Archive für 16.1.2012

Krautspätzle

Letzte Woche hatte ich das Rezept meinen Lebe leichter Teilnehmern versprochen. Jetzt für alle:

(reicht locker für 5 Personen -oder mehr)

Zutaten:
500g Spätzle  (wir nehmen selbstgemachte)
½ Spitz- oder Weißkohl
1 Zwiebel
Variante 1: 300g Schinkenwürfel  oder
Variante 2: 300g Hackfleisch
Gewürze nach Geschmack. Ich nehme gerne Gemüsebrühepulver, Arrabiata, Knoblauch, etc……

Zubereitung:
•    Spätzle kochen
•    Hackfleisch anbraten oder Schinkenwürfel auslassen (in großem Topf)
•    Zwiebel dazu, alles dünsten
•    Spitzkohl fein raspeln, in den großen Topf mit dazu geben und glasig dünsten
•    etwas Gemüsebrühe dazu geben
•    gegarte Spätzle ausgießen und zu den übrigen Zutaten in den Topf
•    umrühren, gut abschmecken
•    entweder in eine Auflaufform geben und noch etwas überbacken (aber ohne Käse ;-) ) oder im Topf ziehen lassen bis gegessen wird :-)

•    schmeckt lecker noch mal aufgewärmt.

Und dann genieße zum Mittag einen Teller voll – lecker.

RitaN

2000 Schritte Prozess

In unserem Lebe leichter Buch werden wir auf Seite 82 dazu herausgefordert, den Mut zu haben, Fehler zu machen und dranzubleiben.
Hätte Edison diesen Mut nicht gehabt, gäbe es keine Glühbirne, denn es waren keine annähernd 2000 Fehlversuche, nein, es war ein 2000- Schritte-Prozess.

Diesen Mut beweise ich gerade. Gestehe mir Fehler ein und gebe nicht auf. Bleibe dran. Warum?  Weil es das Ziel wert ist.
Dieses Prinzip können wir auf so viele Bereiche in unserem Alltag anwenden.
Für mich bedeutet es gerade, aus Fehlern zu lernen, es positiv zu sehen.
Seit vielen Tagen beschäftige ich mich mit dem erstellen eigener Flyer und Poster hätte ich auch gerne. Da gehen Stunden drauf, zumal ich kein gelernter Grafiker bin.
Dann war das Layout endlich fertig. Ich druckte es aus, las es gefühlte 100 mal Wort für Wort durch, gab es anderen zum Lesen.
Nach dem OK, gab ich der Druckerei den Auftrag: bitte 1000 Stück.
Am Freitag kamen sie, eine ganze Kiste, eigene Flyer. „Wie cool is das denn“, dachte ich beim Auspacken.
„Sind echt toll geworden“.

Und dann: ich versetze mich in jemanden, der den Flyer das erste Mal in der Hand hält und lese….. stocke….. lese……
„Oh nein!!!!  Das geht ja gar nicht!!!“  2 gravierende Schreibfehler. Ein fehlendes Komma oder Punkt, OK, das wäre nicht DAS Problem, aber 2 solche Fehler, ein No-Go.
Ich könnte mich jetzt ärgern, weil ich so blind war, weil die anderen auch blind waren, weil es keinem aufgefallen ist. Ich könnte mich ärgern, weil ich die Flyer heute schon ins Treffen mitnehmen wollte.  Ich könnte mich ärgern, weil 1000 Flyer jetzt in den Müll flattern ich die die trotzdem bezahlen muss.
ABER:  ich tue es nicht. Zuerst habe ich mich geärgert, ein wenig. Aber jetzt sitze ich ganz kritisch über dem neuen Layout. Ich finde, sie werden noch schöner, weil übersichtlicher, weil lese-freundlicher, und weil ich jetzt weiß, worauf ich achten muss.

Habe den Mut, Fehler zu machen und sehe es als einen 2000 Schritte Prozess an.
Es lebt sich leichter mit dieser Einstellung :-)
RitaN

|