Archive für September 2010

“Wie geht´s Ihnen?”

….wurde ich gestern an der Waage von einer Teilnehmerin gefragt.  Mh, wie geht´s mir?
Ein eindeutiges “GUT” würde nicht der Wahrheit entsprechen, zu vieles bewegt mich zur Zeit und treibt meine Gedanken um.
Aber weil mir gerade etwas direkt präsent ist, antworte ich meiner Teilnehmerin: “Naja, wenn ich heute abend aus dem Treffen heim komme, zieht meine Tochter aus. Sie wartet noch, um sich von mir zu verabschieden, hatte das Auto heute Mittag schon gepackt”

Und so kam ich mit Döner und Pommes nach dem Treffen um 21.15 heim, wir saßen zu 5. am Tisch, erzählten, planten und genossen …… Um 24.00 kam von Sarah dann die SMS aus Düsseldorf: “bin gut angekommen und geh jetzt schlafen”
Irgendwie habe ich mir den Auszug des ersten Kindes aus dem Haus dramatischer vorgestellt. Es war eigentlich wie ein Verabschieden für ein paar Tage (das kommt ja öfters vor) Und irgendwie ist es ja auch so, denn wenn Sarah die nächsten 2 Tage frei hat, kommt sich schon wieder gefahren.

Für sie beginnt was Neues, für uns auch. Das macht jeder mal durch, der Kinder hat. Ich bin gespannt, wie es sein wird, bei Tochter auf Besuch zu kommen :-) und ich freu mich auf diesen neuen Abschnitt.

Und während ich schreibe, denke ich an Heikes blog Eintrag. Wie recht sie hat, waren wir doch viel Erwachsener und reifer in der Zeit (oder nicht?)   Mit 21 war ich schon verheiratet und als ich 22 war, habe ich Sarah geboren. Das sind 22 Jahre her :-)

RitaN

Verständnis

In 2 WeightWatchers Treffen habe ich sehr viele luxemburgische Teilnehmer. Eine immer wieder große Herrausforderung stellt für viele das häufige auswärts Essen dar.
Das habe ich schon mitbekommen, dass Luxemburger eine ganz besondere Esskultur haben.

Wenn dann meine Teilnehmer von  “Mehr-Gänge-Menüs” berichten, denke ich mir oft: “Wo ist das Problem?” Erstens ist doch meistens eh nicht viel auf diesen großen Tellern drauf und zweitens muss man ja auch nicht alles aufessen.

OK, seit gestern habe ich jetzt Verständnis und eine andere Denkweise.

So wie gestern habe ich noch nie vorher gespeist und es war einfach ein ganz besonderes Erlebnis:

Eingeladen waren wir zu einem Sektempfang mit anschließendem 6-Gänge Menü nach Luxemburg in ein Resaturant an der Mosel.

Nach  Sekt und Fotos ging es an die wunderschön gedeckten Tische. Dann ging es los:

1. Gang: Crème brûlée  aus Entenbrust und echten Trüffeln  (wow, das war so was von besonders fein….)
2. Gang: Fischteller mit Garnele, mit Shrimps gefülltes Tomätchen, Lachs, Forelle und Salat (sooo schön angerichtet; danach waren wir schon fast satt :-) )
3. Gang: Birnensorbet in Champagner  ( ??? Nachtisch vor dem Vortisch? Das ist für mich ganz neu - und war lecker)
4. Gang: Rinderfilet, Gratin, und Gemüsepäckchen
5.Gang: Vanilleeis mit heißen Himbeeren und einem riesen Klecks Sahne (den habe ich “links” liegen lassen)
6.Gang: Baumkuchen und Kaffee   (der Baumkuchen war 5 kg schwer und ca. 80cm hoch (oder war´s 1 Meter?)

Baumkuchen gilt in Luxemburg als Spezialität und gehört bei Hochzeiten dazu , selbst wenn eine Perlenhochzeit (30 Jahre) gefeiert wird.

