die Sache mit den Rosinen

Treffen sich 2 Rosinen, meint die eine zur anderen: “Warum hast Du denn einen Helm auf??” Sagt die andere: “Na, ich geh doch jetzt in den Stollen.”smilie_happy_010.gif

Der Mann heute an der Kasse am Band hinter mir blickte staunend auf die Leckereien, die ich da auflegte. Er konnte sich eine Bemerkung dazu nicht verkneifen:

„Ja, ist denn bei Ihnen schon Weihnachten?“  „Nein, noch nicht, aber die Weihnachtsbäckerei hat ab morgen geöffnet“.

Da sich Jana Christstollen gewünscht hat, mussten die Zutaten dazu nach Hause. So lagen Zitronat, Orangeat, Zucker, Mehl, Mandeln, Butter, eine Flasche Rum (brauch davon ja nur 2 Minigläschen, also keine Angst, man kann noch Autofahren nach dem Genuss von 1 Scheibe Stollen :-) ), Rosinen, Bittermandelaroma und Hefe auf dem Band. Und weil  Weihnachtsputen im Angebot waren (vor Weihnachten werden sie sicher das Doppelte kosten), lag eine davon auch schon mal dabei, ein paar weihnachtliche Servietten und Mandarinen.

Die Rosinen baden schon in Rum, und morgen wird gebacken: Zutaten für 2 Stollen.

Und wer jetzt denkt: „Oh, das geht ja auch schnell im Thermomix“. Da muss ich was zu sagen:

Der Thermomix ist gut, wirklich gut und ich habe ihn auch wirklich für soooooo vieles im Gebrauch, aber Stollen?  Nein, den knete ich, ganz altmodisch, VON HAND. Der braucht viel Liebe, Handwärme und Zeit und wird dann richtig lecker.

RitaN

Nur mal gucken

Heute waren wir zu viert nicht „nur mal gucken“.

An Jana´s Brautkleid wurden klitzekleine Kleinigkeiten markiert, die noch geändert werden müssen. Die beiden Trauzeugen (Sarah und Janas beste Freundin) haben sich auch für ein Kleid entschieden und ich hab „auch nur mal so geguckt“, was mir gefällt, was mir überhaupt steht, mal eifach getestet.

Als Brautmama möchte ich schon gerne ein langes Kleid tragen (außer meinem eignen Brautkleid habe ich so was noch niiiiiie gehabt) und ich hab´s heute gefunden, angezogen und sofort drin wohlgefühlt. Es ist total schick, wunderschön nur passt es noch nicht so ganz :-)

 

Macht nix, ein Ziel braucht jeder und somit geht’s jetzt los:

3 Mahlzeiten am Tag, zwischendurch nichts, ausreichend trinken, 30 Min. Bewegung täglich (Bellicon, du wirst gebraucht), nur 2 Maxis in der Woche, Lebe leichter Planer führen, die Weihnachtsplätzchen nicht einfach so essen, sondern einplanen,

eben ganz einfach - genial - Lebe leichter :-)

Kleid– ich komme :-)

RitaN

Kinder kommt und ratet

Erinnerst du dich? Ich glaube, es war in der Grundschule, da mussten wir dieses Gedicht auswendig lernen.

Der Bratapfel

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel,
der Kapfel, der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

Titel: Der Bratapfel
(Volksgut aus Bayern)

 

Und weil das Wetter doch nicht so strahlend schön wurde, wie heute morgen begonnen, weil es schon wieder dicker Nebel ist, „nur“ 0,5 °C hat, aber gefühlte -10°C, weil jeder, der rein kommt, erst mal jammert und stöhnt und sich wärmend an den Holzofen zum auftauen stellt, weil ich heute richtig Lust darauf habe und meine Lieben zum Abendessen verwöhnen möchte….. ja, genau deshalb duftet es gerade wunderbar:

Der erste richtige Bratapfel aus dem Ofen kommt nachher frisch auf den Tisch, dazu gibt’s lauwarme Vanillesauce…… mmmmmh, ich freu schon drauf. Und als Abendessen, einen Dessertteller voll, das passt doch wunderbar :-)

RitaN

so fühlt sich Winter an

Ja, so fühlt sich Winter an:

Bevor ich morgens das Haus verlasse, um meine Zeitungstour zu drehen, schaue ich schnell noch auf´s Thermometer und entscheide dann, wie dick oder dünn ich mich anziehen muss.

