Archive für Januar 2010

unverdient, unfassbar, unglaublich

Diese Worte sind heute während des Gottesdienstes öfters gefallen. Es ging um die Gnade.  Es war kein Glück, kein eigener Verdienst, es war allein die unfassbar große Gnade, die Liebe Gottes zu uns Menschen, zu Jakob Wampfler, zu uns allen . Gott hat uns erschaffen und er hat nur eins mit uns vor: es möchte, dass wir zu Ihm zurück kommen und sein Angebot vom ewigen Leben annehmen.

Dazu hatten wir heute einen Gast aus der Schweiz da, der uns seine Lebensgeschichte erzählte. Es war packend, fast ungelaublich, eben unfassbar und es ist ein Wunder, das er erleben durften und über das wir gehört haben.

Es gibt keine hoffnungslosen Fälle.  Hier gehts zu dem Interview (hier)

RitaN

wer war das?

Getrocknete Erbsen in der Schokoraspel-Packung, Reiskörner in einem Glas mit Zucker, Zwieback weit entfernt der Packung in der Ecke, angeknabberte Backmischungen und leicht geöffnete Nudeltüten und Reste eine Dauerbackfolie in einem Weidenkorb zusammen mit Teilen eines feinen Putztuches,

Mein Blick ist mittlerweile geschult und ich verdächtige nicht meine Kinder, meinen Mann oder sonst jemand, auch ich war es nicht, das weiß ich genau. Da waren kleine unerwünschte Gäste am Werk und heute weiß ich, wo ich meinen Vormittag verbringe: Spuren beseitigen in der Vorratskammer.

Aber diese kleinen Nager tun  sich wirklich Arbeit an - und keiner hat´s gemerkt und trotzdem mag ich sie nicht haben.

RitaN

Stau

Sowas gab es noch nie: Stau bei uns im Dorf. Sarah und Sebastian wollen mit dem Auto in die Schule, aber nichts geht mehr. Wir sehen, wie die Autos wenden, es gibt tatsächlich kein Durchkommen mehr. smilie_wet_065.gifDer Schulbus steht im Dorf quer, das Streuauto kommt nicht durch, Stau eben. Und gerade holte jemand unseren Traktor. Ist sicher irgendwo ein Auto aus dem Graben zu holen.

Jetzt sitzen sie hier und warten, bis es besser wird. Aber es schneit gerade munter weiter. An jedem anderen Tag wäre Sebastian froh mit dieser Wetterlage. Aber heute gibt es Zeugnisse und er will doch gerne in die Schule.

Und auch ich sollte schon 1 Std unterwegs sein. Aber ich warte noch etwas, da 160km vor mir liegen und die will ich nicht unbedingt im Schneckentempo bewältigen.

Ja, wir haben eben Winter smilie_wet_056.gif

RitaN

schwanger

Wer hätte das gedacht?!

Die Frage, ob ich mit meiner derzeitigen Situation ausgelastet bin, stellte sich  mir schon vor einiger Zeit. Ist noch etwas Platz für was Neues? Erst war Stillschweigen angesagt. Noch nicht einmal Peter erzählte ich, was mich bewegt.

Gegen Ende des Jahres dann entschied ich  mich und war erst richtig glücklich mit dieser Entscheidung. Meine Familie stand hinter dem Entschluss. Aber je näher der Termin rückte, desto schlechter schlief ich nachts, hatte nur noch den Gedanken daran und keinen Frieden über diese Entscheidung. Dann entschied ich mich dagegen. Das war für mein Gegenüber erst einmal ein Schock, aber es ging ja schließlich um mich und ich hatte nichst zu verlieren, im Gegenteil.  Danach ging es mir schlagartig viel besser.

Seit ein paar Tagen gehe ich wieder schwanger mit einem Gedanken. Ich denke hin und her, spiele gedanklich  verschiedene Situationen durch und überlege, wie ich alles unter einen Hut bekomme.  Ende Dezember ist dieser Gedanke gewachsen. Ich holte mir Tipps von Freunden die in gleicher Situation sind wie ich. Sprach mit Peter und meinen Kindern darüber. Die Aufregung über das Neue stieg und der Gedanke daran gehört jetzt schon fast zu mir. Zu verlieren habe ich auch damit wieder nichts.