Fazit des feinen Abends: wenn man den vollen Genuß haben möchte und auf nichts verzichtet (höchstens beim gereichten Wein, aber als Autofahrer ist Sprudel eh viel gesünder), dann muss man schon das volle Wochenextra für solch einen Abend aufheben.  Aber dieser Genuß ist es auch wirklich wert :-)

Und als wir dann um 1.00 Uhr heim kamen, konnten wir noch  weiter feiern, denn genau unter unserem Schlafzimmer fand Sarahs Abschiedsparty noch bis 4.00 morgens statt. Wir haben aber nur kurz “Hallo” gesagt und irgendwann habe ich den Baß der Anlage auch nicht mehr gehört :-)

RitaN

perfektes timing

Nach unserem Großeinkauf für Sarah´s morgige AbschiedsParty kamen wir müde und natürlich hungig heim. Während wir in den Läden die vollen Einkaufswagen durch die Gänge schoben, wuchs in uns der Wunsch, nochmal eine richtige Blech-Pizza zu machen (sonst gibts die ja nur noch aus dem Alfredo)

Um 19.30 ging es so in Windeseile ans Auto ausräumen und gleichzeitig Pizzateig und Belag schnippeln und zubereiten. 3 Bleche sollten es werden, da wir eine große Essrunde erwarteten.

Die hungigen Männen kommen rein, jeder versammelt sich in der Küche es duftet schon. Wir beginnen zu 7. mit dem ersten Blech und als ich kurz danach Blech Nummer 3 aus dem Backofen nehme - Stromausfall - Gewitter.

Schnell alles an Kerzen aufstellen, was zu finden ist. Die  junge Studentin, die z.Zt in unserer Ferienwohnung wohnt und keine Kerzen hat, haben wir nach oben geholt und so saßen wir mind. 1 Std bei Kerzenschein zu 8. rund um die Pizza und haben Erzählen und Lachen genossen. Und das ohne Termine, wie:  Fernsehn gucken, DVD schauen, noch mal schnell ins Internet, im Thermomix den geflückten Holunder entsaften, etc……

Als nach 60 Minuten endlich wieder Strom da war, waren wir uns schnell einig:  Im ganzen Haus alle Lichter aus und weiter das Candellight genießen.

Sollte man wirklich öfters mal machen :-)

RitaN

Wellnesscreme, Hirtencreme und Haselnussbutter

Heim kommen ist schön und erwartet zu werden noch viel mehr.

Nachdem ich 2 Tage nicht zu Hause war, kam ich gestern endlich nach viel Stau und Umleitungen jedoch ziemlich “müd und matt” nach Hause.
Viele Erlebnisse und Eindrücke liegen hinter mir und müssen erst einmal erzählt werden. Das geht am Besten bei einem gemütlichen Abendessen.
Und genau DAS hatten wir gestern: Lachs und Forelle,  Wellnesscreme (ich muss noch hinter dieses Rezept kommen), Hirtencreme (auch lecker), Oliven und Champignons in Knoblauch, dazu Weintrauben, frisches Baguette und ein schönes Gläschen Rotwein - alles perfekt und liebevoll hergerichtet.

Dabei muss ich jetzt nur aufpassen, dass ich da nichts verwechsel, denn die Haselnussbutter bekam ich am Freitag geschenkt. Und die ist nicht zum Essen, sondern für die Wellness, und die Wellnesscreme ist nichts zum Ausruhen, sondern eine Mischung aus Frischkäse, Paprka und frischen Kräutern ist und auf Baguette mit Lachs eine reine Gaumenfreude ist.:-D

RitaN

Waaaas? Heute schon Donnerstag?!

Die letzten Tage sind nur so dahin geflogen. Immer zwischen WW-Treffen und zu Hause. 7 Treffen an 3 Tagen, daran kann sich Beate sicher noch erinnern. Ich stecke gerade mitten drin und habe meinen Rythmus noch nicht gefunden. Bin mir sicher, das mir das aber noch gelingt.

An meinem üblicherweise freien Donnerstag genieße ich dann das Sitzen am PC, arbeite mich durch Karteikarten und  Abrechnung, erledige den Einkauf und lass das Wochenende langsam beginnen.

Anders heute:

7.00 aufräumen, Wäsche waschen
8.20 frühstücken
8.50-11.50 Büroarbeit
11.50 schnelles Kochen
12.15 schnelles Essen
12.30 -14.30 Autofahrt nach  Pirmasens (Schulung von Thermomix)
16.00-18.00 Heimfahrt bis Bitburg
18.00-19.00 Einkauf
19.00-20.00 packen, von der Zahnbürste bis zum Thermomix, Alles muss mit
20.00-20.30 Warten auf mein Navi, das noch im anderen Auto unterwegs ist gleich kommt, denn geht es heute abend noch nach Düsseldorf.

denn:   morgen früh Workshop in dem Firmengebäude WeightWatchers   und

abends dann eine Thermomixvorführung bei lieben Freunden (natürlich auch in Düsseldorf)

eigentlich alles ein bischen viel - aber zu was hätte ich denn NEIN sagen sollen? Es ist heute und morgen alles wichtig und unverschiebbar.

