Aktion statt Besinnlichkeit

Heiligabend, 20.00 Uhr, ich stehe in der Küche und kümmere mich noch um den Kartoffelpürree, den es gleich zum Essen geben soll. Peter stellt den Wein bereit, die Kinder warten.

Da ruft Sebastian: “Es brennt - schnell ein Messer, Fenster auf, Papa schnell!”

Ich schau ins Esszimmer, meine Weihnachtsdeko, ein Adventskranz der in der Terrassentüre hängt, hat Feuer gefangen. Ich renne mit einer Schüssel Wasser zum Ort des Geschehens, Peter schnappt sich ein Messer, ich kippe das Wasser Richtung Feuer, Telefon und Kochbücher, aber egal, das Feuer hat Vorang. Peter schneidet das Gehänge ab, Tür auf und alles raus.

Dunkler Qualm durchzieht das gemütliche Wohnzimmer, die Terrassentüre ist immer noch auf…… diesen Moment nützt ein Spatz aus, um ins Warme zu kommen.

Da war was los, immer wieder während dem Essen, dem Singen, der Bescherung flog er über unsere Köpfe hinweg - nicht zu fangen.

Am Ende schafften wir es dann aber doch noch, ihn mit vereinten Kräften einzuzingeln und nach draußen zu befördern.

Wir hatten trotz allem Spaß, haben gelacht und das mit dem Feuer war bald vergessen, kaum noch was zu sehen.

Dankbar, dass wir vor Schlimmerem bewahrt wurden, haben wir den Abend mit “Master Phase 10″, “Dominion” und der Freude an uns ausklingen klingen.

RitaN

Antwort schreiben