Heute morgen :  -5°C, sternenklarer Himmel (nach 3 Tagen Dauerdichtemnebelsuppe ein wunderschöner Anblick), es ist knackig kalt.

Also ziehe ich dicke Socken an, Handschuhe, einen Wollschal und meine lange dicke Jacke und los geht´s.

Wie froh bin ich, dass unser Auto einen warmen Platz in der Garage hat, das erspart das Kratzen.

Aber ich muss zugeben: so ein Wetter, so ein Morgen, so ein Sonnenaufgang ist mir 1000mal lieber als morgens schon aus dem Fenster zu schauen und nur zu erahnen, wo was sein könnte.

Meine Walkingstöcke+Schuhe+Hose sind gepackt, nach dem Frühstück fahre ich in das Lebe leichter Treffen nach Prüm und anschließend gehe ich mit einigen Lebe leichter Teilnehmern walken – wie schööööööön.

RitaN

unser kleines Dorf

In unserem kleinen Dorf wohnen gerade mal etwas um die 100 Einwohner, viele Katzen, Hunde, und einige Pferde. Kühe gibt es noch viele bei uns, denn es sind noch 3 Vollzeitlandwirte da.

Für die Kinder gibt’s einen schönen Spielplatz, es ist eine Kreuzung mitten im Dorf, 2 Verkehrsinseln, (die aber nichts bringen, die Autos sollten nämlich dadurch langsamer durch den Ort fahren), und eine bewohnte Wasserburg aus dem frühen Mittelalter. Es gibt kein Geschäft, einen Briefkasten und eine Bushaltestelle, von dem aus morgens 1 Bus in den Kiga und 1 Bus nach Bitburg fährt, und mittags zurück.

11 Haushalte lesen die Tageszeitung (ich weiß das so genau, weil ich die Zeitung austrage) und jeder kennt jeden, und ein „Sie“ gibt es nicht. Wir sind alle bei dem „Du“.

Und wenn mal was los ist, dann ist irgendwie jeder betroffen und bietet Hilfe an.

Am Montag komme ich abends aus dem Treffen heim. Bei uns im Haus ist alles dunkel, alle sind „ausgeflogen“. Ich mache es mir am Notebook und hinter dem Ofen gemütlich, da höre ich die Sirene. Ich öffne die Fenster, um zu hören, ob es tatsächlich bei uns im Dorf ist. Ja, es ist eindeutig, in Ließem ist was passiert. Ich rufe Peter an, er ist unterwegs und gleich da. Ich renne rüber zum Cousin, er hat die Sirene nicht gehört (wir wohnen ja auch 700m aus dem Dorf raus) Alle werden mobilisiert und dann muss alles sehr schnell gehen. Und natürlich weiß auch jeder sofort, was passiert ist.

Die Dunstabzugshaube hat Feuer gefangen, Mutter und 2 Kinder wohnen dort (Vater als Soldat im Auslandseinsatz). Schnell ist die Straße voll mit Feuerwehren und Krankenwagen.
Die Kinder können mit leichten Verletzungen aus der oberen Etage gerettet werde, die Mutter auch. Feuer gelöscht. Zurück bleibt ein unbewohnbares Haus in dem ab heute sämtliches Mobiliar ausgeräumt und entsorgt werden muss. Auch dabei helfen Leute aus dem Dorf. (zum Artikel)

Ich denke, den Montag Abend-Nacht hat sich jeder bei uns im Dorf ruhiger vorgestellt. Doch schnell kann es anders sein. Wie gut, wenn dann alles doch so relativ glimpflich abläuft. Und reden wird man sicher noch lange davon.