Außerdem freue ich mich, meine Kollegen zu sehen und liebe Freunde wieder zu sehen.

Tschüß, ich bin dann mal weg, und Samstag erst wieder in der Eifel :-)

RitaN

von Finanzministern, Kraftwerken, Papier und einem perfekten Tag

Wenn Patric Heizmann nach Bitburg kommt, ist das ein Grund, das WeightWatchers Treffen ausfallen zu lassen.

Viele meiner Teilnehmer und auch ehemalige Teilnehmer waren auch da und wir hörten uns gemeinsam mit vielen anderen einen lebendigen Vortrag über Ernährung an.

P.Heizmann vergleicht unseren Körper mit einer  Stadt und wir sind der Chef, der Besitzer dieser Stadt, die natürlich gut funktionieren soll.  DieOrgane sind dabei die Unternehmen, die Leber ein Großkonzern, die Blutbahnen und Adern sind die Straßen, besser oder schlechter ausgebaut, aber sie verbinden die Lebeween, die in der Stadt wohnen, die Zellen. In der Stadt gibt es Polizisten (Immunabwehr), aber auch Mitarbeiter der Post (Hormone), der Magen ist die Waschanlage. Die Risenstadt braucht abr auch Energie, die in den Kraftwerken erzeugt werden.

In den Kraftwerken wird verheizt, was wir essen. Mal brennt es schnell, wie Papier (Nudeln, Kuchen, Süßes, etc…), mal brennt es langsam wir Briketts (Fett), je nachdem, was auf dem Teller liegt.

Der Finanzminister achtet sehr darauf, dass in der Stadt nichts verschwendet wird und wenn er merkt, dass z.B. ein Kraftwerk  nicht mehr gebraucht wird, dann schaltet er  es einfach ab, um “Geld” zu sparen.

Das passiert dann, wenn der Chef der Stadt auf die Idee kommt, eine Diäääät zu machen.

Und was man innerhalb 48 Stunden nicht umsetzt, macht man nicht. Das hat uns letzte Jahr unser WeightWatchers Chef, Herr Kleine, mit auf de Weg gegeben, als wir den ProPointsPlan eingeführt haben.

Und so hat auch P.Heizmann gestern Mut gemacht, doch zu versuchen, mit gesunder Ernährung an erst mal nur 1 perfekten Tag  zu beginnen. Warum sein/unser perfekter Tag “zufällig” auf einen Donnerstag fällt?  Ich muss da an Herrn Kleine denken.

Mein perfekter Tag hat heute mit einen Tunk-Ei, 1 Tasse Kaffee, 1 Glas Wasser, 2 Scheiben Vollkornbrot mit Käse und Tomate begonnen.  So wie die anderen Tage auch, denn bei WW lernen wir auch nichts anderes, nur hat mir die bildhafte Sprache dazu bisher gefehlt.

Ein gelungener Abend.

RitaN

praise the Lord

Mein Schwager, der Amerikaner ist, würde jetzt lauthals sagen:

praise the Lord, Halleluja, Amen !!!

Auf diesen Anruf habe ich so sehnsüchtig gewartet - seit 3 Monaten kein Ton, keine Geste, wie und ob ein Examens-Bestandteil geschafft ist.

Lernen seit 8 Monaten - und immer unter Strom.

Und jetzt ist es raus:

Sarah ist ab sofort examinierte Gesundheits-u Krankenpflegerin. (Krankenschwester)

JA!!!!!! Sie hat´s geschafft.  Wir sind dem HERRN so dankbar. Es ist so unglaublich schön.

Und jetzt habe ich auch Lust, unser Outfit für heute Abend zu bügeln, denn ab 17.00 ist Examensfeier.

JA !!!!! Schwester Sarahsmilie_happy_092.gif

RitaN

Wartezeit

auf etwas zu warten, kann ganz schön spannend sein. So spannend, dass das Frühstück nicht wirklich schmeckt. Ich lenke mich ab, packe Ringbücher für die WW-Treffen nächste Woche und stelle sogar schon mal alles Material zusammen, was ich erst Montag brauche. (das habe ich Freitags noch NIE getan)

Sarah ist nervös, friert und schwitzt gleichzeitig.

Warten kann echt schlimm sein.

Jetzt ist sie gerade gefahren und es dauert immer noch 1 Stunde und 45 Minuten.

Und was tue ich in dieser Zeit?  Ich habe die Nähmaschine ausgepackt, wie schon seit Jahren nicht mehr und jetzt wird sich erst mal damit abgelenkt, ich hoffe, es gelingt mir: das Ablenken und das Nähen.

RitaN

|