15.2.2010 von admin.
Ich besuchte vor kurzem ein Seminar zum Thema: Networking.
Seither laufe ich durch die Gegend und überlege mir, wer mit wem und warum und wozu…..
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Am Freitag war mein Einkaufstag und weil ich einmal wissen wollte, wieviele Schritte ich in Bitburg gehe, bis ich alles erledigt habe, steckte ich mir den Pedometer an die Hosentasche. Dann ging es los. In Bitburg parkte ich auf dem Bedaplatz und erledigte von dort ziemlich viel zu Fuß. Dann weiter durch die Supermärkte. Zufrieden ab ins Auto - nach Hause.
Was war das? Auf dem Nachhauseweg fühlte ich, wo am morgen der Pedometer saß - WEG !!!!
Oh nein !!!! Und es gibt keinen mehr zu kaufen. Ich suche das ganze Auto ab, taste in den Hosentaschen - WEG !!!![]()
Ich muss ihn verloren haben
Da fällt mir das Seminar “Networking” wieder ein und ich versuche dem Verlust etwas Positives abzugewinnen:
Auf dem Pedometer steht “WeightWatchers” drauf. Vielleicht findet jemand das Teil, wundert sich über diese tolle Technik. Ihm fällt ein: “Ach, Weight Watchers ?! Das hab ich doch schon mal gehört?! Da gibts doch auch ein Treffen in Bitburg” Und neugierig wie der Finder ist, steht er dann als Schnuppergast am Mittwoch in meinem Treffen - und?! Er meldet sich natürlich auch an.
Bingo !!
Als ich am Abend die Wäsche vom Wäscheständer abhänge, staune ich nicht schlecht: da hängt mein Pedometer
. Nein, er war nicht in der Waschmachine und zum Trocknen muss er da auch nicht hängen. Ich muss ihn wohl beim Wäscheaufhängen vor dem Einkaufen dort “abgelegt” haben. Er zeigt fast noch “Null” Schritte - aber er ist wieder da.
Und ich bin mir sicher - auch ohne mein “ausgedachtes” Netzwerk” steht der ein oder andere neue Teilnehmer diese Woche im Treffen, denn schlank wollen wir doch alle in den Frühling.
RitaN
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11.2.2010 von admin.
Warum ich bei Hähnchengulasch als Kind immer die Krise bekam, wenn es das gab, weiß ich nicht.
Ich versuche mich daran zu erinnern
, wie es war, wenn das bei uns (meist Samstags) auf den Tisch kam.
Lag es an den Kartoffeln? An den Mehlkößen? Oder am Hähnchen? Denn das alles mochte ich ja schon. Ich komm nicht mehr drauf ![]()
Für mich gab es dann immer eine “Extrawurst”: Meine Mama hat mir den Hähnchenschenkel extra angebraten, dazu gab es “richtige”Salzkartoffeln und Rita war glücklich.
Heute bin ich erwachsen und meist bin ich dafür zuständig, WAS gekocht wird. Dabei nehme ich dann gerne auch Wünsche und Anregungen von meiner Familie an.
Gestern auf dem Heimweg vom Treffen überlegte ich mir, worauf ich heute Lust habe: etwas Leichtes soll es sein - etwas Heißes - lecker muss es sein und schnell zu zubereiten - unkompliziert und am Besten auch noch soviel, dass es für morgen reicht.
Bei uns gibt es heute Hähnchengulasch und meine Kinder freuen sich. Und für mich gibt es keine Extrawurst - ich esse das mittlerweile seeeehr gerne.
Hier das Rezept zum Nachkochen:
Hähnchenschenkel (Anzahl richtet sich nach Portionen)
in einem großen Topf werden Zwiebeln angebraten, dann kommen die aufgetauten und gewürzten (Salz, Pfeffer,Paprika) Hähnchenschenkel dazu und diese werden auch angebraten, dann wird das Ganze mit Gemüsebrühe aufgefüllt und es kommen geviertelte und natürlich geschälte Salzkartoffeln dazu. Paprikapulver - Deckel drauf und köcheln lassen. In der Zwischenzeit aus 250g Mehl (etwa) , 1 Ei, 1 TL Salz und 250g Wasser den Teig für Mehlköße herstellen (man auch auch mehr Klöße dazu machen, kommt auf den Topf an) 10 Minuten vor Ende die Klöße mit einem Löffel”abstechen” und in die Suppe geben, wenn die Klöße nach oben steigen, ist alles fertig. Noch mal würzen (wir lieben es scharf abgeschmeckt).
