, wo ich unbedingt ausmisten muss. Morgen ist dafür Zeit, denn heute nehme ich mir erst mal Zeit für meine Teilnehmer.

RitaN 

abgefüllt


Zum Mittag gab´s bei uns Mexikanisches Chili aus dem Power Start 4. Auch abgewandelt eine Köstlichkeit: Rinderhack (statt Tatar) in kleinerer Menge als angegeben ohne Öl angebraten, dann das Gemüse nach Rezept dazu, allerdings nur die Hälfte an Mais und Chili Bohnen statt Kidney. Tomatendosen auch um die Hälfte reduziert, dafür Tomatenmark und frische Tomaten. Schön scharf gewürzt und als Beilage Backofen-Kartoffelscheiben mit frischem Rosmarin. Und da ich auf den Joghurt verzichtet  und eine Kiwi genossen hab, bleibt es bei 8 Ps für alles. :-)

Fazit: alle sind satt und zufrieden vom Mittagstisch aufgestanden und das Chili gab es sicher nicht zum Letzenmal.

Zufrieden, umgezogen und be(ge)packt  fahre ich jetzt in die ersten Treffen der Woche und nehme mir Zeit für meine Teilnehmer :-D

RitaN

trockenes Wunder


Einmal im Jahr, immer am 3. Sonntag im Juni, treffen wir uns in Luxemburg auf einem Campingplatz mit verschiedenen Gemeinden aus Luxemburg, zum gemeinsamen Gottesdienst mit anschließendem Grillen.

Um 9.30 rief ich unsere Freunde an, mit denen wir dort verabredet waren, ich habe sie für  Fleisch eingeladen:
„Fahrt ihr hin? Bei uns regnet es in Strömen
smilie_wet_001.gif.“       J. : „Ja, wir fahren“ 
Wenn wir nicht kommen, haben sie kein Fleisch, das kann ja nicht sein, also haben wir uns mit Gasgrill, scharfem Spagettisalat, Bärlauchbaguette, leckerem Grillfleisch und Fisch und Regenschirmen auf den Weg gemacht.

1 Std Autofahrt – durch strömenden Regen und 10°C – und das freiwillig. Ausweichmöglichkeit, den Gottesdienst irgendwo unter Dach zu halten, gibt es nicht.

Wir kamen an und konnten ohne Regen die Stühle aufstellen.

Man empfing uns:  „Wir haben versucht, euch anzurufen, Zuhause wart ihr nicht mehr und ans Handy ging keiner ran (das lassen wir Sonntags daheim), denn wir haben den Gottesdienst heute abgesagt, es soll nachher noch ganz heftig regnen“. Für uns zuspät – wir waren onTour und jetzt da.

Ein Blick nach oben – ja, es waren sehr dunkle Wolken da. Ein paar Leute wurden auch nicht mehr erreicht und so konnten wir zu ca. 40 (sonst wären es sicher 200 gewesen) einen Gottesdienst im Freien halten – improvisiert. Und es blieb trocken  smilie_wet_052.gifund es war schön – auf Deutsch-Englisch und Französisch haben wir gesungen und haben der Predigt über den verlorenen Sohn zugehört.

Die Grillmeister sind wegen dem „schlechten Wetter“ daheim geblieben, und so stellte sich schnell raus, daß wir die einzigen mit Grill waren. Sebastian war Grillmeister für alle, und was zuerst danach aussah – das viel zu wenig an Essbarem da war – stellte sich nachher raus – es war sogar noch übrig.  Unter blauem Himmel und Sonnenschein konnten wir alle gemeinsam genießen, bis 14 Uhr, dann fing´s an zu regen, aber für uns war dann auch Zeit zu gehen.

Denn heute war auch Tag der offenen Tür in der Westeifel Werkstatt in Hermesdorf, wo Jana jetzt 1 Jahr ihr Praktikum geleistet hat. Der Rundgang war sehr interessant und das Konzert smilie_musik_011.gifder Kräckers und der Knupperten war der Höhepunkt eines gelungenen Tages.

RitaN

bewegte Woche


Ja, ich bin noch da. Und Strom haben wir auch wieder.

Eine ziemlich bewegte Woche liegt hinter mir:

Um Bewegung ging es ja in allen 6 WW-Treffen, aber damit war es für mich nicht genug:

Am Donnerstag war ich seit langem mal wieder im Wasser – das Bahnenziehen tat richtig gut. Schwimmen ist halt mein Sport, das mach ich total gerne.

Bewegt haben Peter und ich uns zum Optiker, nachdem ich „aus 1 mach 2“ gemacht habe (leider ist damit seine Brille unbrauchbarsmilie_si_011.gif). Jetzt bekommt er eine schicke Neue.

 

Bewegt hat mich aber auch der Tod von den beiden deutschen Frauen im Jemen. Das ist so weit weg und doch so nah. Die beiden waren Bibelschülerinnen und haben dort ein Praktikum gemacht, sie wollten den Kranken dort helfen, haben sich dorthin begeben, um ein Zeugnis für Jesus zu sein, den Menschen zu sagen, dass Jesus lebt und uns liebt (Paulus sagt in Apostelgeschichte 20,24: “Aber mein Leben ist mir nicht wichtig. Vielmehr will ich den Auftrag ausführen, den mir Jesus Christus gegeben hat: die rettende Botschaft von Gottes Gnade und Liebe zu verkünden.”) und kommen nicht mehr heim. Das zu verstehen übersteigt  unseren Verstand, aber trösten kann uns das wissen, daß Sie von Gott ihre Belohnung bekommen.

