Archive für Dezember 2009

uuuups

“Sie haben in dieser Woche ein wenig an Gewicht zugenommen.
Sie hatten schon damit gerechnet? Dann haben Sie sicher auch einige Ideen, was Sie diese Woche ändern können.”

Weihnachten ist vorbei und heute ist wieder Alltag. Die letzten 2 Tage haben wir ein 75 jähriges “Christkind” in der Nähe von Ulm gefeiert: Verwandtschaftsbesuch, Essen, sitzen, reden, erinnern, sitzen, essen, wenig bewegen, kein Obst und dann noch fast 800km Autofahrt an 2 Tagen. Außerdem liegen wunderschöne gemütliche Tage hinter mir - Weihnachten eben :-)

Nun ja, heute ist Montag.
Mein Frühstück habe ich mir schon abgewogen, nach Toast und Brötchen die letzten Tage hat das Vollkornbrot mit abgewogenem Tete de Moine Käse wieder richtig gut getan.

Ja, und als ich jetzt den Assistent öffne, in dem ich mein Onlinetagebuch führen kann und mein Gewicht eingebe, werde ich mit oben stehendem Satz in die neue Woche begrüßt.

Uuups :-(   Habe ich damit gerechnet?   Ja, natürlich habe ich damit gerechnet. Kaiserbraten, Kartoffelpürree und Feldsalat (an Heilig Abend), Rotkohl, Klöße und eine leckere Pute mit “Orangen-Honig Kruste” (Top gelungen :-)) , und nochmal Rotkohl, Klöße, Spätzle und Schweinebraten waren zwar leichtes Essen und gut zu berechnen aber das Drum Herum eben…. die Plätzchen, Schokolade, Kuchen und dann nicht ausreichend Trinken und kein Obst - da war einfach nicht mehr drin. :-(
Ob ich eine Idee habe, was ich diese Woche ändern kann?

Na klar: nicht erst warten bis nächste Woche, bis Neujahr um ist, HEUTE ist Start, HEUTE wird nach Plan genossen, damit ich an Neujahr wieder so leicht bin, wie vor den Feiertagen.

Und weil ich weiß, dass ich mit diesem Wiege-Erlebnis sicher nicht alleine bin, habe ich mich entschieden, damit meinen blog zu füllen - sozusagen als”nette Erinnerung”-als ” ich mach dir Mut” als “dir geht es nicht alleine so”.

Warte also nicht auf den günstigen Zeitpunkt, starte heute ins Programm, auch wenn noch Ferien sind und ich diese Woche keine WeightWatchers Treffen offen habe.

RitaN

Aktion statt Besinnlichkeit

Heiligabend, 20.00 Uhr, ich stehe in der Küche und kümmere mich noch um den Kartoffelpürree, den es gleich zum Essen geben soll. Peter stellt den Wein bereit, die Kinder warten.

Da ruft Sebastian: “Es brennt - schnell ein Messer, Fenster auf, Papa schnell!”

Ich schau ins Esszimmer, meine Weihnachtsdeko, ein Adventskranz der in der Terrassentüre hängt, hat Feuer gefangen. Ich renne mit einer Schüssel Wasser zum Ort des Geschehens, Peter schnappt sich ein Messer, ich kippe das Wasser Richtung Feuer, Telefon und Kochbücher, aber egal, das Feuer hat Vorang. Peter schneidet das Gehänge ab, Tür auf und alles raus.

Dunkler Qualm durchzieht das gemütliche Wohnzimmer, die Terrassentüre ist immer noch auf…… diesen Moment nützt ein Spatz aus, um ins Warme zu kommen.

Da war was los, immer wieder während dem Essen, dem Singen, der Bescherung flog er über unsere Köpfe hinweg - nicht zu fangen.

Am Ende schafften wir es dann aber doch noch, ihn mit vereinten Kräften einzuzingeln und nach draußen zu befördern.

Wir hatten trotz allem Spaß, haben gelacht und das mit dem Feuer war bald vergessen, kaum noch was zu sehen.

