Archive für Februar 2011

Zeit für Veränderung und Mut dazu

Im Januar habe ich den Mut und den Entschluss gefasst: ich möchte etwas verändern!

Ich habe nach der Meinung meiner Familie gefragt. Wenn ich danach gegangen wäre, hätte sich bis heute nichts getan.

Im Januar bin ich zum Frisör: “Kurz, ganz kurz”.  “Möchten Sie auch den Ansatz färben, wie immer?”   “Nein - diesmal nicht, ganz kurz”

Meine Naturharfarbe ließ sich durch den neuen Haarschnitt schon erahnen.

Nachdem ich heute vom Frisör zurück bin, muss ich mich doch tatsächlich  mehrmals im Spiegel betrachten. Es ist neu - es ist anders - es ist natürlich :-)

Und als ich auf dem Weg zum Auto noch in einer Boutique vorbei schaute, meinte die Verkäuferin: “Ach, Sie sind ja mutig! Noch jemand, der zu seiner Naturhaarfarbe steht. Mir fehlt noch der Mut”.

Meine Antwort: “Ja, dazu hat Mut gehört, ich bin jetzt einfach mal mutig. Ich versuchs jetzt mal, und wenn es mir nicht gefällt, ist ja auch ganz schnell wieder Farbe drauf”

Dafür gab es ein farbiges neues Kleidungsstück :-) um Kontraste zu schaffen.

RitaN

5 Sterne Kreativ-Köchin

“Ich hab vom Mittagessen gegessen, obwohl es nicht so meinen Geschmack getroffen hat” konnte ich mir gestern abend von einem unserer 3en anhören. Na, das ist doch was, wenigstens gegessen :-)

Heute habe ich dafür ganz spontan 5 Sterne bekommen: es gab einen klassischen Schweinebraten, in viel Gemüse und Hefeweizenbier zubereitet. Die Sauce habe ich erstmals mit etwas Quittengelee abgschmeckt. Wow - das war ein Geschmackserlebnis der ganz besonderen Art :-)  dazu gab es Salzkartoffeln und gedünsteten Weißkohl, mit Jambalya (neue Gewürzerrungenschaft) abgeschmeckt.

Es war sooooo lecker, dass ich meine beiden Männer nur mit Mühe davon abhalten konnte, ein 3. Mal zuzugreifen, denn Sarah und Jana werden sich sicher heute abend genauso über das Essen freuen.

RitaN

schnell verwöhnt

Wie schnell lassen wir uns verwöhnen von der Sonne. Wenn ich an die letzten Tage denke: blauer Himmel - Sonnenschein - und so schön, dass man schon draußen sitzen kann (wenn auch nur kurz).

Solche Momente genieße ich und damit bin ich nicht alleine.  Diese Gute-Wetter-Laune hat diese und letzte Woche doch viele angesteckt.

Dennoch wir haben immer noch Winter, und das bis 20. März.

Und deshalb brauchen wir uns nicht zu wundern oder gar ärgern, wenn es immer mal wieder schneit und kalt ist. Das ist doch was ganz normales: im Winter.

Winter hat auch seine schönen Seiten, wie man auf dem Foto sieht (heute morgen auf dem Weg zum Briefkasten)

RitaN

krokusse.jpg

Menschenfischer

Sein Leben lang dachte und sagte er: “Beten und Gott, das ist nur was für meine kleine Schwester”.

Letztes Jahr an seinem 67. Geburtstag bekam mein Onkel die Diagnose: Krebs - Überlebenschance etwa 3 Monate.

Das war im Mai, vor 9 Monaten.

Es ist viel geschehen in dieser Zeit und die Gebete über Jahrzehnte hinweg, dass mein Onkel doch die Umkehr schafft, sind erhört. Gottes Netzwerk funktioniert da wirklich sehr gut und wir sind dankbar für die vielen Menschen (Engel :-) ) die Gott meinen Onkel auf seinem letzten Lebensweg  begegnen läßt.

Als die Diagnose gestellt wurde, betete meine Mutter:  “Herr, nimm ihn erst, wenn er dir gehört” Mein Onkel hat ein klares JA zu Jesus gesagt (das ist das größte Wunder)  und wir dürfen wissen, wenn er die Augen schließt, macht er sie in der Ewigkeit wieder auf. Das ist so wunderbar.

Ob ich ihn hier wieder sehe, das weiß ich nicht, denn gestern waren bei ihm. Aber ich weiß:  wenn nicht hier auf dieser Erde, dann bei IHM einmal….. (in der Ewigkeit)

Vor ein paar Wochen schlug er die Augen auf und sagte meiner Mutter: ich bin jetzt Menschenfischer.

Ja, das ist er. Im Leben, im Sterben und im Tod wird er Zeugnis geben, von Gottes unendlich großer Liebe und Güte.

Ihn so zu erleben, das ist was wunderbares, und noch dürfen wir ihn so, lebend erleben und jeden Tag etwas mehr Abchied nehmen.

Auch wenn es traurig ist - wir fühlen uns getragen.

Bei Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle - er steht da und wartet mit offenen Armen auf jeden, auch auf dich.

