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13.9.2009 von admin.
Meine Woche mit dem Schrittzähler – aus Erfahrung lernen
„aus Erfahrung lernen“, so lautet eine unserer Erfolgsgewohnheiten.
Aus Erfahrung habe ich diese Woche sehr viel gelernt und erfahren.
In den Treffen in dieser Woche ging es um Bewegung, genauer gesagt um „Walking“, „Laufen“, und zusätzliche Schritte. Wir haben gehört, dass eine Aktion des Bundesministeriums 3000 Schritte zusätzlich pro Tag empfiehlt. 3000 ! Das ist ganz schön viel und wenn wir hören, dass eine Hausfrau mit Kindern tägl. schon auf ca. 13000 Schritte kommt, wie soll das dann mit den 3000 klappen? Woher die Zeit – die Schritte nehmen?
Das hat mich doch sehr interessiert. So bin ich seit Montag bis heute vom Aufstehen am Morgen bis zum Schlafengehen am Abend mit dem Schrittzähler unterwegs gewesen.
Ich kam auf ca. 37.200 in einer Woche. Interessant: an den Tagen, an denen ich das Lauf-Programm gemacht habe, kam ich immer auf über 6000 Schritte. (ich übe mich z.Zt am Lauftrainingsplan aus dem aktuellen WeightWatchers Magazin und lerne damit, wie man/ich es als Ungeübte schaffe, in 6 Wochen 30 Minuten am Stück zu joggen)
Aus Erfahrung lernen heißt für mich in diesem Fall: wenn ich täglich 30 Minuten laufe (kann auch walken oder spazieren sein), komme ich auf die 3000 zusätzlichen Schritte.
30 Minuten an der frischen Luft tun so gut und geben mir viel Elan für die Arbeit danach. Ich bekomme den Kopf frei, neue Ideen, kann abschalten, die Natur genießen. 30 Minuten ist wirklich nicht viel und tun sooooo gut.
Ich habe aber auch erkannt, dass „Hausarbeit“ nicht sehr viele Schritte zusätzlich bringt. Es ist zwar anstrengend und auch zeitintensiv, doch viele Schritte gibt es nicht. Nach getaner Arbeit 30 Minuten Frischluft genießen, wäre in diesem Fall eine gute Idee.
Am Freitag war mein „WW-freier“ Tag. Mit Einkauf, Erledigungen in Bitburg – (vieles zu Fuß), Laufen, und abends einen kleinen Spaziergang kam ich sogar auf über 10200 Schritte.
Die Tage, an denen ich meine Treffen habe, sind leider nicht sehr schrittreich. Nur in Bollendorf komme ich auf 2800 Schritte, allein, bis alles hoch und runter getragen und auf und abgebaut ist, bis zum Abend habe ich so 4500 Schritte zurückgelegt.
Mittwochs habe ich einen ausgesprochenen schrittarmen Tag. 3 WeightWatchers Treffen lassen keine zusätzlichen Schritte zu, ich komme nur auf 3600 bis zum Abend.
Aus Erfahrung lernen bedeutet für mich aber auch: in kleinen Schritten zum Ziel, auf den Körper hören und auch mal einen Gang runter schalten.
Sehr stolz bin ich, dass ich es mit dem Lauftraining bis jetzt so gut durchgehalten habe. Ich habe die ersten 2 Wochen nach Plan geschafft und habe es am Freitag auf 2×4 Minuten joggen gebracht.
Heute musste ich mir dann allerdings eingestehen: SO klappt es nicht! Am Sonntagnachmittag, nach einem leckeren, späten und ausgiebigen Mittagessen und einer Tasse Cappuccino lässt es sich ganz schlecht laufen. Ich kam nur auf 3×2 Minuten, bin dann aber noch 30 Minuten schnell gegangen. Also nicht ganz umsonst. Die Trainingseinheit hole ich am Dienstag nochmal nach.
Es hat mir gezeigt: laufe früh morgens oder nur nach einer leichten Mahlzeit.
So bin ich froh, schon ein ganzes Stück reicher an Erfahrungen geworden zu sein, und das nur, weil ich eine Woche mal meine Schritte gezählt habe.
In ein paar Wochen werde ich noch mal schauen, was aus meinen Schritten geworden ist, wie es dann aussieht, mit den 3000 Schritten zusätzlich?
Ich bin sehr gespannt und werde beobachten und wie ich weiter aus Erfahrung lerne.
RitaN
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13.9.2009 von admin.
Ich hab´s getan.
In vielem gehöre ich zu den “Messi-Typen”. Das sind diejenigen, die sich nur schwer von etwas trennen. Ich hebe gerne Dinge auf, weil ich mir denke: “Kannst du noch mal gebrauchen”.
Gestern war es soweit. Der Sommer neigt sich dem Ende (leider), und so langsam sollte ich die kurzen Hosen, Tops, etc. im Kleiderschrank eine Etage höher legen. Unten haben dann die Langarmshirts, und Vesten wieder mehr Platz.
Und als ich so damit beschäftigt war, kam mir der Inverturbericht aus dem aktuellen WW-Magazin in den Sinn. Ich habe mich also mit großen Tüten bewaffnet und habe kurzerhand über ettliche Kleidungsstücke das Urteil gefällt: “Getragen” - “Ungetragen” Alles, was ich seit 2 Jahren nicht mehr an hatte, kam in die Tüte. Au wei - aber jetzt ist auch schon alles weg, denn gestern abend habe ich die vielen Tüten gleich in den Kleider-Container gebracht. Nicht, dass ich es mir nochmal anders überlege.
Heute morgen gefällt mir der Blick in meinen Kleiderschrank und ich bin froh, Luft geschaffen zu haben.
RitaN
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