Und wer jetzt wissen möchte, wie viele “Punkte” meine Suppe hat: Zutaten einfach in den Assistent mit dem MonatspassPlus eingeben, durch die Portionen teilen und fertig
Heute Mittag 12.30 steht die Suppe auf dem Tisch.
(und wenn meine Eltern jetzt den Blog lesen, sind sie sicher sehr gerührt, weil Hähnchengulasch ein Traditionsgericht in der Familie meines Vaters ist)
RitaN
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9.2.2010 von admin.
Vielleicht auch ein Grund, warum ich meine Gartentätigkeit eingestellt habe. Schon lange wächst bei uns kein Rosenkohl, kein Lauch und keine Möhren mehr.
Einzig im Gewächshaus, da tummeln sich im Sommer harmlose Tomaten und ganz friedlicher Salat.
Rosenkohl kaufe ich nur noch “tot”, wenn er sich wirklich nicht mehr bewegt. Und jetzt weiß ich auch, warum.
Als ich gerade das Internet öffne, um meine Mails zu schauen, lese ich folgende Schlagzeile:
Pflanzen sind längst nicht so wehrlos, wie man denkt: Um sich vor gefräßigen Raupen (und sicher auch vor Hobbygärtnerinnen
)zu schützen, “ruft” der Rosenkohl etwa Wespen zu Hilfe. Das hat eine Biologin entdeckt……..
Und da ich Angst vor Wespenstichen habe - nein danke -keinen Rosenkohl in meinem Garten
RitaN
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4.2.2010 von admin.
Peter und Sebastian sind unterwegs, die Mädels sind oben in den Zimmern und ich mache es mir gerade gemütlich. Der Ofen ist an, ich trinke ein Gläschen Wein auf den Feierabend und bespiele meinen iPod neu, im Hintergrund schöne Musik.
Ein gemütlicher Abend sollte es werden, ohne Stress und mit viel Ruhe.
Da höre ich etwas. Draußen ist Unruhe. Tarek (sitzend) kommt in die Waschküche, ich höre die Tür unten zufallen. Draußen höre ich Kola (liegend) und sie bellt. Ich mache das Hoflicht an, Terassentüre auf, lausche in die Nacht……
Dann weiß ich direkt: es ist erst mal rum mit Gemütlichkeit. “Sarah und Jana, kommt mit, die Kühe sind raus”.
Ach ja, schnell Stiefel und Jacke, ein Licht, die Hunde und dann gehts auf Einfang. Und weil es mehr als 15 junge Rinder sind, denen wir in der Dunkelheit nachlaufen müssen, gibts gleich noch ein paar Aktiv Points (hatte zum Glück den Pedometer noch an
)
Alle Tiere einfangen, ohne männliche Hilfe, nur das lange schwere Gitter kaputt. Und das zu reparieren - nein danke. Also haben wir kurzerhand den Hoftrac genommen, und das kaputte Gitter mit der Schaufel eingeklemmt.
Ergebnis: es hält :-D und kein Durchkommen mehr für die Tiere :-D Wir haben jetzt wirklich Feierabend und unsre Männer werden sicher stolz auf uns Frauen sein.
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2.2.2010 von admin.
Wie gut ist doch die Technik und wie gut, diese auch zu nutzen.
Den ganzen Vormittag ging ich schon auf und ab (mit Pedometer am Hosenbund natürlich), Beobachtete die Unwetterwarnung und die Meldung per Radio und im Internet.
Was mache ich?
Und jetzt steht der Entschluss fest:
An alle aus dem Treffen in Prüm: heute und morgen fällt das Treffen aus.
Das Wetter läßt es leider nicht zu, dass wir uns (im wahrsten Sinne des Wortes), aufs Glatteis begeben. Ich weiß, dass viele von Ihnen wirklich weite Wege zurück legen. Nein - ein Beule im Auto - das muss nicht sein.
Und deshalb nutze ich jetzt Telefon, Internet, Homepage, Hotline von WeightWatchers, Rundmail, blog, WKW und facebook, um allen Bescheid zu sagen, dass heute “WW-schnee-frei” ist.
RitaN
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1.2.2010 von admin.
Was sagt man dazu? Es ist Winter.
Und schon wieder hat es zu schneien begonnen.
Der Alltag geht einen Schritt langsamer - auch nicht schlecht.
RitaN
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31.1.2010 von admin.