RitaN

11.11.11

Heute ist ja schon ein besonderer Tag. So was erleben wir nur einmal:

Ein Mädchen aus Trier ist am 11.11 geboren und wir heute am 11.11. 11 Jahre alt (unsere Zeitung hat von ihr berichtet).
Mich erinnert es auch an meinen eigenen Geburtstag am 12.12.

Sarah hat es nicht so ganz geschafft, sie kam am 8.9. 88 zur Welt, mein Schwager hat am 9.9. Geburtstag gefeiert. Eine Nichte von mir hat am 4.4. Geburtstag und die Tochter meiner Freundin, die mit mir das Geburtszimmer im Krankenhaus nach Janas Geburt geteilt hat, ist am 10.10. geboren.

Zu solchen „doppelten Daten“ werde ich immer beonders aufmerksam.

So habe ich am 8.8. 08 für eine Hochzeit über 1000 Häppchen zum Sektempfang gemacht, und das für ein ganz besonderes Brautpaar.

So werden heute sicher auch einige heiraten.

 

Und was hat dieser Tag heute für mich besonderes?

Heute, am 11.11.11 werde ich mit Jana und meiner Mutter zum ersten mal nach einem Brautkleid schauen. Wir haben schon einen Termin, zu dem wir ca. 2 Std Zeit mitbringen sollen und aufgeregt sind wir schon sehr.

Von Müttern, die das schon mal „mitgemacht“ haben, bekam ich den Rat, Taschentücher mitzunehmen, denn „wenn dein Kind dann zum ersten Mal aus der Kabine kommt und eine Braut ist, dann geschieht etwas in dir drin“.

Und so sind Taschentücher gerichtet, auch der Fotoapparat (aber keine Sorge: VOR der Hochzeit wird es KEIN Brautfoto von Jana in der Öffentlichkeit geben und ihr Zukünftiger und alle anderen müssen sich mit Spekulationen zufrieden geben: ob kurz oder lang, eng oder weit, weiß, beige, rot oder sonst wie, mit Hut, Schleier oder anderes……. es bleibt unser Geheimnis)

Und ratet mal, wann die Hochzeit sein wird?   Na klar, an einem „doppeltem Datum“ (am 7.7)

Und warum gehen wir dann heute schon nach einem Kleid schauen? Weil wir nur noch 8 Monate haben, Jana 3 Monate lang (und das vor der Hochzeit) in den Abschlussprüfungen steht, weil wir gehört haben, dass man mind. 10 Monate vorher los gehen sollte und weil wir denken, dass genau HEUTE der richtige Tag dafür ist.

RitaN

mitmachen darf jeder

Da lese ich gestern den Blog von Beate und fühle mich doch direkt motiviert, mich in diesen Test  mit anzuhängen.

In meinen Lebe leichter Treffen haben wir jetzt Halbzeit und ich denke es ist genau die Zeit, noch mal so richtig durchzustarten. (viele meiner Teilnehmer hatten nämlich bis letzte Woche Ferien)

Und in 5-6 Wochen ist der 2. Lebe leichter Kurs dann auch zu Ende. Somit gilt es jetzt, alles noch mal alles zu geben.

Gestern Abend im Treffen schlug ich vor, an diesem Test mit zu machen. Heute und morgen werde ich das Selbe auch bei den Prümern vorschlagen.

Meine aktiven Teilnehmer dürfen sich somit auf eine Woche Online-Tagebuch von mir freuen und ich freue mich auf den Erfahrungsaustausch und die vielen Minuse nächste Woche.