Was passiert, wenn ich nichts mache?  Ja, dann passiert nichts.

Also habe ich mich gerade entschieden und jetzt geht es mir gut. Kann mich mit dem Gedanken schon richtig anfreunden und bin sogar ziemlich aufgeregt.

Am Freitag unterschreibe ich den Vertrag, besuche eine Schulung und dann…… beginnt etwas Neues.  Ich freu mich auf neue Herausforderungen :-)

P.S. keine Angst, meine WW Treffen finden nach wie vor gewohnt mit mir statt :-D

RitaN

out of order

Es war im 5. Schuljahr, als wir im Englischunterricht die Grundvokabeln lernten. Und ich erinnere mich an den Satz “the recordplayer is out of order”. Das hinterließ  in mir einen bleibenden Eindruck, fand ich es doch lustig, so viele Wörter für das Wort “kaputt” zu nutzen. Ich konnte mir diese Vokabel auf jeden fall sehr gut merken.

Gestern war ich auch so zu sagen “out of order” und wenn ich in der Übersetzung dafür nachschlage heißt es: “nicht in Ordnung sein , zur Zeit gestört, kaputt”

Das trifft genau meinen “Zustand” von gestern. Und so verbrachte ich fast den ganzen Tag mit dröhnenden Kopfschmerzen im Bett, hatte kein Interesse an Frühstück, konnte mir gar keine Gedanken um´s Mittagessen machen, meine Arbeit im Büro interessierte mich nicht und so verging der Tag unfreiwillig mit Schlafen und “Nichtstun”.

Dafür muss ich heute einen Gang schneller einlegen (wie gut, dass es auf deutschen Autobahnen kein Tempolimit gibt; meine Teilnehmer aus dieser Woche wissen, was damit gemeint ist :-) ), denn es ist einiges liegen geblieben und muss unbedingt erledigt werden.

RitaN

alle wollen es haben

Gestern schon Zeitung gelesen?  Da konnte man gestern eine Einladung ins Weight Watchers Treffen finden.  Da wird dem Leser “immer satt sein” und “erfolgreich abnehmen” versprochen. Das klingt nicht nur verlockend, das IST auch so :-)

Und gerade jetzt zu Beginn des Jahres ist der Vorsatz ja auch noch so frisch: “Ich werde abnehmen und mein Ziel erreichen und ich werde es schaffen”  Das klingt auch schon viel besser als: “ich müsste mal abnehmen”

Genau diese Zielgruppe, die weiß, WAS sie will  und auch weiß , DASS  es zu schaffen ist , strömt zur Zeit in die Treffen.  Wahrscheinlich ist auch nicht nur das Erreichen des Wunschgewichtes ein Ziel (gestern hat z.B Frau H. ihr Wunschgewicht mit 42kg Abnahme erreicht), sondern jeder will es haben:

Das Maßband (man bekommt es geschenkt, und braucht dafür nur 5% abzunehmen) mit dem man nicht nur seinen eigenen Bauchumfang und BMI ermitteln kann, sondern auch den von Verwandten, Bekannten, Arbeitskollegen, Freunden, Nachbarn, etc…… Und wenn man dann beim Blick auf den roten Bereich auf dem Maßband “rot” sieht, na, dann ist es doch so weit:

Ab ins Treffen, mit dem Wissen, es ist zu schaffen und  für die Begleitung und Freundschaftswerbung auch  noch “the best of” bekommen.

Wo ein Wille, da ein Weg, und am Ende das Wunschgewicht …….. :-)

RitaN

Weihnachten Ade

Da, wo bis gerade noch ein schöner Weihnachtsbaum samt ausgepackter Geschenke stand und das Wohnzimmer zierte, ist jetzt gähnende Leere. Jetzt sind auch die letzten Spuren von Weihnachten beseitigt. Eigentlich schade, ich finde es immer so gemütlich.

Nun ja, jetzt hat mein Sportgerät wieder Gelegenheit zum Vorschein zu kommen und diesen freigewordenen Platz einzunehmen.smilie_sp_124.gif
Noch ein wenig putzensaug_smilie_173.gif, backen Smilieund laufen und der Samstag ist aktiv organisiert.

