Hähnchengulasch

Warum ich bei Hähnchengulasch als Kind immer die Krise bekam, wenn es das gab, weiß ich nicht.
Ich versuche mich daran zu erinnern smilie_denk_14.gif, wie es war, wenn das bei uns (meist Samstags) auf den Tisch kam.
Lag es an den Kartoffeln? An den Mehlkößen? Oder am Hähnchen? Denn das alles mochte ich ja schon.   Ich komm nicht mehr drauf smilie_denk_04.gif

Für mich gab es dann immer eine “Extrawurst”: Meine Mama  hat mir den Hähnchenschenkel extra angebraten, dazu gab es “richtige”Salzkartoffeln und Rita war glücklich.

Heute bin ich erwachsen und meist bin ich dafür zuständig, WAS gekocht wird. Dabei nehme ich dann gerne auch Wünsche und Anregungen von  meiner Familie an.

Gestern auf dem Heimweg vom Treffen überlegte ich mir, worauf ich heute Lust habe: etwas Leichtes soll es sein - etwas Heißes - lecker muss es sein und schnell zu zubereiten - unkompliziert und am Besten auch noch soviel, dass es für morgen reicht.

Bei uns gibt es heute Hähnchengulasch und meine Kinder freuen sich. Und für mich gibt es keine Extrawurst - ich esse das mittlerweile seeeehr gerne.

smilie_haus_004.gifHier das Rezept zum Nachkochen:

Hähnchenschenkel  (Anzahl richtet sich nach Portionen)

in einem großen Topf  werden Zwiebeln angebraten, dann kommen die aufgetauten und gewürzten (Salz, Pfeffer,Paprika) Hähnchenschenkel dazu und diese werden auch angebraten, dann wird das Ganze mit Gemüsebrühe aufgefüllt und es kommen geviertelte und natürlich geschälte Salzkartoffeln dazu. Paprikapulver - Deckel drauf und köcheln lassen.  In der Zwischenzeit aus 250g Mehl (etwa) , 1 Ei, 1 TL Salz und 250g Wasser den Teig für Mehlköße herstellen (man auch auch mehr Klöße dazu machen, kommt auf den Topf an) 10 Minuten vor Ende die Klöße mit einem Löffel”abstechen” und in die Suppe geben, wenn die Klöße nach oben steigen, ist alles fertig.  Noch mal würzen (wir lieben es scharf abgeschmeckt).

Und wer jetzt wissen möchte, wie viele “Punkte” meine Suppe hat: Zutaten einfach in den Assistent mit dem MonatspassPlus eingeben, durch die Portionen teilen und fertig :-)

Heute Mittag 12.30 steht die Suppe auf dem Tisch.
(und wenn meine Eltern jetzt den Blog lesen, sind sie sicher sehr gerührt, weil Hähnchengulasch ein Traditionsgericht in der Familie meines Vaters ist)

RitaN

3 Antworten auf “Hähnchengulasch”

  1. Ute sagt:

    Mhh, das hört sich aber lecker an und würde ich glatt mal kochen. Allerdings ist mir da noch etwas unklar.
    Bleiben diese Hähnchenschenkel dann ganz in der Suppe oder werden die vom Knochen gelöst? … und was ist mit der Haut? Ist die dann nicht etwas weich? Meinst du mit geschälte Salzkartoffeln bereits vorgekochte Kartoffeln oder gibst du frische geschälte Kartoffeln in die Suppe und lässt sie in der Gemüsebrühe gar kochen. Ich überlege nämlich wegen diesen Klößchen. Wenn die nämlich 10 Min vor Ende in die Brühe kommen, dann sind doch die Kartoffeln, falls es vorgekochte Kartoffeln wären, total zerfallen.

    Liebe Grüße, Ute

  2. Heike sagt:

    Ich versetzte mich gerade in “Klein-Rita”. Ich würde tippen, du mochtest die wabbelige Haut der Schenkel nicht. Vielleicht hat dir deine Mama deswegen die Teile knusprig gebraten :-)

    Liebste Grüße
    Heike

  3. admin sagt:

    Hallo Ihr beide - natürlich isst bei uns keiner die wabbelige Haut, die wird abgepiedelt und die Kartoffeln kommen roh in die Suppe und garen mit den Hähnchen. NAch dem Kochen hat dann jeder einen “ganzen” Schnekel im Teller, d.h. die bleiben ganz :-)
    Ach ja, habe diesmal noch Möhren und Lauch dazu - auch lecker :-D
    gelingsicheres Nachkochen, Rita

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