Aber genau diese Woche habe ich dann ein Bibelwort gelesen, das genau da hinein passt: Römer 1,18

Außerdem ist mir auch wieder  ganz neu bewusst  geworden, wie nötig Missionare unser Gebet brauchen, auch die Familie, die jetzt noch im Jemen als vermisst gilt.

Auch gestern war es  sehr bewegend, als wir in Frankreich auf einer Beerdigung waren. Plötzlich und unerwartet –  und dann steht man da und muss sich verabschieden – aber wir dürfen wissen, er ist nur Voraus gegangen und sieht jetzt, woran er geglaubt hat - er ist zu Hause.
Das anschließende Zusammensein mit der Verwandtschaft ist aber auch immer wieder bewegend, und man wundert sich, wie groß die Familie ist und dass wir letztendlich alle irgendwie eine große Familie sind, weil der Großvater oder Urgroßvater mal Brüder waren .

Zum Abschluss der Woche habe ich mich dann heute auch noch mal bewegt, allerdings in der Küche: Baguette und Brote backen, Stracciatella-Nachtisch in leichter Variante machen und einen leckeren Salat, denn morgen bewegen wir uns nach Luxemburg, wo wir unsern Gottesdienst auf einem Campingplatz haben, mit anschließendem Picknick-Grillen.
Hoffentlich hält der Tag morgen das , was er im Namen trägt:
smilie_wet_004.gif-tag und smilie_wet_013.gif-anfang.

RitaN

nichts geht mehr


Montag morgen heißt für mich:

Das Kassenprogramm aktualisieren, mit dem meine Mitarbeiter in den WW-Treffen arbeiten, dazu die neue Liste mit den Codes bearbeiten und ausdrucken, Thema der Woche für die Treffen vorbereiten, wo ich mir auch das Internet zu Nutze mache, ich lese die emails (geschäftliche) vom Wochenende und beantworte diese, Überweisungen werden online getätigt, lese nach, was es bei meinen Coach-Kollegen Neues gibt und drehe eine Runde um die blogs.  – normalerweise – Montags, nach dem Frühstück.

Aber was tun, wenn durch heftiges Gewitter der Strom ausfällt und man nicht weiß, wann der begehrte Strom wieder fließt?  Ja, ich könnte Wäsche waschen, Mittagessen kochen, etwas mit dem Thermomix machen, Tee kochen, auf mein neues Fitness-Gerät gehen, telefonieren mit Freunden, bügeln, oder einfach nur Musik hören.

Was bleibt aber davon übrig, wenn ich keinen Strom habe?  Musik kann ich noch über  Laptop hören, der ja zum Glück ohne Strom läuft, ich kann Briefe schreiben, aber nicht kochen, waschen, bügeln, Internet….

Wie gut, dass nach 30 Minuten alles wieder „normal“ laufen kann und ich jetzt nachholen kann, was vorher nicht ging.

Da kommt man doch zum Überlegen, wie abhängig man von Bequemlichkeiten wird.

RitaN

gesund genossen


Es hat so alles gepasst:

Das Wetter war top, die Teilnehmer gut gelaunt und wir alle angemessen gekleidet, so konnte es losgehen:

Auf zur Kräuterwanderung.  Einfach am Weg stehen bleiben, ein Stück Blatt von irgendwas abzupfen und essen – schon komisch, der Gedanke.  Es könnte doch schmutzig sein, oder ……?  Aber wir fühlten uns durch die Begleitung von Frau B. sicher.

Zum Abschluss gab es eine leckere Wildkräutersuppe (Wiesenbärenklau, Pestwurz,Huflattich,Beinwell,Weidenrößchen,Meisterwurz,Giersch,Knobluachraute,Frauenmantel,
Sauerampfer und Schlangenknöterich),  verschiedene Kräuterdips, frisches Brot und einen Nachtisch. Mmmh, das war echt alles so fein.  Wir haben einfach gesund genossen.

Mich persönlich bringt es zum Nachdenken und ich werde wohl auch in meinem Gewürzschrank aufräumen, denn auf vielen Gewürzmischungen steht Glutamat an erster Stelle.  Da esse ich doch lieber die Kräuter aus der Wiese.
Die Knoblauchraute wuchert z.B bei uns am Gartenteich, ich dachte immer, es ist ein Unkraut, aber e
s ist Bärlauch Ersatz
und schmeckt richtig gut
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RitaN 

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aus-geschlafen und geregnet


Es scheint sich ausgeregnet zu haben, denn heute Morgen haben mich tatsächlich Sonnenstrahlen geweckt.

Ich mag diese schulfreien Tage, an denen mich kein Wecker wach macht, sondern ich selber bestimmen kann, wann ich aufstehe. Und doch werde ich immer früh genug wach und habe das gute Gefühl, ausgeschlafen zu sein.

Heute Abend treffen wir uns mit Interessierten im Bitburger Treffenraum und werden dann eine Kräuterwanderung machen. Darauf freue ich mich schon ganz besonders, und ich bin gespannt, wer von meinen Teilnehmern und blog-Lesern heute abend da sein werden (Treffpunkt 18.00 Uhr, hier)

Zum Abschluss gibt’s ne leckere Suppe, Dipp und frisches Brot, dass ich nachher noch backen werde.

RitaN