RitaN

ja ja, die WW´s

Was macht ein WW-Coach außerhalb der Treffen?  Lebt und denkt er nur WW vor den Teilnehmer im Treffen?

Diese Frage kann ich eindeutig mit NEIN beantworten. Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, öfter mal bei meinen lieben Kollegen vorbei zu schauen. Das geht online ja ganz schnell und mittlerweile sind wir schon zu 4. , die blog schreiben. Birgit sitzt mit Ihren Treffen ganz im Norden, Heike im Südwesten und Beate im Süden, ich so zielich mitten drin.

Einige Gemeinsamkeiten haben wir alle: Coach bei WW, wir zählen Points, müssen auch öfters auf die Waage, wir lieben unseren Job und wenn der letzte Teilnehmer abends das Treffen verlassen hat, schalten wir WW´s auch nicht einfach so ab.

So auch heute, nach einem ereignisreichen Tag, drehe ich die Runde um die “Blogs” und lese bei Heike folgende Story. smilie_happy_010.gif

RitaN

Euer Herz….

….. erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich (spricht Jesus, Joh. 14,1)

Dieser Vers steht als Jahreslosung über diesem Jahr. Als es mir das erste mal auffiel dachte ich schon:  ” Was werden wir 2010 erleben?!”

Das Jahr ist erst 2 Wochen alt und die Nachrichten gestern und heute lassen mein Herz doch erschrecken.

Das schwere Erdbeben auf Haiti - einfach nur schlimm. Die Vorstellung über das unendliche Leid, mit welchem die Überlebenden zu kämpfen haben.

Der schwere Unfall eines vollbesetzen Kleinbusses gestern auf dem Weg nach Hause. Jana verabschiedete eine Businsassin noch gut gelaunt in den Feierabend……  Gott sein Dank (wem denn sonst) gab es keine Toten. Und Janas Freundin fuhr direkt dahinter, konnte auch gleich helfen.

Die Krankengeschichte einer Teilnehmerin, die mich sehr bewegt.

Die Zeitung heute morgen ist voll von weiteren Nachtrichten, die einem das Herz zum Stocken bringen.

Wie gut, dass wir damit nicht alleine fertig werden müssen. Ich sage Jesus alles im Gebet, er tröstet und hört mir zu. Gibt Kraft, weiter zu machen.

Und es erinnert mich daran, dass Jesus sagt: ” und wenn ihr von Katastrophen, Kriegen, Krisen und Unheil hört, denkt daran, solches wird alles geschehen…… und dann ist es nicht mehr weit, bis ich wieder komme”

Es ermahnt mich, mein Herz aufzuräumen, damit ich bereit bin, wenn Jesus wieder kommt, damit ich dabei bin, wenn er die Seinen zu sich nimmt.

Die Zeichen der Zeit sind Wegweiser und ermahnen uns zur Umkehr.

RitaN

Flugfett

Die ersten Neujahrs und Nachfeiertags Treffen sind gelaufen.  Ich habe mich sehr über die vielen Teilnehmer gefreut, die nach den Feiertagen direkt neu durchgestartet sind. Da werden wir sicher ganz viele Abnahmen in der nächsten Woche zu verzeichnen haben - ooooh, ich freu mich darauf :-)

Statt vieler erklärender Worte auf der Waage, warum der Zeiger nach oben, statt nach unten geht, sagte Frau N diese Woche : “Das ist Flugfett”.  smilie_happy_010.gif

Ich:   “Wie, was ist das das?”

Antwort von Frau N: ” Flugfett ist Gewicht, dass einen innerhalb kürzester Zeit anfliegt. Und deshalb kam sie auch gleich ins Treffen, damit es nicht erst sackt”.

Aha!

Aber wie Recht sie hat! Warum erst warten und selber versuchen.

Mit Hilfe von den Treffen, der Motivation, der Unterstützung der andern und den Rezepten verfliegt das Feiertagsfett auch ganz schnell wieder und wir gehen einem schlanken Frühling entgegen. smilie_ga_018.gif

RitaN