RitaN

Tür auf - Tür zu

Ein ständiges Kommen und Gehen in unserem Haus.

Am Sonntag waren unsre Kids alle 3 zu Hause. Am Montag war dann Sebastian auf Weiterbildung weg. Von Montag bis Freitag morgen dann waren Sarah und Jana zu Hause.
Freitag morgen verläßt Jana das Haus zur Arbeit, kommt aber nicht nach Hause, sondern bleibt bis Sonntag in Neuss. Freitag Abend fährt Sarah nach Düsseldorf, da 3 Nachtschichten auf sie warten. Freitag später Nachmittag kam Sebastian und sein Freund K. nach Hause. K. bleibt bis heute nach dem Mittagessen.
Sonntag Abend kommt Jana wieder heim, Sarah kommt am Dienstag abend heim, da sie dann einige Tage Urlaub genießen kann. Dann sind alle 3 Kids wieder mal gemeinsam daheim.

So ist es nicht nur diese Woche, so geht es, seit unsere 3 flügge sind - ich finde es immer wieder spannend und genieße es, wenn mal nur 1 daheim ist, genieße es, wenn 2 daheim sind und freue mich, wenn alle 3 daheim sind.

Ein wichtiges Thema und eine wichtige Frage ist dabei immer wieder: wie viele Esser smilie_essen_083.gif habe ich zum Mittagessen, denn das entscheidet, was und wie viel ich koche :-)   Heute koche ich für 3 Männer und mich :-)

Rita N

Nachtrag: es ist jetzt  5 vor 12. Die Kartoffeln sind geschält, ein bunter Salat geschnipselt, das Fleisch vorbereitet, die Extrapackung Bratwurst (damit es auch für den 3. Mann reicht) steht bereit. Da kommen meine beiden Männer rein und sagen: K wird jetzt abgeholt…… da werden es nur noch 3 am Tisch sein, die Extrapackung wandert in die Truhe, einMittagsgedeck zurück in den Schrank, fertig.   Flexibel muss man eben sein :-)

wenn Hunger nicht das Problem…..

….. ist Essen nicht die Lösung.

Hunger ist der einzige physiologische Grund, um zu essen.

Für uns ist Hunger nichts Bedrohliches, wir dürfen Hunger ruhig auch mal zulassen und spüren.

Wie oft verführen uns aber unsere Emotionen zum Essen?

Kann denn wirklich so ein “harmloses” Stückchen Schokolade die erwünschte Entspannung bringen?

Kann die Tüte Chips es wirklich schaffen, dass ich weniger gestresst bin?  Nein, nicht wirklich!

Ich habe gerade den Newsletter an meine Teilnehmer geschrieben (noch nicht verschickt), denn das war Thema der Woche und hat uns doch ziemlich beschäftigt.

Wir hatten folgendes Beispiel zum Thema: Lust:

Nach dem guten Mittagessen noch schnell in die Bäckerei und Vollkornbrot und Weizenmisch kaufen. Schon im Eingang der Kundenstopper:  5 Berliner zum Preis von 3.

Nein, ich brauch jetzt keine Berliner, oder doch…. nein.

Ich sage der Verkäuferin meine Wünsche, sie ganz aufmerksam, weist mich auf das Angebot hin. Grrrrrrrh. Ich höre mich sagen: OK, die nehm ich auch. Grrrrrrrh.

Das war doch jetzt kein Hunger?  Das war die Lust darauf.  Ich ärgere mich, weil ich schwach wurde, und auf dem Weg zum Auto “fällt schon der erste Berliner aus der Tüte”, mit dem 2. krümel ich das Auto voll…..

Diese Geschichte kommt uns doch sehr bekannt vor und ich habe in die verständnisvollen Gesichter meiner Teilnehmer gesehen.

Was tun? Berliner sind “böse”?  Nein!  Berliner schmecken lecker und manchmal muss es eben auch einer sein - ist doch OK.

Aber nicht so.

Ich habe heute tatsächlich Berliner gekauft: 5 Stück für 2,99.   Zur Kaffeezeit habe ich mich gemütlich mit gutem Kaffee aufs Sofa gesetzt. Meinen Berliner habe ich in 8 Stücke geschnitten und wirklich langsam genossen, dazwischen immer wieder Pausen und die Finger genussvoll vom Zucker abgeschleckt. Es war der wahre Berliner Genuß - ohne schlechtes Gewissen, mit sehr guter Marmelade :-)

RitaN

Problem gelöst

Ich höre noch, wie Sebastian letztes Jahr zu Hause anruft:

“Mama, ich habs geschafft, jetzt hab ich den Führerschein!!!”  Die Freude war riesen groß.

Gleich sagte er: ” Jetzt haben wir nur ein Problem: wir haben “nur” 3 Autos und 5 Führerscheine.”

In der Tat, das kann zum Problem werden. Gerade dann, wenn Sarah mit ihrem Auto die meiste Zeit in Düsseldorf ist, wenn Jana mit ihrem Auto in ihren Ausbildungsbetrieb muss (45km) und wenn ich mit unserem Auto auch ständig unzterwegs bin.