Dankbar, dass wir vor Schlimmerem bewahrt wurden, haben wir den Abend mit “Master Phase 10″, “Dominion” und der Freude an uns ausklingen klingen.

RitaN

jetzt ist ganz bald Weihnachten

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Gestern hatte ich das letzte Treffen für dieses Jahr, wir hielten in allen Treffen Rückblick auf unsere Erfolge in der Abnahme und die Veränderungen im Verhalten im Umgang mit Lebensmitteln, dem Sättigungsgefühl, Bewegung, etc.

Es waren sehr schöne Treffen, die vielen Erfolgsgeschichten lassen einem da schon manchmal eine Gänsehaut vor Rührung kommen.

Der Newsletter ist diesmal ganz besonders, denn er wurde 2x geschrieben. Gestern vormittag, fast fertig und natürlich NICHT abgespeichert….. naja, da durfte ich die ganzen 6-7 Seiten nochmals entwerfen.

Aber jetzt ist der Weihnachtsnewsletter verschickt, die Abrechnung ist getätigt, die Karteikaten von meinem Schreibtisch geräumt…. jetzt beginnt für mich die WW-freie Zeit (wenigstens bis Sonntag)

Heute steht putzen und aufräumen auf dem Programm, etwas Wäsche waschen und noch den Rest einkaufen fahren. Heute abend möchte ich den Baum geschmückt stehen haben, damit morgen der Heiligabend gleich mit dem Frühstück beginnen kann und keiner abgehetzt abends auf dem Sofa landet.

(keiner, bis auf Sarah, die arme, gestern Nachtschicht, heute Nachtschicht-kam gerade erst heim und heute abend gleich wieder Spätschicht, morgen Spätschicht und am 1. Feiertag Frühschicht, usw; wer da wohl für die Pläne zuständig ist? Dafür hat sie Silvester ein paar Tage wohlverdient frei)

jetzt ist ganz bald Weihnachten, ich freu mich drauf,

RitaN

gucken bis in die Puppen

Vor 3 Jahren ist das  Fernsehen aus dem Wohnzimmer “ausgezogen”. Erst war es kaputt und wir mussten so erst mal ohne auskommen. Und dann haben wir gemerkt, wie sehr wir die Ruhe im Wohnzimmer genießen, ohne Dauerberieselung. Oft wird jetzt auf dem Sofa gegessen, gelesen, gespielt oder einfach nur gesessen und erzählt.

Was für uns als Eltern gilt, muss nicht zwangsläufig für die Kinder zählen. Sarah hat sich ein Fernsehen in ihr Zimmer gestellt, welches für die Lieblingsserien der Kids genutzt wird.

“Papa, kommst du mit James Bond gucken?”  Bei solch einer Einladung kann Papa nicht nein sagen, also hoch in Sarah´s Zimmer.

Und ich?   Ich mag diese Aktion nicht, hab es eher mit Herz, Schmerz, etc….. Also habe ich mich gemütlich an den Ofen gesetzt, Laptop auf den Schoß, ZDF Mediathek an und Sissi 1.Teil gesehen.    Der Reiz war groß, gleich noch den 2. Teil zu schauen. Und so habe ich gesessen und geguckt bis in die Puppen……..

So ein Laptop-Fernseh-Abend hat was…… smilie_tv_08.gif

RitaN

mit Liebe gebacken

Zutaten:

Unendlich viel Liebe
Zu gleichen Teilen Herzensgüte
Barmherzigkeit
Geduld und Nachsicht
Verständnis und Toleranz
Eine Prise Beharrlichkeit
Ein Päckchen Mut
Ein warmes Lächeln
Ein lieber Blick

Für die Zubereitung:

Liebe, Güte und Barmherzigkeit unter kräftigem Rühren
vermengen. Geduld, Nachsicht, Verständnis und Toleranz
vorsichtig unterheben. Die Mischung in vorgewärmte
Herzen füllen.

Auf kleiner Flamme (nach Gefühl) so lange backen, bis
eine gewisse Festigkeit erreicht ist.

smilie_love_025.gifDas fertige Gebäck in unzählige kleine Herzen
zerschneiden, mit Mut und Beharrlichkeit verzieren und
mit einem warmen Lächeln und einem lieben Blick an alle
Mitmenschen verteilen.