Diese Worte sind heute während des Gottesdienstes öfters gefallen. Es ging um die Gnade. Es war kein Glück, kein eigener Verdienst, es war allein die unfassbar große Gnade, die Liebe Gottes zu uns Menschen, zu Jakob Wampfler, zu uns allen . Gott hat uns erschaffen und er hat nur eins mit uns vor: es möchte, dass wir zu Ihm zurück kommen und sein Angebot vom ewigen Leben annehmen.
Dazu hatten wir heute einen Gast aus der Schweiz da, der uns seine Lebensgeschichte erzählte. Es war packend, fast ungelaublich, eben unfassbar und es ist ein Wunder, das er erleben durften und über das wir gehört haben.
Es gibt keine hoffnungslosen Fälle. Hier gehts zu dem Interview (hier)
RitaN
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30.1.2010 von admin.
Getrocknete Erbsen in der Schokoraspel-Packung, Reiskörner in einem Glas mit Zucker, Zwieback weit entfernt der Packung in der Ecke, angeknabberte Backmischungen und leicht geöffnete Nudeltüten und Reste eine Dauerbackfolie in einem Weidenkorb zusammen mit Teilen eines feinen Putztuches,
Mein Blick ist mittlerweile geschult und ich verdächtige nicht meine Kinder, meinen Mann oder sonst jemand, auch ich war es nicht, das weiß ich genau. Da waren kleine unerwünschte Gäste am Werk und heute weiß ich, wo ich meinen Vormittag verbringe: Spuren beseitigen in der Vorratskammer.
Aber diese kleinen Nager tun sich wirklich Arbeit an - und keiner hat´s gemerkt und trotzdem mag ich sie nicht haben.
RitaN
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29.1.2010 von admin.
Sowas gab es noch nie: Stau bei uns im Dorf. Sarah und Sebastian wollen mit dem Auto in die Schule, aber nichts geht mehr. Wir sehen, wie die Autos wenden, es gibt tatsächlich kein Durchkommen mehr.
Der Schulbus steht im Dorf quer, das Streuauto kommt nicht durch, Stau eben. Und gerade holte jemand unseren Traktor. Ist sicher irgendwo ein Auto aus dem Graben zu holen.
Jetzt sitzen sie hier und warten, bis es besser wird. Aber es schneit gerade munter weiter. An jedem anderen Tag wäre Sebastian froh mit dieser Wetterlage. Aber heute gibt es Zeugnisse und er will doch gerne in die Schule.
Und auch ich sollte schon 1 Std unterwegs sein. Aber ich warte noch etwas, da 160km vor mir liegen und die will ich nicht unbedingt im Schneckentempo bewältigen.
Ja, wir haben eben Winter ![]()
RitaN
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26.1.2010 von admin.
Wer hätte das gedacht?!
Die Frage, ob ich mit meiner derzeitigen Situation ausgelastet bin, stellte sich mir schon vor einiger Zeit. Ist noch etwas Platz für was Neues? Erst war Stillschweigen angesagt. Noch nicht einmal Peter erzählte ich, was mich bewegt.
Gegen Ende des Jahres dann entschied ich mich und war erst richtig glücklich mit dieser Entscheidung. Meine Familie stand hinter dem Entschluss. Aber je näher der Termin rückte, desto schlechter schlief ich nachts, hatte nur noch den Gedanken daran und keinen Frieden über diese Entscheidung. Dann entschied ich mich dagegen. Das war für mein Gegenüber erst einmal ein Schock, aber es ging ja schließlich um mich und ich hatte nichst zu verlieren, im Gegenteil. Danach ging es mir schlagartig viel besser.
Seit ein paar Tagen gehe ich wieder schwanger mit einem Gedanken. Ich denke hin und her, spiele gedanklich verschiedene Situationen durch und überlege, wie ich alles unter einen Hut bekomme. Ende Dezember ist dieser Gedanke gewachsen. Ich holte mir Tipps von Freunden die in gleicher Situation sind wie ich. Sprach mit Peter und meinen Kindern darüber. Die Aufregung über das Neue stieg und der Gedanke daran gehört jetzt schon fast zu mir. Zu verlieren habe ich auch damit wieder nichts.
Was passiert, wenn ich nichts mache? Ja, dann passiert nichts.
Also habe ich mich gerade entschieden und jetzt geht es mir gut. Kann mich mit dem Gedanken schon richtig anfreunden und bin sogar ziemlich aufgeregt.
Am Freitag unterschreibe ich den Vertrag, besuche eine Schulung und dann…… beginnt etwas Neues. Ich freu mich auf neue Herausforderungen
P.S. keine Angst, meine WW Treffen finden nach wie vor gewohnt mit mir statt
RitaN
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