Und jetzt muss Sebastian auch immer noch auf seinen Ausbildungsbetrieb, und sich dafür immer ein Auto “erbetteln” und ausleihen……. das ist es nicht wirklich.

Letzten Samstag fuhren Vater und Sohn an die Mosel, dort stand das Traumauto     smilie_car_001.gif. Und heute wird es abgeholt und bekommt ein Wunschkennzeichen:  ….-DB-92.

92, ok, der Jahrgang…… aber was sich Sebastian mit DB überlegt hat, wissen nur Eingeweihte. (es heißt nicht: deutsche Bahn :-D )

Ich finds cool…… unser “Kleiner” hat ein eigenes Auto…… wie die Zeit vergeht.

RitaN

für das Wetter alles liegen lassen

Das gab es bei mir noch NIE!!!

Normalerweise sieht mein Mittwoch so aus:

….. nach dem WW Treffen komme ich Mittags gegen 12.30 nach Hause.  Dann wird gekocht (oder ich darf mich freuen, dass gekocht ist; so auch heute :-) )
Noch vor dem Essen schalte ich mein Notebook an, um Emails zu checken, schnell bei facebook vorbei schauen, werde einen schnellen, flüchtigen Blick über die Abrechnungund lasse mir danach das Essen schmecken.

Heute anders!

Ich komme heim, stelle das Notebook (in Tasche) einfach nur ab, setze mich an den gedeckten Tisch, freu mich, dass Sarah lecker gekocht hat (Kartoffelpüree, Kassler und Sauerkraut) genieße das Essen.

Ich denke nicht an facebook, Mails und Abrechnung, ziehe mich um und gehe RAUS !!! Einfach raus, an die frische Luft, an die Sonne und genieße es.

Ein riesen  Schwarm Wildgänse kreist über mich, ich spiele mit den Hunden, putze das Auto, kümmere mich um Julchen (unser Hofkatze, sie wurde wohl heute morgen von einem Auto angefahren, denn sie lag beim Heimkommen ungewöhnlich still in der Hofeinfahrt)

…… und erst nach 2 Stunden draußen sein sieht mich mein Notebook und die Büroarbeit.

ein wunderschöner Nachmittag :-)

RitaN

wir sehen uns in einem Jahr :-)

Ende Oktober bekamen wir unser fabrikneues Auto. Wow…… ist schon echt cool, wenn auf dem Km-Stand erst 32 km stehen. Sowas gab es für uns noch nie. (das war vor 4 Monaten)

Bei der Übergabe fragte ich nach Inspektion usw…. da wir mit dem Neuen doch alles  richtig machen wollen.  Man sagte uns: ” Wir sehen uns in einem Jahr zur Inspektion,  so nach 15.000 km.”

Schon am Wochenende schaute ich auf den KM-Stand und wusste, dass ich heute schon nach einem Termin fragen muss.
In der Werkstatt waren sie überrascht, da ich Zeit dazu habe, bis 15.000 km. Ich sagte aber: ” Wir sind bei 16.000 und der Termin ist jetzt dran :-)

In 4 Monaten 16.000km, das kommt davon, wenn ein “FN” auf dem Nummernschild steht.   “FN” steht für : Familie N…….   und wird eben auch von Familie genutzt.

Außerdem ist uns uns die Eifel zu klein und der Bekannten- und Verwandtenkreis viel zu groß :-) und viel zu weit verstreut.

wir fahren gerne :-D

RitaN

auf den letzten Drücker

Gestern war eigentlich Zeit genug, aber für unseren Jüngsten war das noch nicht der richtige Zeitpunkt.

Heute morgen, und das schon ziemlich früh, zu einer Uhrzeit, in der ich eigentlich gerne die Ruhe genieße, musste dann alles sehr schnell gehen:

“Mama, wo ist ein Koffer? Kann ich Socken von Papa einpacken ? Hast du meinen Ipod gesehen und das Deo stand auch noch gerade hier, jetzt ist es weg, hast du es weg? Oh man, hab ich das Gel schon eingepackt? Kannst du noch die Reiseroute ausdrucken, denn in C`s Auto ist der Zigarettenanzünder kaputt? Hab ich jetzt alles ?  K. fragt noch: Hättet ihr noch ein Handtuch für mich, hab meins vergessen? Unser Jüngster: Mama hast du noch 2 frische Duschhandtücher? Ach ja, und Duschgel, Ausweis, Zahnbürste und Ladekabel, Arbeitsschuhe und Overall, alles muß mit.

C. hat schon bedenken, dass doch nicht alles in sein Autochen passt, da unterwegs noch ein 4. Mitfahrer(in) dazu steigt. 3 große coole Jungs, 1 Mädel, dazu mind. vier volle Koffer, Kribbeln im Bauch vor Aufregung und Spanung, wie es wohl so werden wird ….. so geht´s los.

Jetzt sind sie weg, die 3 Jungs und es ist wieder Ruhe eingekehrt. Die 3 sind mit ihrer Berufsschulklasse  für 1 Woche zur überbetrieblichen Ausbildung in Bad Kreuznach.

Und ich?  Ich genieße jetzt erst einmal einen Kaffee in Ruhe :-)

RitaN