Gott sei Dank - wem denn sonst

Aufregende Tage liegen hinter uns. Seit wir wissen, dass Sarah ab 1.10 an der Uni Klink in Düsseldorf arbeiten wird, beschäftigt uns das Thema: Wo wohnen?

Hier in Ließem haben wir keine direkte Nachbarschaft, keiner schaut uns ins Fenster. Wir haben sehr viel Grün und Natur um uns und Sarah hat ein großes Zimmer.
Wir haben eine große Wohnküche, in der sich unser Alltag abspielt.

Wir setzen uns hin und berechnen, wie viel ihre neue Wohnung kosten darf und sie äußert ihre Wünsche und Vorstellungen zur Wohnung:
- groß und hell, die Sonne muss rein scheinen
- Grün und Bäume ums Haus
- in der Küche muss Platz zum Kochen und den Thermomix sein
- und einfach schön

Meine Äußerung dazu:  “Sarah, du willst in die Stadt, Düsseldorf ist Hauptstadt von NRW, da gibt es keine Wohnung, die du bezahlen kannst, mitten in der Stadt mit Garten, groß, und schön, vergiss es……”

Zur Not könnte sie bei Bekannten unter kommen, die haben ein Zimmer frei. Zur Not steht sie auch auf der Warteliste für ein Zimmerchen im Schwesternwohnheim, aber das ist alles nur eine Notlösung.

Wir suchen und suchen quer durchs Internet und werden auf einige Wohnungen aufmerksam.

Gestern war dann Besichtigungstour, Sarah und ich nach Düsseldorf und auf Wohnungssuche:
1. Wohnung: Vermieterin will Sarah unbedingt haben, die Wohnung ist komplett möbiliert, mit allem möglichen “Kram”, zusammen gewürfelt. Es ist Teppichboden (das wollte sie auf keinen Fall), es ist eine Dusche in der Badewanne (auch das wollte sie nicht), es ist dunkel, im 4. Stock, als Esstisch steht im Flur ein kleiner Bistrotisch mit 2 Stühlen, weil in der Küche dafür kein Platz ist, dafür ein toller großer Flachbettbildschirm und ein nettes Wohnzimmer, aber nix Grünes und der Blick nach draußen ist dunkel.

2. Appartment:  In der Küche hat noch nicht mal der Thermomix Platz (geht ja gar nicht) , es ist ein idyllicher Hinterhof Garten, sehr schön und ruhig und die “Wohnung ist ganz neu mit IKEA eingerichtet. ABER: kein Schlafzimmer, geschlafen wird auch dem Sofa im “Wohnzimmer”. Nach einem anstrengenden Arbeitstag? Nein, nicht das Richtige, schade, die Einrichtung war aber schön.

3. Eine  sehr nette ältere Dame öffnet uns die Türe und führt uns nach oben in die Wohnung. Großes Bett mit Schreibtisch und einem großen Schrank. Das Badezimmer ist weiß gefliest, Dusche ist Dusche und keine Badewanne, und eine Waschmachine steht dort. Die Küche ist  groß, komplett geschmackvoll eingerichtet, großer Eßtisch mit 4 Stühlen, eine traumhafte Komode, großes Wohnzimmer mit Schafsofa (für Gäste). Und jetzt kommt die absolute Krönung:  Zur Wohnung gehört ein großer Balkon, es hängt ein Walnussbaum über´s Geländer. Gartenmöbel und Sonnenschirm. Der Blick vom Balkon fällt in einen traumhaften Garten, mit vielen kleinen Wegen, liebevoll angelegten Beeten und ………. einem Swimmingpool, einem echten!!!!  Und die Vermieterin sagt: das können Sie alles benutzen. Ach ja, und alle 14 Tage kommt jemand zum Boden und Fenster putzen - diesen Luxus habe ich nicht :-) .  Der Mietpreis ist exakt unser errechnetes Budget (bei diesem Luxus müsste es eigentlich viel viel mehr sein). Es ist der Hammer!

Da brauchen wir natürlich nicht lange überlegen und Sarah unterschreibt ihren 1. Mietvertrag. Wow!   Und ich freu mich so und weiß, dass Sarah dort ein wunderschönes Zuhause haben wird.

Sie hat 5 Minuten mit dem Rad zum Arbeitsplatz, 5 Minuten zur die Calvery Chapel und 5 Minuten zu Ikea. Die S-Bahn ist um die Ecke und und und……. wir sind überglücklich dankbar und haben daraus wieder mal gelernt:

Gott ist treu, er sorgt für seine Kinder. Ihm dürfen wir unsere Wünsche sagen und er gibt uns das, was uns gut tut.  Wir haben einen großen, wunderbaren Gott. IHM sei Dank.

RitaN

2 Antworten auf “Gott sei Dank - wem denn sonst”

  1. bisou sagt:

    Das hört sich richtig toll an, freue mich für Sarah :)

  2. Beate sagt:

    Wow!

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