RitaN

ich kann mich nicht entscheiden

Wahrscheinlich habe ich zuviel und zu laut und überall von meinem Lieblings-Cafe geschwärmt. :-)
Seit dieser Woche füllt sich mein Geburtstagstisch (der morgen leider weggeräumt wird (er steht immer nur für 1 Woche)  von Tag zu Tag  mit Leckerem:   Zitronen-Olivenöl, Cranberry Balsam Essig, Roter Weinbergspfirsisch, Walnussöl, Traubenkernöl, Albaöl, Grantapfel Balsam und Himbeerbalsam und, weil es ja ein Cafe ist auch noch “Kolumbien-Maragogype”-Kaffeebohnen.

Da fällt mir die Entscheidung schwer: “Was geniesse ich als Erstes, was passt zu was?”

Und alles von “meinem”Cafe Prinz. :-)

Das eine schmeckt sogar in Sekt ganz gut, das andere gemischt über  Feldsalat, wieder anderes zum Braten, und pur ist es auch Genuss.

Ich freue mich sehr über diesen besonderen Genuss, der mir auf jeden Fall die gesunde “Fett-Portion” bringt und auf der anderen Seite Genuss für  0 Points  (betr. den Essig und den Kaffee)

Und jetzt geniesse ich eine neue Kreation: Glühwein mit Cranberry-Balsam Essig. Mmmmmh, :-)

RitaN

Schokolade - feinster Genuss

Ein wunderschönes Wochenende in Köln liegt hinter Peter und mir. Erst wurden wir auf dem Weihnachtsmarkt mit all seinen Verführungen konfrontiert. Es ist schon wirklich schwierig am 3. Adventswochende einfach nur zu bummeln. Man wird an den Essbuden nur so vorbeigedrückt und bekommt von allen Seiten leckerei-genießende Besucher zu sehen und zu hören.

Der Flammlachs hatte es uns da besonders angetan. Wie gut, dass Fisch auch noch gesund ist :-)

Ein Besuch im Schokoladenmuseum rundete unseren Besuch in Köln ab. Einfach mal der Schokolade verfallen und essen, bis die Tafel leer ist…… jedem, dem es so schon mal ging, kann ich den Besuch dort nur empfehlen.

Man sieht, wie aus einer Bohne eine Mini Lindttafel wird, kann zusehen, wie  Hohlfiguren hergestellt werden und kann an Workshops zur Pralinenherstellung teilnehmen. Alles wirklich sehr interessant.

Was mich allerdings sehr beeindruckt hat und was meinen zukünftigen Schokogenuss sicher beeinflussen wird, ist die Ernte.

Jede Kakaofrucht wird mit Hand geerntet und muss an Ort und Stelle weiter verarbeitet werden. Im Inneren der Frucht sind die Kakaobohnen, die erst durch Trocknen ihr Aroma entfalten.  1 Frucht ist nötig, um bis zu 3 Tafeln Schokolade herzustellen.

Das finde ich schon ganz schön heftig. Damit ich 3 Tafeln “billige” Schokolade kaufen kann, muss irgendwo im Busch 1 Mensch mit einem scharfen Messer 1 Frucht vom Baum schlagen, öffnen, die Bohnen entnehmen und zum Trocknen ausbreiten.

Und wie schnell ist so eine Tafel Schokolade dann einfach mal aus Frust, Laune, Langeweile verputzt.

In Zukunft werde ich Schokolade geniessen, ganz langsam und nicht zu viel- ist auch viel gesünder. :-)

Kleine Schokokunde:

1.  Warum ist weiße Schokolade weiß?   Weil sie keine Kakaomasse enthält, sondern 30% Kakaobutter und 39% Zucker.

2. Warum ist Vollmilchschokolade immer süß?   Weil sie 40%  Zucker enthält, 25% Milchpulver, 20% Kakaobutter und nur 14% Kakaomasse.

3. Warum ist Zartbitterschokolade eine gute Alternative?  Weil dort 65% Kakaomasse enthalten ist, 29% Zucker und nur 5% Kakaobutter.

