unerwartete Aktiv Points und fast orientierungslos

Um 21.30 habe ich mich gestern abend von unserem “Tisch” verabschiedet, um kurz ins Hotel zu fahren, das Auto dort abzustellen und  einzuchecken. Nicht, das man mich nicht mehr rein läßt.

Das Hotel habe ich sehr gut gefunden. An der Rezeption habe ich mich nach einer U-Bahn-Verbindung erkundigt, und wo ich aussteige muss, um zur Rheinterasse zurück zu kommen.

U-Bahnfahren ist für ein “Mädchen vom Land” immer etwas besonderes und Orientierung in neuer Umgebung ziemlich aufregend. So habe ich die U-Bahnstationen gezählt, um Nachts den Rückweg zu finden und richtig auszusteigen. Wie im Hotel besprochen, bin ich “Heirich-Heine Station” ausgestiegen. Wo war ich?  Mitten in der Altstadt glaube ich, vom Rhein war nichts zu sehen. Ich habe mich dann durchgefragt und wusste: “wenn ich am Rhein bin, dann weiß ich auch wohin”

Endlich war ich am Rhein. Doch was war das?   Von unserem Tisch in den Rheinterassen aus, hatte ich eine Brücke und 2 Türme weit weg in linker Richtung gesehen.  Jetzt stand ich einem Turm gegenüber und hatte den anderen Turm und die Brücke weit entfernt zur Rechten.

Bin ich doch falsch ausgestiegen?  Keine Ahnung. Da es noch schön warm war und mir nix anderes übrig blieb, bin ich gegen 22.15 auf den Weg zu meinen Kollegen. 40 Minuten strammes Gehen, in neuen hohen Schuhen und im Dunklen und alleine :-(

Irgendwann bin ich an dem 2. Turm  vorbei, unter der Brücke durch und dann war es auch nicht mehr weit.

Ich war nicht falsch ausgestiegen, es war tatsächlich die nächste U-Bahnstation.
Wie schön, das ich auf dem  Heimweg ein Stück mit dem Taxi von Kollegen mitgenommen wurde.

RitaN

3 Antworten auf “unerwartete Aktiv Points und fast orientierungslos”

  1. Heike sagt:

    Oh meine Liebe, das ist ja Albtraum.

    Hoffe, es geht dir gut.

    Ganz liebe Grüße

    Heike

  2. Karin Hefner sagt:

    Also, Heinrich-Heine-Allee, da warst du eigentlich nur ein paar Minuten vom Rhein weg ;@))
    Ganz schön mutig da nachts alleine rumzustromern, da hab ich mich schon vor 15 Jahren alleine nicht mehr wohl gefühlt …so in der Nähe vom Hofgarten. Eieieiei … Glück gehabt !

  3. admin sagt:

    Oh, Karin…. du machst mir Angst. Gerade bei dem, was ich in Heikes blog gelesen habe. Aber was blieb mir anders übrig, ich wollte doch zurück zu meinen Kolleginnen.
    :-) ging ja noch mal gut.
    Liebe Grüße Rita

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