800g – das schaffen wir. :-)

Danke Beate :-)

 

RitaN

sag niemals nie

Letzte Woche im Lebe leichter Treffen:

G. berichtet: „ Ich hätte niemals gedacht, dass ich es aushalte, nichts zwischen den Mahlzeiten zu essen. Ich dachte, so was geht gar nicht und man käme wohl kurz an den Rand des Verhungerns“

G. hatte vor Lebe leichter immer Angst vor der Waage und sah diese ans Bedrohung an. Immerzu schwirrte etwas „Essbares“ nicht  nur in ihren Gedanken rum . Abnehmen??? Das hat nicht wirklich geklappt.

Jetzt ist sie seit 5 Wochen im Lebe leichter Programm, hat bis jetzt 3,2 kg abgenommen, hat ein entspanntes Verhältnis zur Waage, zum Essen, freut sich auf ihre 3 Mahlzeiten, auf Hunger spüren und Sattsein spüren, sieht sich ihrem Ziel näher kommen. G. ist überglücklich und und sagt strahlend:

Lebe leichter: genial normal zum Wunschgewicht……. Warum hat sie vorher noch nie davon gehört :-)

 

Du hast auch noch nie davon gehört?  Montags, Dienstags und Mittwochs sind meine Treffen, schnupper doch einfach mal vorbei.

RitaN

Gott ist verliebt in m(d)ich

Immer unterwegs und immer was los….. das war meine letzte Woche.

Seit Donnerstag war ich jeden Abend in St.Vith (Belgien). Hans-Peter Royer (Zitatensammlung, Bücher, sonstiges) hatte dort 4 Vorträge zum Thema „genzenlos“ – grenzenlos glücklich, grenzenlos geliebt, grenzenlos frei, grenzenlos hoffen.

Dabei ging es z.B. um den Sinn des Lebens, den wir nur bei Jesus finden. Denn (und das steht schon in der Bibel, Prediger 1) unser Alltag ist doch sehr langweilig und sinnlos: die Sonne geht auf, die Sonne geht unter, man wird geboren, lebt, arbeitet, und stirbt, es ist immer das selber und es geschieht nichts neues unter der Sonne. Ganz schön arm, so ein Leben.

Warum und wozu lebe ich? Was macht Sinn?

Welche Identität habe ich? Bin ich wirklich frei?……..

Vieles haben wir dazu gehört, die Antwort finden wir allein bei Jesus.

Und schön ist zu wissen:  (Zitat H.P. Royer) „Die meisten Christen glauben zwar, dass Gott sie liebt. Aber sie meinen, dass sie schon etwas Spezielles für Gott tun müssen, damit er sie auch gern hat.

Die Wahrheit ist: „ Gott ist in dich verliebt und will heute mit dir leben“

 

Und wenn du mehr hören willst, du findest viel von Hans Peter Royer im WWW   :-)

RitaN

in Feierlaune

Das mit der Winterzeit kam uns heute wirklich gelegen: eine Stunde länger schlafen dürfen war genau das, was gefehlt hat. Doch irgendwie habe ich auch immer noch das Gefühl, Schlaf nötig zu haben. Liegt´s an der Winterzeit oder an meinem Wochenende?

Gestern feierten wir den 80. Geburtstag meiner Schwiegermutter. Es war wunderschön und wir haben bis sehr spät in der Nacht zusammen gesessen, gelacht, erzählt, in Erinnerungen geschwelgt….. es war sooooo schön.

Ja, und es gab soooooo viel zu erzählen, denn es ist eher selten, dass wir uns alle, wirklich alle sehen:

Meine Schwiegermama:  ihre 4 Kinder, alle mit Ehepartnern, alle ihre 11 Enkel, zum Teil auch mit Ehepartner und Freund und 2 Urenkel. Welch ein Segen, welch ein Familienfest.

Und bei dieser  Gelegenheit konnten wir dann auch schon über verschiedene  Familienfeste 2012 sprechen. Da gibt´s ne „0“ zu feiern beim Schwager, eine Woche später die Hochzeit unserer Tochter, unsre eigene Silberhochzeit und dann die vielen „normalen“ Geburtstage, die wir ja sowieso und selbstverständlich auch feiern werden.

RitaN