Ja, Köln war schon sehr interessant
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RitaN

Vorkoster der Nation

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Am Montag kamen 2 neue Kochücher (nicht nur 2, aber 2 veschiedene). Ich liebe Kochbücher und habe bereits gefühlte 50 WeightWatchers Bücher. Jedes Mal ist es “lese-kuck-träum-blätter-Genuss”.

Einiges habe ich schon gleich ausprobiert und kann bei Verkaufsstart ab Montag mit gutem Gewissen sagen:  “Testurteil sehr gut” :-)

Die Gorgonzolasauce hatte es mir als erstes angetan Heute Mittag nutzte ich die Gunst der Stunde und machte für unseren “männerfreien” Mittagstisch den “Topfenschmarrn” mit Zimt-Zucker und Apfelmus.  Ich liebe süße Speisen zum Mittagessen und das gab es sicher nicht das letzte mal. Für die Schinken-Käse-Schnecken, die Gewürzschnitten und die Stollenmuffins liegen die Zutaten schon bereit. Ich bin begeistert.

Ab Montag liegen die Bücher bei mir im Treffen :-) und in den letzten Treffen des Jahres gibt es sogar Kostproben für jeden, der kommt.

RitaN

gähnende Leere

Woran erkennt man, dass die WW Woche hinter mir liegt und das Wochenende naht?

Ein Blick in den Kühlschrank und die Vorratskammer - das sagt alles: Der Kühlschrank ist leer, es liegt nur noch 1 harte, trockene Scheibe Brot im Brotkorb, die Filtertüten neigen sich dem Ende zu und die Kabadose ist leer, die Auswahl für den Pausenbrotbelag ist sehr begrenzt und die Zahnpastatube wechselt vom Badezimmer oben nach unten.

Meine Kinder freuen sich, denn jeder bekommt schon am Mittwoch gesagt: “Schreib bitte auf, was du brauchst.” Der Zettel liegt dann Donnerstag  morgen auf meinem Platz und nach getaner Büroarbeit mache ich mich auf den Weg.

Da steht dann z.B. auf dem Wunschzettel: Deo, Shampoo, Gel, Collageblock, Kaugummi (die guten :-)) gesalzene Chips, was gutes für heute abend, Multi-Saft, Nutella, Cornflakes und Müsli, was gutes fürs Pausenbrot (z.B. Schinken), Zutaten für Plätzchen (sie wollen welche backen) etc……  die Wünsche bleiben tatsächlich überschaubar.

Nur heute morgen:  ich frage Sebastian:  ” Möchtest du für Samstag abend Pizza oder ein XXL-Schnitzel?” (er ist dann alleine zu Hause und hat Stalldienst)  Anwort: “Ich weiß nicht, ob mir dann nach Pizza oder Schnitzel ist, ich möchte lieber Krabben, die du mir in Knoblauch einlegst” Aha! :-)

Diese Wunsch-Kauf-Liste bringt mir auch noch einen weiteren Vorteil: ich habe beim Heimkommen einige fleißige Hände, die beim Auspacken und sogar beim Einsortieren helfen.

Und so vertreibe ich jetzt nicht länger die Zeit hier im Blog, sondern erfülle die Wünsche der Liste. smilie_shop_002.gif

RitaN

säen und ernten

Vor ein paar Wochen war ich in Würzburg auf dem Frauen-Inspirationstag in Beates Gemeinde.  Es war ein segensreicher Tag, der mir in vielem wieder einmal die Augen geöffnet hat.

Die Überschrift über diesem Tag war: säen und ernten.

Und genau das durfte ich diese Woche wieder ganz bewußt und in vielen Dingen sehen, erkennen und mich über Ernte freuen.

Säen geschieht ja nicht von alleine, man muss etwas dafür tun und Einsatz bringen. Was da erst im Verborgenen zu Keimen beginnt, können wir auf der ersten Blick, wenn, dann nur schwer erkennen.

Gerade diese Woche durfte ich mich über die Ernte freuen. Und das macht mir Mut, Einsatz zu bringen und weiter zu sähen.

RitaN