Vor etwa 2 Wochen sagte die behandelte Ärztin zu meinem Onkel: “Wir machen keine Chemo mehr”
Was bei ihm ankam war: “die haben mich aufgegeben, mir ist nicht mehr zu helfen.” Er bekam ab diesem Zeitpunkt nur noch künstliche Nahrung und lag auch in einem “Extra-Zimmer”, welches zwar liebevoll eingerichtet war, aber eben ein Zimmer, aus dem man nicht mehr entlassen wird. Ihn dort so liegen zu sehen, war wirklich nicht schön. So haben wir auch Abschied von ihm genommen.
Gestern nun, war ich bei ihm zu Hause, “lebend” entlassen :-) Der Mann ist ein lebendiges Wunder
Nachdem die Ärztin sagte, er MUSS diese Nahrung nicht mehr dauernd nehmen, und er KANN auch nach Hause, gab ihm das Lebensmut. Er stand auf und konnte sogar ohne Hilfe gehen.
Ja, und gestern, wo er wusste, dass ich komme, hat er mir sogar für mich gekocht. Das ist wahnsinn -dasist wunderbar und wir sind dankbar.
So wissen wir, dass GOTT ihn hier noch gebrauchen will - und wir erleben jeden Tag, wie wunderbar Gott Menschen gebraucht, um meinem Onkel Gutes zu tun.
“Die Gott lieben werden sein wie die Sonne, die aufgeht, in ihrer Pracht”
Was ich daraus für mich lernen möchte: ich will mich nur mit Menschen, Begegnungen, Dingen, Lesen und Hören beschäftigen, was mir gut tut, denn das bestimmt mein Denken und Handeln.
RitaN